Ich wär ja für bewaffenten Widerstand damals eingetreten und für die Unabhängigkeit, aber seien wir ehrlich. Das Saarland hat zweimal über seine Unabhängigkeit gestimmt und es zweimal vermasselt.^^
Was ich, jetzt ohne meinen üblichen Humor, schade finde: da hinter der zweiten Saarabstimmung die Idee stand das Saarland zum Mittelpunkt einer - damals nur sehr Vage als Idee Konzipierten - EU zu machen. Für den Fall das man Unabhängig geworden wäre, gab es Pläne um das Regierungsviertel umzubauen. Es waren Gebäude für das EU-Parlarment etc geplant.
Aber na ja, jetzt habt ihr uns halt wieder am Hals, und wir müssen weiter mit den Preußen und den Bayern leben.
Nee,ehrlich. Kritik an der Regierung muß erlaubt sein. Aber der der kritisiert sollte auch wissen wovon er spricht. Auch wenn ich persönlich nie so tief gesunken wäre mich auf das Niveau einiger Worte herab zu lassen fand ich persönlich zumindest die Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik zu gerechtfertigt. Auch von solchen Leuten.
Ich finde es gut das wir damals Menschlichkeit gezeigt haben und diese Leute reingelassen haben. Was ich nicht gut fand und kritisiere das wir nicht drauf vorbereitet waren. Weder was die Unterbringen noch die Bearbeitung der Fälle betrifft.
Auch das die Menschen nicht kontrolliert wurden. Es haben so einige Kriegsverbrecher nach Deutschland geschafft, die eigentlich vor Gericht gehören. Die heute noch ausfindig zu machen dürfte unmöglich sein.
Aber Grundsätzlich muss ich sagen das Merkel damals eine der wenigern CDU Politiker waren die wissen das dieses kleinen C in für nächstenliebe steht und das man den Schwachen hilft.
Für die Schreier in der Coronakrise habe ich kein Verständnis. Weil diese Leute,auch wenn man es versucht ihnen zu erklären,einfach das förderale System unseres Landes nicht verstehen.
Die Möglichkeiten des Bundeskanzlers im Inneren sind nun einmal sehr begrenzt. Frau Dr. Merkel dürfte als Bundeskanzlerin nicht einmal endscheiden ob in Ritzewibbelsbach eine Eiche gefällt wird.
Desweiteren,ganz ehrlich, ich war obwohl überzeugter Wähler der UNION nie ein Freund von "Mutti". Aber in der Coronakrise hat sie bisher im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen recht guten Job gemacht. Zumindest in meinen Augen. Klar stimme ich nicht allen ihren Endscheidungen zu. Frau Dr. Merkel ist überzeugte Europäerin. Das ehrt sie.Und sie hat in der Coronakrise auf eine europäische Lösung gesetzt. Teilweise zu Lasten ihres eigenen Volkes ? Ich weiß es nicht. Ich persönlich hätte anderst gehandelt. Ich hätte zu erst an mein eigenes Volk gedacht.
Aber ich bin ja, Gott sei Dank, kein Bundeskanzler.
Bei den Deppen von Coronaleugnern und Verschwörungsidioten muss ich mich mittlerweile sehr zusammenreißen um nicht meinen Humanismus zu verlieren und ich muss mich sehr zusammenreißen die Dinge die ich ihnen gern wünschen würde, nicht wirklich zu wünschen. Und ich hätte da einiges was ich diesen Damen und Herren an den Hals wünsche.
Merkel hat einen guten Job gemacht, leider ziehen die Landesfürsten mal wieder nicht mit und der Herr Gesundheitsminister scheint mehr daran interessiert sein Privatleben zu schützen als dafür zu sorgen das unser Impfprogramm rumläuft.
Da wünsche ich mich doch das Merkel Spahn ihr "vertrauen" ausspricht.
Aktuell hätte ich gern Lauterbach als Gesundheitsminister. Er weiß wovon er spricht, seine Vorraussagen haben sich meist bestätigt. Er kann Fehler zu geben ("Ich habe mich bei den Geiterspielen im Fussball geirrt), und er ist Arzt. Kein Bankaufmann. Ich würde mich wohler bei einem Lauterbach als Gesundheitsminister fühlen als denn bei Spahn, diesem verwöhnten Richkid.
Du siehst Merkel als überzeugte Europäerin? Da bin ich gespalten, da es für meinen Geschmack viele Alleingänge gab und vor allem Merkel etwas ganz wichtiges gefehlt hat, etwas das alle ihre Vorgänger hatten: Eine Vision wohin es mit Europa der EU gehen soll. Durch das fehlen der Deutsch-Französischen Zusammenarbeit hat das Projekt EU an Schwung verloren. Es ging bei Merkel eher darum den Status zu erhalten als weiter zu kommen.
Was tatäschlich, als Europäer der ich bin, ein riesiger Kritikpunkt von mir an ihr ist.
Bloß als Überlebenstipp falls du mal nach Franken reisen solltest: Bezeichne Franken niemals als Bayern. ^^
Grüße,
Aiden
Ich weiß. Würde ich auch nie tun!
Solche Hasslieben müssen respektiert und gepflegt werden. Ich mein, die Franken haben die Bayern am hals, wir hier im Saarland die Pfälzer...
Wobei mir die Bayern lieber sind als die Preußen, na ja zumindest etwas^^
Was mich zu Raven bringt und dem Grund warum ich weder von einem aus Bayern (Er ist halt nunmal der Minipräs von Bayern^^) oder einem aus Preußen regiert werden möchte:
Das Saarland war in dieser Zeit halbe halbe. Ein Teil preußisch, den andere unter bayrischer Herrschaft. Die Grenze man man heute noch in etwa „sehen“, der bayrische Teil ist gut katholisch, der preußische evangelisch.
Aber wir sind alle Saarländer!
Nicht die Franzosen vergessen und das der "Tapferste der Tapferen", wie Napoleon ihn nannte, Saarländer war. =)
Immer hin wurde Marschall Michel Ney in Saarlouis geboren und hat in der Dillinger Hütte gearbeitet bis er zum französischen Militär ging.
