@lightside1985
Zitat:
"Reden wir von demgleichen Finn, der dann auf eine Selbstmordmission geht, freiwillig, um eine andere Person zu retten? Ja, das klingt wirklich sehr nach einem Feigling, der ganz und gar unprotagonistisch ist."
Ähh?? Sowas nennt man Charkterentwicklung. Muss man dir hier wirklich alles vorkauen. Und dir jedes Detail erklären, egal ob filmisch oder was gewisse Analogien betrifft? Ganz ehrlich dann wundert mich deine Meinung zum Film nicht.
Nun, ich finde es eben ein wenig irreführend, dass du so tust, als wäre Finn ein Feigling, wenn er in Wahrheit eben genau diese Charakterentwicklung durchmacht, die ihn äußerst mutig dastehen lässt. Das ist für mich eben alles andere als unkonventionell.
Was meine Meinung zum Films angeht, halte ich es für vollkommen überzogen mir pauschal zu unterstellen, ich würde TFA furchtbar finden. Ich habe eine recht ausführliche Darstellung meiner Meinung bereitsvor geraumer Zeit gepostet. Such einfach nach Einträgen von mir in diesem Unterforum und du wirst meine wahre Meinung zum Film nachlesen können. Wenn du dann immer noch der Meinung bist, dass ich den Film krampfhaft versuche schlecht zu reden, können wir uns gerne miteinander zusammensetzen und ich erkläre dir, warum du irrst. Dennoch verrschließe ich nicht die Augen vor den Fehlern, die dieser Film hat.
Dass Star Wars / TFA Popcorn-Kino ist / sein würde, ist ja klar. Ich habe natürlich auch keinen komplizierten Kunstfilm erwartet.
Ich habe mich wohl ungenau ausgedrückt. Ich wollte damit sagen, dass TFA für mich
nur noch Popcorn-Kino ist. Damit wollte ich sagen, dass mir zwar bewusst ist, dass alle Star Wars Filme genau auf diese Art Kino ausgelegt waren, sie bei mir aber einen Stellenwert hatten, der dafür gesorgt hat, dass ich auch bereit war über Dinge hinwegzusehen, die mir nicht gepasst haben. Erinnere dich an die ein oder andere EU Entscheidung, die (sogar

) ich verteufelt habe. Aber ich habe sie geschluckt, weil mir das Universum einfach zu wichtig war, als dass ich es hätte aufgeben können oder wollen. Nun, mit dem neuen Kanon besteht diese Form der Begeisterung (noch) nicht. Dementsprechend ist TFA für mich eben nur Popcorn-Kino, dass sich erstmal beweisen muss, um mich dauerhaft zu binden. Dass das ja eben nicht geklappt hat bisher, wissen die Leute, die mein Review gelesen haben.
Man kann sich seine ‚Fehler‘ im Film auch suchen und zusammen reden.Mehr werde ich zu dieser unsäglichen und (mittlerweile sinnlosen) Diskussion nicht sagen.
Liegt es vielleicht daran, dass man Filme auch mit enormen Logiklöchern als unterhaltsam empfinden kann? Ich zum Beipsiel liebe den Film Pacific Rim, aber auch nur ,weil ich bewusst jede logische Rezeption dieses Films verweigere, weil sonst mein Hirn schmilzen würde. Nur, wiso kann ich das bei diesem Film und bei TFA nicht? Weil Star Wars mir wichtig ist und Pacific Rim nicht.
Wo bekomme ich im ANH Opening Crawl die Ursprünge der Rebellion und die Herkunft des Imperiums erklärt? Anhand dieses Textes soll ich das alles verstehen können?
Ich weiß, du hast dich aus dieser Diskussion zurückgezogen, aber ich will dir dennoch antworten. Die Ursprünge der Rebellion oder des Imperiums sind unwichtig für die Dramaturgie der OT. Eigentlich wurde es bereits hinlänglich erläutert, aber es geht mir und den meisten anderen hier, die sich mit euch streiten, nicht darum, dass jedes noch so kleine Detail in aller epischen BReite erklärt werden muss. Das ist vollkommener Unsinn, weil unrealistisch und unnötig. Allein auf diese Idee zu kommen ist lächerlich und ich vermute, dass du dich nur in dieses Extrem flüchtest, weil es sonst argumentativ dünn wird. Findest du es zum Beispiel nicht komisch, dass niemand danach schreit, dass die Ritter von Ren nicht erklärt wurden? Oder dass Maz Kanatas Aussage, es gäbe da noch eine andere Geschichte zu erläutern niemanden hier stört? Oder hat sich jemand darüber beklagt, dass nirgendwo gezeigt wird, wie Han in die Schwierigkeiten mit den beiden Verbrechersyndikaten reingerutscht ist? Nein, natürlich nicht. Wieso? Weil das keine Informationen sind, die für das Verständnis des Films von Belang sind. Wer aber gegen wen kämpft und wieso, das ist für den Film von Belang!
Hat vermutlich damit zu tun, dass diese Leute keine besonderen Erwartungen hatten (außer unterhalten zu werden) und sich auch keine weiteren Gedanken machen. Die nehmen den ggf. absurden Kram einfach so hin. Fans haben aber Erwartungen und machen sich Gedanken, und dann kommen solche Fragen eben auf.
Ich möchte dem noch hinzufügen, dass diese manische Besessenheit nicht exklusiv auf diesen Film zutrifft. Ihr müsstet mal ins (Legends)EU Forum schauen und da die Buchbesprechungen. Die aktuelle Variante davon ist ein Reread von der Thrawn-Trilogie (der ich leider schon zu lange ferngeblieben bin). Da gibt es ganze Aufsätze zu einzelnen Seiten(!) in einem Kapitel. Und ihr werdets vielleicht nicht glauben, aber genau
das hat mir am EU und Star Wars im Allgemeinen so viel Spaß gemacht. Jedes Detail zu betrachten, jeden Charakter wirklich zu versuchen zu verstehen. Seine Motivation, seine Leidenschaft herauszuarbeiten. Was haben wir uns teilweise bekriegt, wegen irgendwelcher Sätze, die unterschiedlich interpretiert werden konnten, die aber ein "vollkommen" anderes Licht auf einen Charakter warfen (obwohl es in Wahrheit eher um Nuancen ging). Was ich den Büchern angedeihen ließ, muss nun TFA ebenfalls erdulden. Und ich wüsste nicht, wieso ein Fan wie ich, der TFA eben auseinander nimmt, deswegen als Hater bezeichnet wird. Zumal meine abschließende Meinung zum Film eine wohlwollende ist (siehe mein Review).
Der Erfolg gibt diesem Film Recht. Und die positiven Äußerungen überwiegen ganz klar. Das alles spricht doch eine deutliche Sprache.
Wow. Das ist wirklich eine ganz, ganz große Leistung. Die meisten Kinogänger sind wer? Leute, denen ich bei der Arbeit nochmal erklären musste, wie eigentlich die OT ausgegangen ist. Das macht den kommerziellen Erfolg von TFA nicht kleiner. Dennoch finde ich, dass es eher ein Qualitätsmerkmal ist, wenn man vor einem Publikum mit Ahnung besteht als vor "Laien".
Der große Erfolg von TFA ist nicht der langen "Star Wars-Abstinenz" von 11 Jahren geschuldet, und auch nicht der mäßigen Beliebtheit/Qualität der Prequel-Filmen.
Und diese Weisheit nimmst du woher? Oder müssen wir uns auf deine Omniscienz vertrauen?
Die einzige Sprache die es spricht ist die, dass viele Leute Geld für den Film ausgegeben haben und vielen Leuten der Film gefallen hat.
Nein, nichtmal das sagt es aus. Es sagt aus, dass viele Leute in dem Film waren. Nicht mehr und nicht weniger. Alles weitere ist Spekulation, wie in etwa, das ansonsten mehr unzufrieden Fans hier im Forum auftauchen würde.
Das Yoda ins Exil gegangen ist, ist nur durch Episode 5 nicht klar und daran hat auch kaum jemand gedacht 1980 ...
Und wieso ist Yodas Exil wesentlich für die Geschichte, die in Epsiode IV erzählt werden soll?
Die den Film gut finden, werden ihn durch diese Diskussionen erst recht gut finden. Und niemanden interessiert ist es in einer Woche, wer den Film schlecht findet.
Ich glaube, dieser Satz bringt das Problem sehr anschaulich auf den Punkt. Ich kann nur für mich sprechen, aber egal, was ich hier sage und egal, was ich für eine Position einnehme, es geht mir dabei nie darum, dass ich jemanden bekehren will. Wenn das passiert, okay, dann freu ich mich schon, aber es ist nicht zwingend für mich. Es geht mir darum, dass die Diskussion um eine Sache dazu führt, dass man sich tiefer mit der Sache auseinander setzt, als wenn man nie ein Wort drüber verliert. Für mich ist es unbefriedigend aus dem Film zu kommen und zu sagen: Naja, das war nicht das Gelbe vom Ei. Solange ich keine Begründung liefere kann ich damit nichts anfangen. Wenn jemand dagegen argumentiert, zwingt er mich, meine Meinung selbst zu hinterfragen, sodass ich die Möglichkeit habe festzustellen, ob meine Meinung überhaupt Hand und Fuß hat, oder ob ich Dinge anders sehen kann, oder vielleicht sogar muss.
Es gibt nur eine Sache, die mir in dieser Diskussion einfach aufgefallen ist. Fast jeder Kritiker hier, konnte Punkte nennen, die ihm wirklich gut an dem Film gefallen hat. Auch wenn er direkt drauf angesprochen wurde, das doch Szene x,y wirklich gut war, haben die meisten zugestimmt. Wenn die Kritiker wiederum sagen, diese Stelle ist so einfach nicht gut gemacht, dann darf es nicht zugelassen werden?