Zeitung (und wenn ja, welche)

saham wahto

Schatten der Vergangenheit
Tja…
Ich bin mir nicht sicher, ob das hier oder vielleicht doch im Club Obi Wan besser aufgehoben ist.

Also, interessehalber;

Lest ihr (regelmäßig) Zeitung?
Digital oder old school auf Papier ist zunächst mal Nebensache.
Und welches Blatt bevorzugt ihr so?

Ich persönlich lese die Hamburger Morgenpost, die UZ (erscheinen beide wöchentlich) sowie das hamburger Stassenmagazin Hinz und Kuntzt und die beiden lokalen Wochenblätter Luruper Nachrichten und Elbe Wochenblatt.
Ach ja, und da das Hamburger Abendblatt eh täglich ins Haus kommt, schau ich da auch gern rein
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lese am ehesten noch unser Käsedorfblatt, das standesgemäß wöchentlich in DIN A4 getackert im Briefkasten landet, sowie die lokale Stadtzeitung, die aber digital. So wichtig ich es finde, informiert zu bleiben über die örtlichen Gegebenheiten, Papier will ich dafür wirklich nicht verschwenden, die Hälfte davon ist nämlich wirklich... naja. Kein so sonderlich erbaulicher Journalismus.

Aktuelles Deutschland-/Weltgeschehen verfolge ich nur noch sehr sporadisch in der Zeitung. Damit habe ich aufgehört, als ich in der Coronazeit gemerkt habe, wie sehr mich das psychisch schädigt. Wir haben das S+-Digitalabo, das mein Mann noch regelmäßig nutzt, ich hingegen nur noch wirklich sehr selten - und wenn, dann entweder für Eilmeldungen, Sportartikel oder eben Ausnahmen.
 
Print ist ja ein aussterbendes Metier, daher zähle ich hier einmal auch die Online-Werke mit auf:

Ich lese aus eigenem Interesse ziemlich breit . Darunter befindet sich neben den Mainstreammedien SPON, WELT, faz, Süddeutsche auch taz und Co. Dazu auch "rechte Ränder" wie CATO und die sezession. Den ausschließlichen Konsum einer Nachrichtensparte lehne ich ab. Sich eine Meinung aus Prinzip zu 100% anzueignen ebenso. Die Meinungsbildung geschieht vorallem durch die Auseinandersetzung mit anderen Ansichten.
 
Regelmäßig lese ich mittlerweile nur noch die Onlineangebote von Spiegel und FAZ. Ich habe zwar früher auch gerne - gedruckt - unsere Regionalzeitung gelesen, aber mittlerweile habe ich dafür morgens ehrlich gesagt zu wenig Zeit, als dass sich das Abo lohnen würde. Hinzu kommt noch, dass ich den Regionalteil schon immer recht uninteressant fand und ich bezüglich der Berichte zur Welt- und Bundespolitik den beiden vorgenannten Medien dann doch eine größere Kompetenz zuspreche.

Früher habe ich auch noch ganz gerne den Kicker gelesen, doch mittlerweile beziehe ich meine Sportnachrichten hauptsächlich über Onlineportale, in erster Linie transfermarkt.de und Reddit.

Das einzige Druckerzeugnis, das ich noch regelmäßig lese, ist das Mitteilungsblatt meiner Heimatgemeinde, das fast ausschließlich aus öffentlichen Bekanntmachungen der Gemeindeverwaltung und Berichten der Ortsvereine über ihre diversen Aktivitäten besteht.
 
den Spiegel... eigentlich schon seit meiner Jugend.

Hab ich nie selbst gekauft, aber beim Arzt schau ich da immer gern rein.
Ebenfalls seit meiner Jugend.

Print ist ja ein aussterbendes Metier,

Das ist leider wahr.
Ich bin aber ein Freund von Papier-in-der-Hand und erhalte diese Tradition zu lange wie möglich ;)

daher zähle ich hier einmal auch die Online-Werke mit auf:

Durchaus im Sinn des Threads :)

. Sich eine Meinung aus Prinzip zu 100% anzueignen ebenso. Die Meinungsbildung geschieht vorallem durch die Auseinandersetzung mit anderen Ansichten.

Richtig. Ich denke auch, an einem gewissen Punk liest man bestimme (Arten von) Zeitung, weil man ein bestimmtes Meinungsbild hat, nicht umgekehrt.
Das einzige Druckerzeugnis, das ich noch regelmäßig lese, ist das Mitteilungsblatt meiner Heimatgemeinde, das fast ausschließlich aus öffentlichen Bekanntmachungen der Gemeindeverwaltung und Berichten der Ortsvereine über ihre diversen Aktivitäten besteht.

Sowas finde ich tatsächlich immer recht interessant. Und eine willkommene Anwechslung zur ‚großen‘ Tagespolitik
 
Morgens beim Frühstücken schaue ich in die Lokalzeitung. Ohne die könnte meine Mutter nicht. Mir wäre die (Jahres-Abo) aber zu teuer.

Ich weiß natürlich, wie hier darüber gedacht wird, aber ich bin ehrlich. Ich habe auf meinem iPhone und iPad die (kostenlose) Bild-App aus dem App Store. Da schaue ich am Tag mehrmals rein und lese Artikel, die mich interessieren.
 
Eher Digital, manchmal mal physisch kaufe es aber nicht. Ein Arbeitskollege nimmt die manchmal in die Arbeit.
Meistens sinds diese;
20Minuten
Weltwoche
NZZ
Frankfurter
Stern
El Mundo
El Pais
El Universal
Aristegui
Chinesische Newsseiten
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe die Online Version der „Ostsee-Zeitung“. Ist ehrlicherweise nicht dass beste Blatt, vor allem weil die App trotz der 9,99€ im Monat ziemlich mit Werbung vollgepflastert ist. Dennoch für mich der beste Weg um auf dem Laufenden zu bleiben was in der Region passiert.
 
Ich hab die KATAPULT abonniert, weil ich auf Karten stehe und die Themenauswahl normalerweise auch sehr abwechslungsreich ist. Die letzten beiden Ausgaben sind allerdings ziemlich auf das Thema Rechtspopulismus fokussiert, das ist mir grad zu wenig vielseitig. Aber das wird hoffentlich wieder anders. Ich werd ihnen jetzt dazu mal ein Feedback schreiben. Die KATAPULT kommt nur einmal im Quartal raus und da schaffe ich sie natürlich locker durch. Für eine Tageszeitung würde ich mir, glaube ich, nicht die Zeit nehmen. Aber an sich mag ich das Zeitunglesen zum Frühstück voll gern und wenn ich bei meinen Eltern zum Besuch bin (die haben die lokale Tageszeitung und die SZ am Wochenende), dann mach ich das auch oft augiebig.
 
In Print kaufe ich eigentlich nur die c't und iX. Mache ich alle paar Monate mal, um zu schauen, welche Trends meine Branche gerade so umtreibt.

Online ist es am meisten die zeit.de; deren Berichterstattung ist noch mit am wenigsten dramatisierend und am sachlichsten. Als gezieltes Kontrastprogramm lese ich auf konkrete Nachrichtenmeldungen hin auch die Schmutzfinken der Branche: welt.de, focus.de und bild.de.

Ganz speziell bei der Wiedergabe von Bundestagsdebatten (die ich mir ab und zu auch in voller Länge anschaue) wird mir wieder und wieder deutlich gemacht, wie schief die Wahrnehmung durch den einseitigen Konsum von Medien aus den Häusern Burda und Axel Springer mit der Zeit wirklich werden muss.
 
Ich habe abonniert (alles im Digitalabo):

Die Zeit,
Die SZ,
FAZ,
NOZ

Die lese ich täglich. Wobei gerade die Morgenbriefings der FAZ und von Table Media (kostenloses Abo) ergänzend dazu sehr gut sind und gerade letzteres einen tiefen Einblick ins politische Berlin ermöglicht. Dazu kommt noch ein Abo für einen wöchentlichen Politikpodcast (Lage der Nation). Insgesamt höre ich zudem die Podcasts der FAZ, SZ und Zeit und weitere. Jedoch selektiv nach Thema (Machtprobe, Was jetzt, Sicherheitshalber, Machtwechsel, etc). Ich versuche darauf zu achten, das demokratische Spektrum von Konservativ bis links abzudecken und mag es sehr, Artikel über die selben Ereignisse in den verschiedenen oben genannten Zeitungen mit deren jeweiligen Sichtweisen zu lesen. Der persönliche Lesefokus ist "Außen- und Innenpolitik, Soziales, Wirtschaft".
 
Bisher, oder immer mal wieder:

Frankfurter Rundschau
Spiegel
Jacobin Magazin
Psychologie Heute (lange im Abo)
Krautreporter
Manchmal den Hanauer Anzeiger (Arbeit)

Selten:
Die Zeit
Taz

Ansonsten bin ich auf zdf Heute unterwegs
 
Gedruckte Papierzeitungen oder Magazine lese ich nur noch im Wartezimmer.

Zu Hause stöbere ich täglich durch die Online Angebote von ZEIT, Focus, SPON, Welt, FAZ, Tagesspiegel und BILD. Abo habe ich aber keins von diesen Anbietern.
Die Online Kommentare lesen ich nur noch beim Tagesspiegel und der ZEIT. Die restlichen Kommentarspalten sind entweder geschlossen, nur für Abonnenten oder komplett in Gemecker und Genöle abgedriftet.

Ich habe dafür eine regionale Zeitung abonniert, die ich als PDF lese.
 
Ich habe die Online Version der „Ostsee-Zeitung“. Ist ehrlicherweise nicht dass beste Blatt, vor allem weil die App trotz der 9,99€ im Monat ziemlich mit Werbung vollgepflastert ist. Dennoch für mich der beste Weg um auf dem Laufenden zu bleiben was in der Region passiert.
Hier muss ich doch mal einhaken: Ist das dann nur das Onlineangebot der Zeitung oder die komplette Zeitung, also identisch mit der Druckausgabe?
Denn Ersteres würde bei meiner Lokalzeitung auch nur 9,90€ kosten, Letzteres aber 39,90€. Da ist meine Schmerzgrenze dann ehrlich gesagt doch etwas überschritten.
 
Hier muss ich doch mal einhaken: Ist das dann nur das Onlineangebot der Zeitung oder die komplette Zeitung, also identisch mit der Druckausgabe?
Denn Ersteres würde bei meiner Lokalzeitung auch nur 9,90€ kosten, Letzteres aber 39,90€. Da ist meine Schmerzgrenze dann ehrlich gesagt doch etwas überschritten.
Das ist nur das Online Angebot der Zeitung. Ich bin mir nicht mal sicher ob es überhaupt eine vollständige Druckausgabe online gibt.

Edit: Ich hab grad nachgesehen. Die komplette Ausgabe kostet online auch 39,90€. Schon hart teuer wenn man vergleicht was so ein Netflix Abo monatlich kostet.
 
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Das halte ich allerdings auch für sehr teuer

Vielleicht verstehe ich auch falsch, was du mit „Ausgabe“ meinst
Vielleicht schafft der Screenshot Klarheit.
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