Mara Selaren
Laufend am Rande der Gezeiten
]Untere Ebenen - Honey House - Nebenraum – mit Chesara und Jo
Mara wurde einfach das Gefühl nicht los, dass sie hierbei nicht gut abschnitt. Irgendwie schien alles schief zu gehen, aus dem Ruder zu laufen. Sie hätte den Mund halten sollen was die Sith anging. Sie hätte nicht sagen dürfen dass sie bei ihnen aufgewachsen war. Wie dumm konnte man nur sein? Dies gehört bestraft! Wer wusste schon was die Rätin jetzt von ihr hielt und Mara wusste nur zu genau, dass die meisten Jedi jemanden, der bei den Sith gewesen war eher mit Skepsis betrachteten. Chesa schien da nicht sehr viel anders zu sein. Die Worte der Rätin brachten ihr rein gar nichts als diese erwähnte, dass es gut sei zu hören, dass sie an sich arbeitete. Sie war enttäuscht! Mehr als nur enttäuscht dass eine Rätin sie nicht mehr danach fragte, dass sie scheinbar eher gleichgültig damit umging. So etwas hatte sie schon einmal erlebt, damals auf Coruscant, im Orden der Jedi durch Satrek! Sie waren Jedi! Sie waren Räte und sie waren ein Stück weit dafür Verantwortlich sich um ihre Leute zu kümmern und erst Recht, wenn jene anfingen etwas zu erzählen. Mara konnte es einfach nicht fassen. Jetzt wo sie versuchte sich zu öffnen wurde sie erneut gegen die Wand geworfen. Sie sollte erklären warum sie bereit dazu sein ein Ritter zu werden, während die eine Rätin ihr das Gefühl vermittelte nicht ernst genommen zu werden. Warum sollte sie dann eine Jedi werden? Nur um eine von vielen zu sein, die ebenso wenig auf die Bedürfnisse anderer einging wie ein Rat!? Hallo! Sie waren Jedi, sollten Jedi sein und dies bedeutete wahrlich mehr als durch die Galaxie zu streifen. Wenn sie sich schon nicht gegenseitig halfen, sich stützten, dann würde es reichlich wenig bringen anderen zu helfen.
Mara schluckte innerlich. Hatte sie sich so sehr geirrt? Waren die Jedi nichts weiter als Personen mit besonderen Fähigkeiten, ebenso wie die Sith? Nur dass der Unterschied bestand, dass die Sith in ihren Handlungen brutal waren und gegen alles ging was Mara verabscheute!? Sie hatte sich schon immer als Außenseiter bei den Jedi gefühlt, sie hatte nie wirklich gänzlich Fuß fassen können. Sie war stets das fünfte Rad am Wagen und nun, nun wurde sie erneut von einem Rat enttäuscht bei dem sie gehofft hatte Hilfe zu bekommen oder zumindest ein offenes Ohr. Dem war nicht so und genau dies tat der Blondine weh. Es stach ihr mitten ins Herz, denn sie hatte so schon Probleme sich zu öffnen.
Chesara sprach davon, dass die Jedi nie fertig wurden ihre Lehren zu studieren oder zu lernen. Dass sie ihr ganzes Leben lang auf einer Reise waren, während sie immer reifer wurden und Wissen sowie Erfahrung sammeln würden um sich zu verändern. So sollte es sein ja, aber Mara hatte nicht das Gefühl dass dem so auch war. Mara lauschte weiter den Worten der Rätin, die nun meinte, dass sie sicher war, dass die Padawan schon einige Veränderungen mit gemacht habe seitdem sie in den Jedi Orden gekommen sei, besonders weil sie ja bei den Sith aufgewachsen war. Dies war ein Stich, zumal Chesara nicht wusste wie es dazu gekommen war, warum sie bei den Sith aufgewachsen war. Doch dies schien ihr gleichgültig zu sein. Wie konnte man ein Mädchen mit gerade einmal siebzehn nur so behandeln!? Wie konnte man so mit ihr umgehen? Sie, die sie Seelisch noch immer angegriffen war!? Im Grunde spielte es keine Rolle, denn man ging ja auch so nicht auf sie ein.
Zufrieden war die Rätin jedenfalls nicht mit Maras Erklärungen. Sie hatte eher das Gefühl, dass sie ihr ausweiche und sich unwohl fühle. Natürlich konnte sie nicht wissen woran es lag aber… Mara verbot sich den Gedanken. Eine Gemeinschaft, eine Familie! Wundervolle Familie, die sich kaum darum scherte was mit einzelnen unter ihnen geschah, die sich nur schwer öffnen konnten. Dies war keine wirkliche Familie, nicht in Maras Augen. Sich gegenseitig vertrauen und füreinander da sein!? Wo waren sie denn gewesen, als sie Hilfe gebraucht hatte, weil sie mit ihren Fähigkeiten nicht zurechtgekommen war? Sie hatte sich an einen Rat gewandt und was hatte es gebracht!? Nichts! Rein gar nichts. Im Gegenteil er hatte sie abgewiesen und nun geschah etwas ähnliches. Im nächsten Schritt erklärte die Rätin, dass Jo an sie heran getreten sei, weil sie der Ansicht war, dass Mara ein Ritter werden sollte, doch die Rätin sah dies anders. Sie konnte das Mädchen noch nicht zum Ritter schlagen. Sie wollte das Mara nachdachte. Gleichsam gab sie zu verstehen dass sie das Mädchen nicht verurteile, weil sie bei den Sith gewesen sei, allerdings glaube sie, dass Mara selbst das Gefühl habe noch nicht wirklich bei den Jedi angekommen zu sein… Damit verschwand die Rätin auch und Mara, deren Leben erneut zusammen zu brechen schien stand da und hatte das Gefühl einen neuerlichen Schlag ins Gesicht bekommen zu haben. Konnte denn nicht einmal etwas glatt laufen? Nicht einmal etwas ohne Probleme funktionieren!? Das war nicht gerecht!
Ihr Leben war ein einziger Scherbenhaufen und nichts schien sich daran ändern zu wollen. Sie hatte sich gerade gefangen, gerade erkannt, dass das Leben etwas bedeutete und nun wurde sie erneut getreten. Konnte dies alles denn Wahr sein!? Es konnte! Sie war durchgefallen! Sie war durch eine einfache verdammt Prüfung gefallen und dies nur, weil sie war, wie sie war. Die Hände der Pada ballten sich zu Fäusten, ihr innerstes zerbrach und wieder, schon wieder einmal in ihrem Leben zweifelte sie. Zweifelte an sich. Sie zerstörte alles! Alles was ihr etwas bedeutete. Erst ihre Beziehung zu Vorin und Jo und nun ihre Chance eine Ritterin zu werden.
Nachdem die Rätin den Raum verlassen hatte trat Maras Meisterin an sie heran. Erklärte, dass sie ihre Schülerin unbelastet in die Prüfung hatte gehen lassen wollen. Deswegen hab sie ihr nichts gesagt. Sie war sich sicher gewesen, dass Mara bestehen würde, doch hatte sie dies nicht! Trotz allem glaubte Jo noch immer an ihre Pada auch wenn jene für diesen Moment jegliche Hoffnung verloren hatte. War sie sich selbst darüber nicht im Klaren!? Wahrscheinlich! Dies alles war dem Mädchen in diesem Moment ein wenig viel. Zu viel! Alles kam auf einmal und sie war erneut nahe daran in Tränen auszubrechen. Gleich wie sehr sie sich weigerte, die Tränen kamen dennoch. Liefen ihre Wange hinab und ließen das Mädchen zu Boden gehen. Nun saß sie da wie ein Häufchen Elend, völlig fertig mit der Welt, den Nerven und sich selbst.
]Untere Ebenen - Honey House - Nebenraum – mit Jo
Mara wurde einfach das Gefühl nicht los, dass sie hierbei nicht gut abschnitt. Irgendwie schien alles schief zu gehen, aus dem Ruder zu laufen. Sie hätte den Mund halten sollen was die Sith anging. Sie hätte nicht sagen dürfen dass sie bei ihnen aufgewachsen war. Wie dumm konnte man nur sein? Dies gehört bestraft! Wer wusste schon was die Rätin jetzt von ihr hielt und Mara wusste nur zu genau, dass die meisten Jedi jemanden, der bei den Sith gewesen war eher mit Skepsis betrachteten. Chesa schien da nicht sehr viel anders zu sein. Die Worte der Rätin brachten ihr rein gar nichts als diese erwähnte, dass es gut sei zu hören, dass sie an sich arbeitete. Sie war enttäuscht! Mehr als nur enttäuscht dass eine Rätin sie nicht mehr danach fragte, dass sie scheinbar eher gleichgültig damit umging. So etwas hatte sie schon einmal erlebt, damals auf Coruscant, im Orden der Jedi durch Satrek! Sie waren Jedi! Sie waren Räte und sie waren ein Stück weit dafür Verantwortlich sich um ihre Leute zu kümmern und erst Recht, wenn jene anfingen etwas zu erzählen. Mara konnte es einfach nicht fassen. Jetzt wo sie versuchte sich zu öffnen wurde sie erneut gegen die Wand geworfen. Sie sollte erklären warum sie bereit dazu sein ein Ritter zu werden, während die eine Rätin ihr das Gefühl vermittelte nicht ernst genommen zu werden. Warum sollte sie dann eine Jedi werden? Nur um eine von vielen zu sein, die ebenso wenig auf die Bedürfnisse anderer einging wie ein Rat!? Hallo! Sie waren Jedi, sollten Jedi sein und dies bedeutete wahrlich mehr als durch die Galaxie zu streifen. Wenn sie sich schon nicht gegenseitig halfen, sich stützten, dann würde es reichlich wenig bringen anderen zu helfen.
Mara schluckte innerlich. Hatte sie sich so sehr geirrt? Waren die Jedi nichts weiter als Personen mit besonderen Fähigkeiten, ebenso wie die Sith? Nur dass der Unterschied bestand, dass die Sith in ihren Handlungen brutal waren und gegen alles ging was Mara verabscheute!? Sie hatte sich schon immer als Außenseiter bei den Jedi gefühlt, sie hatte nie wirklich gänzlich Fuß fassen können. Sie war stets das fünfte Rad am Wagen und nun, nun wurde sie erneut von einem Rat enttäuscht bei dem sie gehofft hatte Hilfe zu bekommen oder zumindest ein offenes Ohr. Dem war nicht so und genau dies tat der Blondine weh. Es stach ihr mitten ins Herz, denn sie hatte so schon Probleme sich zu öffnen.
Chesara sprach davon, dass die Jedi nie fertig wurden ihre Lehren zu studieren oder zu lernen. Dass sie ihr ganzes Leben lang auf einer Reise waren, während sie immer reifer wurden und Wissen sowie Erfahrung sammeln würden um sich zu verändern. So sollte es sein ja, aber Mara hatte nicht das Gefühl dass dem so auch war. Mara lauschte weiter den Worten der Rätin, die nun meinte, dass sie sicher war, dass die Padawan schon einige Veränderungen mit gemacht habe seitdem sie in den Jedi Orden gekommen sei, besonders weil sie ja bei den Sith aufgewachsen war. Dies war ein Stich, zumal Chesara nicht wusste wie es dazu gekommen war, warum sie bei den Sith aufgewachsen war. Doch dies schien ihr gleichgültig zu sein. Wie konnte man ein Mädchen mit gerade einmal siebzehn nur so behandeln!? Wie konnte man so mit ihr umgehen? Sie, die sie Seelisch noch immer angegriffen war!? Im Grunde spielte es keine Rolle, denn man ging ja auch so nicht auf sie ein.
Zufrieden war die Rätin jedenfalls nicht mit Maras Erklärungen. Sie hatte eher das Gefühl, dass sie ihr ausweiche und sich unwohl fühle. Natürlich konnte sie nicht wissen woran es lag aber… Mara verbot sich den Gedanken. Eine Gemeinschaft, eine Familie! Wundervolle Familie, die sich kaum darum scherte was mit einzelnen unter ihnen geschah, die sich nur schwer öffnen konnten. Dies war keine wirkliche Familie, nicht in Maras Augen. Sich gegenseitig vertrauen und füreinander da sein!? Wo waren sie denn gewesen, als sie Hilfe gebraucht hatte, weil sie mit ihren Fähigkeiten nicht zurechtgekommen war? Sie hatte sich an einen Rat gewandt und was hatte es gebracht!? Nichts! Rein gar nichts. Im Gegenteil er hatte sie abgewiesen und nun geschah etwas ähnliches. Im nächsten Schritt erklärte die Rätin, dass Jo an sie heran getreten sei, weil sie der Ansicht war, dass Mara ein Ritter werden sollte, doch die Rätin sah dies anders. Sie konnte das Mädchen noch nicht zum Ritter schlagen. Sie wollte das Mara nachdachte. Gleichsam gab sie zu verstehen dass sie das Mädchen nicht verurteile, weil sie bei den Sith gewesen sei, allerdings glaube sie, dass Mara selbst das Gefühl habe noch nicht wirklich bei den Jedi angekommen zu sein… Damit verschwand die Rätin auch und Mara, deren Leben erneut zusammen zu brechen schien stand da und hatte das Gefühl einen neuerlichen Schlag ins Gesicht bekommen zu haben. Konnte denn nicht einmal etwas glatt laufen? Nicht einmal etwas ohne Probleme funktionieren!? Das war nicht gerecht!
Ihr Leben war ein einziger Scherbenhaufen und nichts schien sich daran ändern zu wollen. Sie hatte sich gerade gefangen, gerade erkannt, dass das Leben etwas bedeutete und nun wurde sie erneut getreten. Konnte dies alles denn Wahr sein!? Es konnte! Sie war durchgefallen! Sie war durch eine einfache verdammt Prüfung gefallen und dies nur, weil sie war, wie sie war. Die Hände der Pada ballten sich zu Fäusten, ihr innerstes zerbrach und wieder, schon wieder einmal in ihrem Leben zweifelte sie. Zweifelte an sich. Sie zerstörte alles! Alles was ihr etwas bedeutete. Erst ihre Beziehung zu Vorin und Jo und nun ihre Chance eine Ritterin zu werden.
Nachdem die Rätin den Raum verlassen hatte trat Maras Meisterin an sie heran. Erklärte, dass sie ihre Schülerin unbelastet in die Prüfung hatte gehen lassen wollen. Deswegen hab sie ihr nichts gesagt. Sie war sich sicher gewesen, dass Mara bestehen würde, doch hatte sie dies nicht! Trotz allem glaubte Jo noch immer an ihre Pada auch wenn jene für diesen Moment jegliche Hoffnung verloren hatte. War sie sich selbst darüber nicht im Klaren!? Wahrscheinlich! Dies alles war dem Mädchen in diesem Moment ein wenig viel. Zu viel! Alles kam auf einmal und sie war erneut nahe daran in Tränen auszubrechen. Gleich wie sehr sie sich weigerte, die Tränen kamen dennoch. Liefen ihre Wange hinab und ließen das Mädchen zu Boden gehen. Nun saß sie da wie ein Häufchen Elend, völlig fertig mit der Welt, den Nerven und sich selbst.
]Untere Ebenen - Honey House - Nebenraum – mit Jo