Storm{X}Padmé schrieb:
darf man sich hier als Fanfiction-Autor auch melden oder wird man gleich wieder als unprofessionell ausm Thread getreten?
Für mich ist Schreiben, egal in welchem Rahmen, an sich schon eine Sache, vor der ich Hochachtung habe. Warum man jemanden weniger schätzt, weil er FanFiction schreibt, kann ich nicht nachvollziehen. Eine Story zu entwerfen kann in diesem Fall genau so herausfordernd sein, als würde man es in seiner eigenen Welt machen.
Storm{X}Padmé schrieb:
ich wuerd da auch gern mal was lesen, Tylar, weil das Thema sehr interessant klingt *G* Lass es uns wissen, wenn's soweit is *G*
Wie gesagt, ich werde nachher mal nach einer geeigneten Stelle suchen, da ich den Roman immer auf meinem MP3-Stick mit mir herumschleppe. Wobei ich mir gar nicht ausmalen will, was für Höllennächte ich durchstehen müsste, wenn ich den jemals verlieren würde ...
Storm{X}Padmé schrieb:
Ich selber schreib jetzt seit ich 9 Jahre alt bin... Ich hab das vorgefertigte Universum (sprich Fanfiction) bisher nicht verlassen, weil Fanfiction mein Weg is, Uebung genug dafuer zu finden... (link siehe Signatur) Ich werd zwar immer wieder mal gern gedraengt, was eigenes zu schreiben *G*, aber irgendwie fehlt mir einfach die Zeit... Am liebsten wuerd ich mal ne Auszeit vom Bueroalltag nehmen, n Jahr nur schreiben... Hab eh ziemlich ne Sinnkrise deswegen , weil man in unserer Welt einfach nicht das machen darf, was man kann *G*. Ich hab aber auch vor, mich mal an was setzen... Sehr inspiriert hat mich da der Film The Island... Irgendwas in die Richtung der Problematik, Ethik, Klonproblematik, moecht ich auf jeden Fall mal machen... Ich tast mich aber langsam vor wie gesagt. Zusammen mit vier anderen Autoren hab ich mal ne Art Zwischenprojekt angefangen, Star Wars, allerdigns 500 Jahre nach Yavin, sodass es mit GLs Universum nur mehr die Grundzuege gemeinsam hat... Das is fuer mich jetzt ein erster Zwischenschritt, wo ich die Basis hab aber Charaktere, Settings etc einfach ALLES selbe rmachen muss... Und da merkt man dann schon, was das fuern Riesenaufwand is, allein die Continuiety zu halten *G* Wenn das gut laeuft werd ich mich mal an mein Klonprojekt setzen... Die Word-Datei steht schon *G*
An sich ist es doch dasselbe, wie einen eigenen Roman, mit eigener Welt zu schreiben. George R.R. Martin, ein Schriftsteller, den ich sehr schätze, hat zwar mal gesagt, dass man lieber von Anfang an in seiner eigenen, selbst erschaffenen Welt schreiben sollte, aber da bin ich mal so dreist und widerspreche ihm. Für mich steht die Übung im Vordergrund. Wie ich eben schon einmal schrieb, wächst man mit jeder Seite, die man sich selbst aus dem Hirn drückt, als Autor. Das ist letztlich wie Autofahren. Um so länger ich fahre, um so sicherer werde ich meistens. Denn obwohl kreatives Schreiben sicherlich Kunst ist, besteht doch die Hauptarbeit eines Schriftstellers vor allem aus dem Handwerklichen. Wenn ich meine Idee - so gut sie auch sein mag - nicht ansprechend präsentieren
kann, ist der ganze Roman für die Katz'. Da spielt einiges zusammen. Deshalb ist deine Art zu schreiben, Storm, für mich ebenso "wichtig" wie die eines anderen Schreiberlings. Solltest du dich tatsächlich irgendwann hinsetzen und deine vollkommen eigene Story schreiben wollen, dürfte das pure Schreiben an sich kein Problem mehr sein.
Storm{X}Padmé schrieb:
Was mich wundert, dass hier keiner der angehenden Autoren einen Lektor hat/will... Man kann was hundertmal durchlesen und immer noch Sachen uebersehen, grammatikalisch, Tippfehler aber auch storytechnisch... Deswegen wuerd ich NIE was Professionelles abschicken (wenn's denn soweit is) ohne das wenigstens einmal von nem vertrauenswuerdigen Beta-Leser anschauen zu lassen... Und wie gesagt, ich schreib jetzt doch schon 14 Jahre, bin also auch nicht unbedingt Anfaenger...
Ich habe zwei solcher Leute. Zum einen meinen Vater, der sehr belesen ist, und einfach aus der Distanz sagen kann: "das ist bullshit" oder "die Reaktion von XY ist unlogisch". Ebenso inhaltlich, aber vor allem von der Rechtschreibung und Grammatik aus gesehen, überarbeitet ein ehemaliger Arbeitskollege (Buchhändler) meine Sachen. Beide Personen sind für meine Arbeit verdammt wichtig, ohne sie würde ich wahrscheinlich gar nicht mehr weiterschreiben.
Deshalb stimme ich dir voll und ganz zu. Man sollte auf jeden Fall einen Probeleser, im besten Fall auch einen Fehlerausbügler in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis haben. Das erleichtert die Arbeit ungemein.
Alpha7 schrieb:
Oder man muss halt lange suchen, bis man einen Verlag findet, der bei den Dingen mitspielt (selten!) oder zur Not "print-on-demand" machen.
Wobei PoD für einen Neuling in dem Bereich eine gar nicht mal so schlechte Idee ist. Realistisch betrachtet ist es eben verdammt unwahrscheinlich, dass man seinen Roman auf dem herkömmlichen Wege veröffentlicht. Und wenn man nicht grade mit der Idee an seine Story geht, eine Weltbestseller zu fabrizieren, reicht es für den Bekanntenkreis durchaus, eine kleine Eigenauflage drucken zu lassen. Ein bisschen sparen, private Sponsoren suchen und schon kann man sich das leisten.
DivineGuardian schrieb:
Drückeberger.
