Divine Guardian
Senatsmitglied
Ich habe ein kleines Büchlein, das in meine Hosentasche passtTylaar Zaith schrieb:Dieses Szene-sehen ist anscheinend wirklich weit unter Autoren verbreitet. Für sowas habe ich mir mittlerweile einen Block besorgt, weil es ziemlich oft vorkommt, dass ich eine Idee, eine Situation nach und nach zusammenklamüser und früher oft nicht mehr daran dachte.

Ich bin bei meiner Musik etwas freizügiger (zwar muss die Musik immer noch dasselbe Gefühl wecken, doch es muss nicht ausschließlich instrumental sein -> auch wenn DAS mein Favorit unter der Musik ist)Tylaar Zaith schrieb:Ist bei mir ebenso. Allerdings bin ich da ziemlich kategorisch festgelegt. Bei der derzeitigen Arbeit am Fantasy-Roman benutze ich ausschließlich Soundtracks aus thematisch verwandten Filmen. Als Beispiele seien hier Kingdom of Heaven, King Arthur, Mists of Avalon, Chronicles of Narnia oder 13th Warrior genannt. Alles andere "behindert" mich regelrecht beim Denken und Schreiben. Hatte einmal durch Zufall einen Punksong laufen während ich versuchte zu schreiben. Klappte einfach nicht.
Kenne da allerdings einige Leute, die bei Metal schreiben. Gut, die hören die Musik ja auch so, aber für mich wäre das nichts. Vor allem in diesem dehnbaren Fantasy-Bereich gehört für mich klassische, orchestrale Musik. Dann fließt es von alleine. Wenn dann auch noch die Grundstimmung der Stücke zum gerade Geschriebenen passt, hat das bei mir schon beinahe etwas von Film.
![]()
--------------------------------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------------------------------
So, hier die versprochene Inhaltsangabe:
Meine Geschichte beginnt in der Gegenwart, in der uns bekannten Welt, und handelt von einem erfolgreichen Mystery- und Fantasy-Autor (Name steht noch nicht fest). Dieser ist einer heißen Story auf der Spur: durch eine Bekannte (sie ist Bibliothekarin) gelangt er zufällig an ein paar Aufzeichnungen über die keltische Mythologie. Darin wird von einer Parallelwelt gesprochen - der sogenannten Anderwelt. Während seiner Recherchen häufen sich ungewöhnliche Ereignisse - Ereignisse, die über sein Fassungsvermögen hinausgehen - und zu allem Übel scharrt sein Verleger bereits mit den Hufen. Im Laufe der Geschichte kann er sich der Vermutung nicht erwehren, dass diese Parallelwelt mehr als nur ein Mythos ist. Schließlich führen ihn seine Recherchen nach Stonehenge (ich weiß: wieder so ein Klischee - aber es passt so gut). Die Steinformation entpuppt sich als Portal zwischen den beiden Welten. Wer jetzt eine Welt voller Zwerge, Elfen/Elben o. Ä. erwartet, wird leider enttäuscht - das wäre auch nicht ganz im Sinne der keltischen Mythologie - doch ein paar neue "Wesen" werden den Leser (hoffentlich) entschädigen. Ein weiteres Element der anderen Welt ist die Technologie - die altmodische Magie wird in meiner Geschichte mit neumodischer Technologie kombiniert (und ich erhoffe mir damit, einen gewissen Flare zu erzeugen). Von dieser Stelle an möchte ich nur ungerne weitere Informationen herausrücken (ihr versteht das sicher), doch eines der behandelten Themen wird sein, wie der Protagonist auf die andere Welt reagiert ... ein Held, der kein Held sein will (allerdings ist die Geschichte noch sehr flach - ich habe mir bis jetzt auch noch nicht viele Gedanken dazu gemacht, da ich in letzter Zeit viel zu viel mit meiner Homepage beschäftigt war). Das Ende der Story werde ich so gestalten, dass ich, je nach dem, ob mein Roman auf Zustimmung oder Ablehnung trifft, einen (oder mehrere) Nachfolgebände herausbringen, es aber auch bei einem belassen kann.
Die Idee für diese Geschichte besteht noch nicht so lange und ist dementsprechend unausgereift ? aber wie heißt es doch gleich: Alles hat einen Anfang.
Kennern ist bestimmt die große Ähnlichkeit zu der Trilogie Das Lied von Albion (Stephen Lawhead) aufgefallen, doch ich verspreche, dass meine Story eine ganz andere Richtung nehmen wird. Außerdem werde ich versuchen, die Mythologien verschiedener Völker zu kombinieren, um dem Leser das Gefühl der Wahrhaftigkeit näher zu bringen (meine Story soll schließlich trotz des Genres glaubhaft klingen).