Tagespolitik allgemein

Alle wahlberechtigten Baden-Württemberger würde ich jetzt mal vermuten.

Genau das verstehe ich nicht.
Was hat ein Bewohner von z.B. Konstanz oder Freiburg mit dem Bahnhof von Stuttgart zu tun.

Das ist auch wohl das einzig richtige.
Zumal ich ja gespannt bin ob der Bahnhof diesen Stresstest auch wirklich besteht. Weil wenn nicht bedeutet dass so oder so zurück ans Zeichenbrett und dann wird er noch teurer da dann erneut Plan festgestellt werden muss.


Über den Strasstest kann ich nicht urteilen, ich weiß zuwenig darüber.
Aber da die Genehmigungen ja nun nach dem Gesetz erteilt wurden sind ja dann wohl Konventionalstrafen und Schadenserstaz zu zahlen.
Wer zahlt das dann ?

Falls es nicht Landesweit kommt, sollten sie zumindest die gesamte Region einbeziehen. Sprich das gesamte VVS Netz. Oder zumindest die 4 Städte die mit an den Kosten beteiligt sind.

Damit wäre "ich" ja zumindest noch einverstanden.


Und wenn die Entscheidung pro S21 ausfallen sollte, denke ich schon das die meisten so vernünftig sein werden und das Ergebnis akzeptieren werden. Auch wenn es danch bestimmt auch

Ich habe vorallem die Grünen so kennengelernt daß diese Bande von Volksabstimmungen und Bürgerwillen nur so lange etwas hält wie sie ihrem defätischtischen und zersetzenden Willen entsprechen.
Sobald die Mehrheitsmeinung in eine andere Richtung geht fliegen Brandbomben,Pflastersteine und Kugeln.Da ist denen eine Mehrheitsmeinung volkommen egal.Ich habe die Bande in den frühen 80er Jahren in meiner Heimatstadt erlebt.Ich weiß wovon ich spreche.
Auch sind da noch die Berufsdemonstranten die ebenfalls wohl keine "Pro"-Meinung hinnehmen dürften(stell Dir vor ich habe schon ein Auto mit Kennzeichen aus Hannover in Lindau gesehen das einen Aufkleber "Nein zu Stuttgart 21" trug).

. Zumal sich die Grün-Rote Regierung dann sicherlich an den Schlichterspruch halten wird und daraus ein S21+ machen wird.
Und dann ist es für die Regierung auch egal wie viel das dann auch immer kosten wird. Da ja der Bürger entschieden haben wird und die Regierung nur dessen willen durchsetzt.

Siehe oben.
 
Genau das verstehe ich nicht.
Was hat ein Bewohner von z.B. Konstanz oder Freiburg mit dem Bahnhof von Stuttgart zu tun.

Er finanziert diesen indirekt über seine Steuern.
Ich bin mir auch nicht sicher, wie das mit Volksentscheiden in BaWü geregelt ist, sprich, ob es überhaupt möglich ist, einen solchen nur regional durchzuführen.

C.
 

Zum Thema Pädophilie möchte ich mal zwei Zitate führender Politiker der Grünen zitieren :

Volker Beck :

Zitat von Volker Beck in der "Pädosexuelle Komplex"
"Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich gesehen im Gegensatz zur Pädosexualität völlig unproblematische Gleichstellung von Homo - und Heterosexualität durch die Streichung des §175 StGB und für die Rechte der Homosexuellen wird das Zementieren eines sexualrepressiven Klimas verhindern können - eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können."

Daniel Cohn-Bandit :
Zitat von Cohn Bendit in "Der grosse Basar"
"Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren - eine fantastische Erfahrung. Wenn wir ein bisschen offen sind, können uns die Kinder sehr helfen, unsere eigenen Reaktionen zu verstehen. Sie haben eine grosse Fähigkeit zu erfassen, was bei den Grossen vor sich geht. (...)

Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (...)

Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: "Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?" Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt."

Ich denke dies sagt alles.
 
Jedihammer wenn du hier richtig zitiert hast, hast was tolles geschafft. Zumindest etwas, dass der Welt nicht gelungen ist.

[...]die Grünen hätten „eine stattliche Anzahl von Befürwortern der Pädophilie in ihren Reihen gehabt, Volker Beck gehörte ja auch mal dazu“.

Diesen Vorwurf, der immer wieder mal erhoben wird, hat Beck stets entschieden zurückgewiesen. Es gibt tatsächlich keinen belastbaren Beleg, dass er jemals die Pädophilie befürwortet hat.


Vertriebene werfen Grünen Pädophilie vor
 
Zumindest aber das Wissen um Sonnen, Schwarze Löcher, Gravitation, Licht & Radio und der newtonschen Physik auf Sonnensystemgröße muss eher früher als später zur Allgemeinbildung werden.

Da liegt die Zukunft...
Warum ist das Wissen um diese Inhalte der Physik (Bsp: auf Sonnensystemgröße) wichtiger und zukunftsträchtiger als das Wissen um andere Inhalte (Bsp: Quantenphysik...)

Weil diese Punkte von mir die vier Elementarkräfte (die Quantenphysik habe ich somit mehr als erschöpfend erwähnt :p) thematisieren, welche wir so weit verstanden haben, dass wir damit Mikrowellenherde, CD-Player, Solarzellen, Fernseher und ultraschnelle Computer bauen können. Fakt ist, dass kaum einer auf deutschen Straßen weiß, wie diese Dinge funktionieren und wie viel Mühe in diesen Alltagsgegenständen steckt, weil das Grundwissen fehlt. Je früher unser Nachwuchs diese Dinge lernt, umso intuitiver ist dieses Wissen einsetzbar und umso schneller kommt es zum Fortschritt.

Was ist mit anderen Wissenschaften wie der Chemie, Biologie, Geologie, ... oder speziellen Anwendungen wie der Psychologie?

Diese Disziplinen haben durch unsere Forschungserfolge bezüglich der vier Elementarkräfte gigantische Fortschritte gemacht, wie Computertomographen, Elektronenrastermikroskope und die Nuklearmedizin mehr als eindrucksvoll beweisen. Alles nur, weil die Menschen unermüdlich zu den Sternen schauen und die ganz kleinen sowie die richtig großen Dinge in einen Zusammenhang bringen konnten.

Was ist mit Geistes- und Sozialwissenschaften? Letztlich geht es ja auch nicht nur um Fortschritt, sondern auch darum in welchen Kontext Wissen, Fortschritt und Technik eingebettet sind.

Damit ist es vorbei.
Diese Wissenschaftsfelder haben in der Eigendynamik des Internets ihren Meister gefunden. Der Kontext wird nun durch ein Kollektiv von millionen Menschen gebildet. Das Internet ist ein Konstrukt, welches durch seine Wachstumsrate und seine Teilnehmer nicht in seiner Ganzheit erfasst werden kann und es ist unmöglich für jeden Sozialwissenschaftler geworden, die Reaktionen der Menschen in ihrer Gesamtheit vorauszusehen. Das beweist der Rücktritt von zu Guttenberg.

Schließlich nutzt einem das Wissen um Schwarze Löcher auch nichts, wenn man zwei Sekunden später an Hunger stirbt oder sich selbst eine Kugel in den Kopf jagt.

Für diese Dinge gibt es Gründe, welche wohl hauptsächlich der Politik, der Religion und der Wirtschaft und einzelnen widerwärtigen Individuen (z.B. Stalker und Mobber) geschuldet sind, die im übrigen regelmäßig dadurch auffallen, dass sie den technischen Fortschritt aktiv behindern und/oder missbrauchen.

Man muss nicht nur die Natur sondern auch den Mensch und das Menschgeschaffene wissenschaftlich analysieren.

"Viel Glück", kann ich da nur sagen. Die Datenkrake "google" gibt sich redliche Mühe damit, das Internet zu analysieren und auszuwerten und wird regelmäßig durch die schiere Größe des Internets selbst behindert. Nur so am Rande: ein riesiger Teil aller Informationen im Internet liegt in Form von Bildern vor, die mittlerweile zwar algorithmisch ausgewertet werden könnten, aber es fehlt dazu einfach an Rechenleistung, Bandbreite und Speicherplatz. Und hier kommt wieder die Physik ins Spiel, die uns in absehbarer Zeit Quantencomputer bescheren wird, welcher dieser Informationsflut Herr werden könnten.

Ich denke man muss fort von der Vorstellung, dass eine Disziplin das Wohl der Welt gepachtet hat und in ihr die Zukunft liegt. Vielmehr sind alle Disziplinen ein kleines Zahnrad, welche zusammen genommen uns eine Vorstellung von der Welt ermöglichen und das Unwissen ein Stück weit nach hinten drängen.

Das ist wohl eine Ermessensfrage. Für mich persönlich stellt die Physik als grundlegendste aller Wissenschaften die wichtigsten Maßstäbe für die weitere Entwicklung der Menschheit als ganzes bereit, da sie eben keine einzige andere Disziplin unberührt lässt.

Die Verteufelung von Wissenschaft halte ich an sich für großen Unsinn. Der Mensch hat m.E. von Natur aus einen Wissensdurst, er möchte die Welt um sich verstehen. Die Wissenschaft gibt keine Dogmen vor, nur Methoden wie wir unsere beschränkte und verzerrte Wahrnehmung überwinden können und überprüfbare Erkenntnisse gewinnen. Wovor es sich da zu fürchten gibt, weiß ich nicht. Die Wissenschaft gibt keine Normen vor, wie wir diese Erkenntnisse einsetzen, wieso also sie dafür verantwortlich machen und nicht diejenigen, welche die Umwelt zerstören und in immer zerstörerische Waffentechniken investieren? Nur weil die Physik eine Atombombe möglich macht, heißt das nicht, dass wir sie auch bauen müssen. Und für diese Möglichkeit jene verantwortlich zu machen, die sie entdeckten, ist genauso unsinnig. Die können ja auch nichts dafür, dass Kernspaltung möglich ist.

Full Ack.
 
Sollte jeder wie wissen wie und warum ein CD-Player funktioniert? Ja
Sollte jeder auch einen bauen können? Nein

Ich empfinde es als schlimm wenn sich Leute gegen diese Wissenschaft wenden, sich aber per Handy und Co. sich verständigen und zuhause HD-Blu Ray und Co. genießen wollen
 
Damit ist es vorbei.
Diese Wissenschaftsfelder haben in der Eigendynamik des Internets ihren Meister gefunden.

Warum sollten sich Geisteswissenschaftler nicht so mit dem Internet befassen wie sie sich mit der Literatur oder Musik befassen? Ich sehe da kein Problem. Denn auch wenn sich das Internet sich ständig ändert, folgt es doch gewissen Regeln und gesetzmäßigkeiten.
 
Warum sollten sich Geisteswissenschaftler nicht so mit dem Internet befassen wie sie sich mit der Literatur oder Musik befassen? Ich sehe da kein Problem. Denn auch wenn sich das Internet sich ständig ändert, folgt es doch gewissen Regeln und gesetzmäßigkeiten.

Welchen denn?

Alles, was sich analysieren lässt, spielt sich in kleinen Teilbereichen (wie z.B. auf studiVZ, Facebook oder Amazon) des Netzes ab, was aber keine allgemeingültigen Aussagen zulässt. Zumal ein sehr großer Teil des Netzes auch einfach unsichtbar ist und vom Laien überhaupt nicht wahrgenommen werden kann, so ist das www z.B. nicht äquivalent zum Internet, sondern lediglich nur eine Teilmenge davon.
 
Warum sollten sich Geisteswissenschaftler nicht so mit dem Internet befassen wie sie sich mit der Literatur oder Musik befassen? Ich sehe da kein Problem. Denn auch wenn sich das Internet sich ständig ändert, folgt es doch gewissen Regeln und gesetzmäßigkeiten.
Welchen denn?

Alles, was sich analysieren lässt, spielt sich in kleinen Teilbereichen (wie z.B. auf studiVZ, Facebook oder Amazon) des Netzes ab, was aber keine allgemeingültigen Aussagen zulässt. Zumal ein sehr großer Teil des Netzes auch einfach unsichtbar ist und vom Laien überhaupt nicht wahrgenommen werden kann, so ist das www z.B. nicht äquivalent zum Internet, sondern lediglich nur eine Teilmenge davon.
Mir fallen zum Beispiel spontan Philosophie ein. Ethik und Moral im Internet ist durch aus ein Thema. Und über das das verhalten der Nutzer lassen sich zick Studien verfassen, nicht nur auf den sozialen Netzwerken.
Außerdem stellt das Internet eine ziemlich neue Basis für die Linguisig dar. Wie sich die ganzen Kürzel und Akronyme und Umgangsformen aus dem allgemein Forums und Chatbetrieb auf den täglichen Sprachgebrauch auswirken ist da nur ein kleiner Teilbereich. Ein anderer wäre, wie sich da schon fast eine eigenständige Sprache bildet.
Auch hat das Internet Auswirkungen auf die Literaturwissenschaft in Forum von Fanfiction, Webcomics, E-Books und dergleichen. Aber das ist ja nur das Medium.
Und das sind wirklich nur ein paar Beispiele. Marketing technisch lässt sich da noch einiges mehr erforschen.
 
Mir fallen zum Beispiel spontan Philosophie ein. Ethik und Moral im Internet ist durch aus ein Thema. Und über das das verhalten der Nutzer lassen sich zick Studien verfassen, nicht nur auf den sozialen Netzwerken.
Außerdem stellt das Internet eine ziemlich neue Basis für die Linguisig dar. Wie sich die ganzen Kürzel und Akronyme und Umgangsformen aus dem allgemein Forums und Chatbetrieb auf den täglichen Sprachgebrauch auswirken ist da nur ein kleiner Teilbereich. Ein anderer wäre, wie sich da schon fast eine eigenständige Sprache bildet.
Auch hat das Internet Auswirkungen auf die Literaturwissenschaft in Forum von Fanfiction, Webcomics, E-Books und dergleichen. Aber das ist ja nur das Medium.
Und das sind wirklich nur ein paar Beispiele. Marketing technisch lässt sich da noch einiges mehr erforschen.

Und inwiefern ist das alles relevant für den Fortschritt der Menschheit? Die aus diesen Punkten gewonnenen Erkenntnise sind bestenfalls Momentaufnahmen, die morgen schon wieder veraltet sein können.
 
Und inwiefern ist das alles relevant für den Fortschritt der Menschheit? Die aus diesen Punkten gewonnenen Erkenntnise sind bestenfalls Momentaufnahmen, die morgen schon wieder veraltet sein können.

Junge, da kannst du auch gleich fragen wofür die Geisteswissenschaften allgemein gut sind.
Es geht dabei um Sprachentwicklung, die Sprache entwickelt sich seit Jahrhunderten immer weiter, da muss dann natürlich auch die aktuelle Sprachentwicklung erfasst werden. Und durch das Internet vermischen sich die Sprachen auf ungewöhnliche Art und Weise. Das hat dann auch viel mit der Anglistizierung der Welt zu tun.

Die eigentliche Erforschung des Internets ist aber in der Tat eher marketingtechnischer Natur. Um demoskopische Erfassung was die Leute interessiert. Das dann eben vorallem Werbetechnischer Natur und dann dreht sich das ganze wiedermal nur ums liebe Geld. Und ob du es glaubst oder nicht. Die Sprache spielt dabei auch eine wesentliche Rolle. Schließlich besteht Werbung aus zwei wesentlichen Bestandteilen, Bild- und Textbotschaft und beide müssen wirksam sein.
 

Haben wir zusammen im Sandkasten gespielt?

da kannst du auch gleich fragen wofür die Geisteswissenschaften allgemein gut sind.

Ja, das letzte geisteswissenschaftliche Erzeugnis von öffentlichem Interesse ("Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU") wurde ziemlihc in der Luft zerissen. Da stellt sich mir die Frage nach der Aussagekraft der Geisteswissenschaften schon so ein wenig. Da kann man scheinbar recht einfach einen Titel abstauben.

Es geht dabei um Sprachentwicklung, die Sprache entwickelt sich seit Jahrhunderten immer weiter, da muss dann natürlich auch die aktuelle Sprachentwicklung erfasst werden. Und durch das Internet vermischen sich die Sprachen auf ungewöhnliche Art und Weise. Das hat dann auch viel mit der Anglistizierung der Welt zu tun.

Das Wort heißt Anglisierung.

Die eigentliche Erforschung des Internets ist aber in der Tat eher marketingtechnischer Natur. Um demoskopische Erfassung was die Leute interessiert. Das dann eben vorallem Werbetechnischer Natur und dann dreht sich das ganze wiedermal nur ums liebe Geld. Und ob du es glaubst oder nicht. Die Sprache spielt dabei auch eine wesentliche Rolle. Schließlich besteht Werbung aus zwei wesentlichen Bestandteilen, Bild- und Textbotschaft und beide müssen wirksam sein.

:rolleyes:

Erklärst du auch nem KFZ-Mechatroniker, wie ein Auto funktioniert?
 
Weil diese Punkte von mir die vier Elementarkräfte (die Quantenphysik habe ich somit mehr als erschöpfend erwähnt :p) thematisieren, welche wir so weit verstanden haben, dass wir damit Mikrowellenherde, CD-Player, Solarzellen, Fernseher und ultraschnelle Computer bauen können. Fakt ist, dass kaum einer auf deutschen Straßen weiß, wie diese Dinge funktionieren und wie viel Mühe in diesen Alltagsgegenständen steckt, weil das Grundwissen fehlt. Je früher unser Nachwuchs diese Dinge lernt, umso intuitiver ist dieses Wissen einsetzbar und umso schneller kommt es zum Fortschritt.

Auch ich bin dafür, dass dies zumindest in seinen Grundlagen Teil der Allgemeinbildung ist. Aber die Physik ist nur eine Teilmenge der Allgemeinbildung, nicht mehr und nicht weniger.

Diese Disziplinen haben durch unsere Forschungserfolge bezüglich der vier Elementarkräfte gigantische Fortschritte gemacht, wie Computertomographen, Elektronenrastermikroskope und die Nuklearmedizin mehr als eindrucksvoll beweisen. Alles nur, weil die Menschen unermüdlich zu den Sternen schauen und die ganz kleinen sowie die richtig großen Dinge in einen Zusammenhang bringen konnten.

Der eigentliche Nutzen der Erfindungen entsteht aber erst mit ihrer Anwendung. Es ist toll, dass sie technisch realisiert werden konnten, aber es ist noch besser, wenn die Bilder eines Computertomographen auch interpretiert werden können und nicht nur hübsch übers Bett gehängt werden.


Was Fortschritt angeht, so muss auch die Frage erlaubt sein, wer hier wem dient, Fortschritt nur des Fortschritts wegen (u.U. auf Kosten der Umwelt wie in der DDR) oder Fortschritt, der dem Menschen dient und in seine Umwelt eingebettet wird. Auch muss man nach 2 Jahrhunderten ohne Grenzen langsam anfangen zu erlernen - ob man will oder irgendwann einfach vor vollendete Tatsachen gestellt wird - dass Ressourcen und unsere Erde nicht unendlich sind. Damit umgehen zu lernen fordert mehr als die Physik.

Die Physik kann vieles Grundlegende erklären und zusammen mit Ingenieurswissenschaften Instrumente liefern. Aber an diesem Punkt endet die Geschichte nicht.


Damit ist es vorbei.
Diese Wissenschaftsfelder haben in der Eigendynamik des Internets ihren Meister gefunden. Der Kontext wird nun durch ein Kollektiv von millionen Menschen gebildet. Das Internet ist ein Konstrukt, welches durch seine Wachstumsrate und seine Teilnehmer nicht in seiner Ganzheit erfasst werden kann und es ist unmöglich für jeden Sozialwissenschaftler geworden, die Reaktionen der Menschen in ihrer Gesamtheit vorauszusehen. Das beweist der Rücktritt von zu Guttenberg.
Das zeugt von einem sehr engen Verständnis dieser Wissenschaften


Für diese Dinge gibt es Gründe, welche wohl hauptsächlich der Politik, der Religion und der Wirtschaft und einzelnen widerwärtigen Individuen (z.B. Stalker und Mobber) geschuldet sind, die im übrigen regelmäßig dadurch auffallen, dass sie den technischen Fortschritt aktiv behindern und/oder missbrauchen.
Auch Politik, Wirtschaft und Religion lassen sich wissenschaftlich analysieren. Auch das Individuum lässt sich wissenschaftlich untersuchen.

Da stellt sich mir die Frage nach der Aussagekraft der Geisteswissenschaften schon so ein wenig. Da kann man scheinbar recht einfach einen Titel abstauben.

Und wenn ich mal in einem Mathetest abgeschrieben habe, ist Mathe also auch sinnlos? :verwirrt:

Bei Guttenberg ging es schlicht um Betrug. Es gibt sogar Fälle, in denen klevere Betrüger, ganz ohne abgeschlossenes Medizinstudium Operationen durchführten. Letztlich sitzen überall eben doch nur fehlbare Menschen.

Das ist wohl eine Ermessensfrage. Für mich persönlich stellt die Physik als grundlegendste aller Wissenschaften

Zurückkommend auf die Frage nach der grundlegensten Wissenschaft. Das dürfte wohl immer noch die Philosophie sein. Ohne Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie auch keine Physik, da wir nicht wüssten wie wir Erkenntnisse objektivieren sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Generalsekretär der NATO,Anders Fogh Rasmussen, hält es nicht für möglich daß der Konflikt mit Libyen militärisch gelöst werden könne.
In einem Interview mit dem Spiegel äusserte er sich in dieser Richtung.
Auch machen die Truppen der Regierung wieder Boden gegen die Rebellen gut.
So soll die Stadt Adschdabija wieder von den Rebellen gesäubert sein.
Desweitern soll sich jetzt auch die Afrikansiche Union in den Konflikt eingeschaltet haben und möchte einen vermittler zu Mumamar al Gaddafi entsenden.
Ebenso wie zu den rebellen.

Wenn der GS der NATO wirklich der Meinung ist man könne militärisch keinen Erfolg erzielen warum werden dann noch solche Ressourcen an Geld,Kriegsmaterial und Soldaten eingesetzt ?
 
Wenn der GS der NATO wirklich der Meinung ist man könne militärisch keinen Erfolg erzielen warum werden dann noch solche Ressourcen an Geld,Kriegsmaterial und Soldaten eingesetzt ?

Werbung. Auf diese Weise kann das Kampfgerät der NATO-Staaten einem breiten Publikum unter Realbedingungen vorgeführt werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Drittstaaten sich bei künftigen Aufrüstungsplänen für Gerät aus NATO-Staaten entscheiden.
 
Werbung. Auf diese Weise kann das Kampfgerät der NATO-Staaten einem breiten Publikum unter Realbedingungen vorgeführt werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Drittstaaten sich bei künftigen Aufrüstungsplänen für Gerät aus NATO-Staaten entscheiden.

Galube ich eher weniger.
Die Waffentechnik des Westens dürfte allgemein bekannt sein.
Auch deren Wirkung.
 
Werbung. Auf diese Weise kann das Kampfgerät der NATO-Staaten einem breiten Publikum unter Realbedingungen vorgeführt werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Drittstaaten sich bei künftigen Aufrüstungsplänen für Gerät aus NATO-Staaten entscheiden.

Für diese These hätte ich gerne mal Beweise oder zumindest Hinweise.
 
Der Spiegel, zumindest die Online-Ausgabe (da ich die Print-Version nicht lese, kann ich es nicht beurteilen), ist sicherheitspolitisch grauenerregend schlecht recherchiert, es gibt wirklich nur wenige Artikel, die man nicht mit mangelhaft oder ungenügend bewerten und in die Tonne drücken kann. Für die westlichen Staaten ist es natürlich interessant, wenn man die eigene Wehrtechnik erproben und unter realen Bedingungen einsetzen kann, noch besser natürlich, wenn man das dann als Argument für den Export seiner Produkte einbringen kann. Das aber als Beweggrund für den Einsatz zu deklarieren, steht auf sehr wackligen Boden (weder die Operationen Northern u. Southern Watch, der Irakkrieg usw. haben dies bewirkt). Warum sollte man denn auch alte Waffen einsetzen? Man hat seine Waffenarsenale ja nicht modernisiert, um sie im Ernstfall daheim zu lassen.

Sofern nicht in den nächsten Wochen und Monaten ganz plötzlich die eingesetzten Waffensysteme wie warme Semmel weggehen, ist das eine sehr fragwürdige Vermutung, und auch dann würde es wohl eher ein Nebeneffekt als treibende Kraft gewesen sein.
 
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