Tagespolitik allgemein

Mir nicht.

Denn es erscheint mir komisch, dass das Abschalten von 7 Kraftwerken mit einer Nettoleistung von 7,11 GW ursächlich für einen plötzlichen Importbedarf von 50 GW sein soll, so wie es der BDEW angibt. Das finde ich etwas seltsam.

Nun wie ich da gelesen hab, hat Deutschland eh Strom importiert...
laut BDEW 2009 um die 40 Mrd. kWh im Jahr.
So ist es eigentlich nichts neues nur das sie halt weniger Strom exportieren, daher kann man dem Artikel der Welt schon leichten Lobbyismus vorwerfen.

Aber ich hab nun auch nix umgerechnet, da ich nun auch net wirklich weiß wie die sich das alle schön rechnen. :))
 
Die UNO hat sich jetzt auch in den Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste militärisch eingemischt und obwohl der Gensralsekretär der UNO Ban Ki Moon hochund heilig erklärt hatte man ergreife für keine Seite Partei haben UNO-Luftschläge die Rebellen unter Alassane Ouattara wohl zum Sieg geschossen.
Präsident Laurent Gbagbo erwägt wohl sich der Gewalt zu beugen und ins Exil zu gehen, wenn die Meldungen stimmen.
 
Das Weltverständnis sollte eigentlich eher Richtung gesunder Menschenverstand oder rationales Denken gemeint sein. Nicht das jetzt jeder Deutscher begreifen muss, was die Welt im innersten zusammenhält.

Zumindest aber das Wissen um Sonnen, Schwarze Löcher, Gravitation, Licht & Radio und der newtonschen Physik auf Sonnensystemgröße muss eher früher als später zur Allgemeinbildung werden.

Da liegt die Zukunft...
 
Zumindest aber das Wissen um Sonnen, Schwarze Löcher, Gravitation, Licht & Radio und der newtonschen Physik auf Sonnensystemgröße muss eher früher als später zur Allgemeinbildung werden.

Da liegt die Zukunft...

Das kann ich nur unterschreiben, denn ich sehe es immer wieder, diejenigen die etwas nicht verstehen haben meist Angst davor und das hemmt den Fortschritt. Und wenn wir als Menschheit längerfristig überleben wollen dann ist es einzig der Fortschritt(technologisch UND gesellschaftlich) der dies sicherstellen wird.

Leider fürchte ich ist es bis dahin noch ein weiter Weg, denn es gibt ja selbst in unserem hochmodernen Land Kreationisten und andere Verblendete die der Meinung sind das Wissenschaft Unfug ist und das die Fossilien der Dinosaurier von Gott in den Stein gemacht wurden.
Genauso wie es noch jede Menge andere Leute gibt die unwillig bis unfähig sind Zusammenhänge der Physik und der Naturwissenschaften im allgemeinen zu begreifen.
 
Das kann ich nur unterschreiben, denn ich sehe es immer wieder, diejenigen die etwas nicht verstehen haben meist Angst davor und das hemmt den Fortschritt. Und wenn wir als Menschheit längerfristig überleben wollen dann ist es einzig der Fortschritt(technologisch UND gesellschaftlich) der dies sicherstellen wird.

Leider fürchte ich ist es bis dahin noch ein weiter Weg, denn es gibt ja selbst in unserem hochmodernen Land Kreationisten und andere Verblendete die der Meinung sind das Wissenschaft Unfug ist und das die Fossilien der Dinosaurier von Gott in den Stein gemacht wurden.
Genauso wie es noch jede Menge andere Leute gibt die unwillig bis unfähig sind Zusammenhänge der Physik und der Naturwissenschaften im allgemeinen zu begreifen.

Wissenschaft ist in weiten Teilen unserer Gesellschaft mittlerweile eher schlecht angesehen. Zum einen sind physikalische Zusammenhänge oft sehr komplex und folglich schwer zu verstehen und zu vermitteln, sodaß viele Leute schon allein deshalb zurückschrecken, sich damit näher zu beschäftigen. Zum anderen zog die blinde Technikgläubigkeit in der ersten Hälfte des 20. Jh. eine beispiellose Industrialisierung nach sich, die weitgehend ohne Rücksicht auf Umwelt und Natur durchgezogen wurde. Dies führte zum Erstarken der Öko-Bewegung. Diese hatte sicher ihre Berechtigung, aber mittlerweile schlägt das Pendel in die andere Richtung aus. Während Wissenschaft und Technik oftmals verteufelt werden, neigen immer mehr Menschen dazu, den größten esoterischen Bullshit zu glauben, solange man diesem die Ettiketten "natürlich", "alternativ" und "sanft" umhängt und damit einfache Antworten im Gegensatz zu komplexen wissenschaftlichen Zusammenhängen bietet.
Traurig eigentlich, da wohl noch nie vorher in einer Gesellschaft der freie Zugang zu Wissen und Bildung für alle Bevölkerungsschichten größer war als heute, sich aber gleichzeitig immer mehr Menschen diesem Wissen freiwillig verschließen.

C.
 
Dies führte zum Erstarken der Öko-Bewegung.

Erstarkt ist diese Bewegung, ausgenommen der Esoterik, vor allem durch den Einzug von wissenschaftlichen Verfechtern. Die Wissenschaft ist heutzutage verwoben in der Gesellschaft wie nie zuvor, was auch zur Folge hat, dass sie sich der Gesellschaft zu rechtfertigen hat, was ich gar nicht so schlecht finde.
 
Irgendwie schon witzig das sie gerade so viele Getze rückgängig machen wollen die die Regierung Merkel so beschlossen hat seit 2005.
Moratorium.
Zensursula Internetgesetz
und ich hab auch derletzt gehört das sie die Steuererleichterungen für Hotels auch wieder rückgängig machen wollen.



Und für Stuttgart 21 sind ein paar neue Probleme aufgetaucht, die zusätzliche kosten in Höhe von bis zu 1,2 Mrd € aufwerfen könnten. Womit sie die Schmerzgrenze von 4,5 Mrd weit überschreiten würden, und damit dass Projekt unwirtschaftlich wird.
Neue Zweifel an Stuttgart 21 | Südwest Presse Online

Tja evt braucht es ja dann gar keinen Volksentscheid mehr. Der ja anscheinend so schwer durch zu bringen sei.
Verein: Kaum Chance für Stuttgart-21-Gegner bei Volksabstimmung - Regionale Nachrichten, Bilder und Videos aus Baden-Württemberg - schwaebische.de


Und da ich schon beim Thema S21 bin. Hier mal ein ziemlich aktuelles Video zu der eigentlichen Kostenverteilung.
[YOUTUBE]O9Vn50G1uZ4[/YOUTUBE]
Allerdings muss ich zugeben das mir die Art dieser Rechnung auch nicht ganz richtig erscheint. Da ja formell gesehen Instandhaltung des Banhofs und die Grundstück, glaube ich zumindest, nicht zu den eigentlichen Baukosten gezählt wurden.
 
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Zumindest aber das Wissen um Sonnen, Schwarze Löcher, Gravitation, Licht & Radio und der newtonschen Physik auf Sonnensystemgröße muss eher früher als später zur Allgemeinbildung werden.

Da liegt die Zukunft...

Warum gerade das :confused:
Warum ist das Wissen um diese Inhalte der Physik (Bsp: auf Sonnensystemgröße) wichtiger und zukunftsträchtiger als das Wissen um andere Inhalte (Bsp: Quantenphysik...)
Was ist mit anderen Wissenschaften wie der Chemie, Biologie, Geologie, ... oder speziellen Anwendungen wie der Psychologie?
Was ist mit Geistes- und Sozialwissenschaften? Letztlich geht es ja auch nicht nur um Fortschritt, sondern auch darum in welchen Kontext Wissen, Fortschritt und Technik eingebettet sind. Schließlich nutzt einem das Wissen um Schwarze Löcher auch nichts, wenn man zwei Sekunden später an Hunger stirbt oder sich selbst eine Kugel in den Kopf jagt. Man muss nicht nur die Natur sondern auch den Mensch und das Menschgeschaffene wissenschaftlich analysieren.

Ich denke man muss fort von der Vorstellung, dass eine Disziplin das Wohl der Welt gepachtet hat und in ihr die Zukunft liegt. Vielmehr sind alle Disziplinen ein kleines Zahnrad, welche zusammen genommen uns eine Vorstellung von der Welt ermöglichen und das Unwissen ein Stück weit nach hinten drängen.


Die Verteufelung von Wissenschaft halte ich an sich für großen Unsinn. Der Mensch hat m.E. von Natur aus einen Wissensdurst, er möchte die Welt um sich verstehen. Die Wissenschaft gibt keine Dogmen vor, nur Methoden wie wir unsere beschränkte und verzerrte Wahrnehmung überwinden können und überprüfbare Erkenntnisse gewinnen. Wovor es sich da zu fürchten gibt, weiß ich nicht. Die Wissenschaft gibt keine Normen vor, wie wir diese Erkenntnisse einsetzen, wieso also sie dafür verantwortlich machen und nicht diejenigen, welche die Umwelt zerstören und in immer zerstörerische Waffentechniken investieren? Nur weil die Physik eine Atombombe möglich macht, heißt das nicht, dass wir sie auch bauen müssen. Und für diese Möglichkeit jene verantwortlich zu machen, die sie entdeckten, ist genauso unsinnig. Die können ja auch nichts dafür, dass Kernspaltung möglich ist.
 
Ich denke man muss fort von der Vorstellung, dass eine Disziplin das Wohl der Welt gepachtet hat und in ihr die Zukunft liegt.

Ich nicht. Die Physik ist nicht um sonst die grundlegendste aller Naturwissenschaften, aus denen alle anderen hervorgegangen sind. Zu mal naturgemäß die Strukturierung nur durch immer spezifischere Betrachtungen verursacht wurde. Egal ob Geologie, Chemie oder sogar Psychologie, die Phänomene rühren nur von der Bewegung von Teilchen und deren Verhalten in den zu erforschenden Gesetzmäßigkeiten her.
 
Ich nicht. Die Physik ist nicht um sonst die grundlegendste aller Naturwissenschaften, aus denen alle anderen hervorgegangen sind. Zu mal naturgemäß die Strukturierung nur durch immer spezifischere Betrachtungen verursacht wurde. Egal ob Geologie, Chemie oder sogar Psychologie, die Phänomene rühren nur von der Bewegung von Teilchen und deren Verhalten in den zu erforschenden Gesetzmäßigkeiten her.

Aber auch die Physik war nicht der Anfang aller Dinge.

Ich muss Utopio da recht geben. Wichtig ist das Zusammenspiel. Wer eine Wissenschaft über- oder unterbewertet, hat meiner Meinung nach schon verloren.
 
Und da ich schon beim Thema S21 bin. Hier mal ein ziemlich aktuelles Video zu der eigentlichen Kostenverteilung.
[YOUTUBE]O9Vn50G1uZ4[/YOUTUBE]
Allerdings muss ich zugeben das mir die Art dieser Rechnung auch nicht ganz richtig erscheint. Da ja formell gesehen Instandhaltung des Banhofs und die Grundstück, glaube ich zumindest, nicht zu den eigentlichen Baukosten gezählt wurden.


selbst wenn diese Rechnung nicht hundertprozentig stimmen sollte offenbart sich hier dann doch ganz gut die unglaubliche Frechheit, die hinter der ganzen Schose steckt. Ich bin fassungslos, dass so etwas heutzutage überhaupt noch machbar ist.
 
Aber auch die Physik war nicht der Anfang aller Dinge.

Die Physik versucht den Anfang aller Dinge zu erklären und zu verstehen. Grundlegender geht es gar nicht.

Ich muss Utopio da recht geben. Wichtig ist das Zusammenspiel. Wer eine Wissenschaft über- oder unterbewertet, hat meiner Meinung nach schon verloren.

Man sollte sich aber auch daran gewöhnen, dass sich alles reduzieren lässt. Das ist nun mal die Grundlage der Wissenschaft.
 
Ich nicht. Die Physik ist nicht um sonst die grundlegendste aller Naturwissenschaften, aus denen alle anderen hervorgegangen sind. Zu mal naturgemäß die Strukturierung nur durch immer spezifischere Betrachtungen verursacht wurde. Egal ob Geologie, Chemie oder sogar Psychologie, die Phänomene rühren nur von der Bewegung von Teilchen und deren Verhalten in den zu erforschenden Gesetzmäßigkeiten her.

Man kann aber mit der Erklärung wie physikalisch die elektrischen Ströme in den Nervenbahnen übertragen werden nicht erklären welches bildliche Gedankenkonstrukt als Produkt dieser Nervenströme im Kopf einer Person entsteht, wieso in New York die Aktien auf Grund eines psychologischen Effekts fallen...

Man darf nicht den Fehler machen die Welt alleine auf ihre fundamentale physikalische Grundlage zu beschränken und alles immer alleine auf die Basis zurückführen zu wollen und damit die Komplexität der Welt zu sehr zu vereinfachen.



Das führt dann schnell zu einseitigen bis fehlgeleiteten Weltbildern, die auch problematisch sein können. Ein gutes Beispiel aus dem Bereich der Biologie sind dabei bestimmte Vorstellungen über die Evolutionstheorie, in welchen selbst alle Kulturkonstrukte alleine auf den grundlegenden biologischen Prozess der natürlichen Selektion zurückgeführt werden und alleine dieses Fundament bewertet wird. Dabei wusste es schon Darwin selbst besser, der natürlich die Urinstinkte, welche die Möglichkeiten schufen, auf diese Weise biologisch erklärt, bei der komplexeren kulturellen Entwicklung z.B. von einem Gedankenkonstrukt wie "Moral" jedoch den Einfluss von Gewohnheit, Denkvermögen, Unterweisung, Religion etc. als wichtiger ansah als den Einfluss natürlicher Selektion. Eine moderne Evolutionstheorie sollte neben der rein grundlegenden biologischen Entwicklung beim Menschen auch eine immaterielle Evolution von Kultur, Ideen etc. berücksichtigen (deren Produkte ihrerseits außerdem auch wieder auf die Natur und damit die biologische Evolution zurückwirken). Und damit kommt man dann wieder zu Überschneidungen zu anderen Fachbereichen.


Ich denke Ziel einer Allgemeinbildung sollte es vor allem sein über den Tellerrand seines Fachbereichs hinausblicken zu können und einem vor einer eigenen Spezialisierung die Fähigkeiten zu vermitteln sich später einmal in einem Bereich seiner Wahl spezialisieren zu können. Einem Spezialisten dreht es am Ende sowieso den Magen um, wenn er mit den Vorstellungen des "allgemeingebildeten" Generalisten konfrontiert wird.
 
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Man kann aber mit der Erklärung wie physikalisch die elektrischen Ströme in den Nervenbahnen übertragen werden nicht erklären welches bildliche Gedankenkonstrukt als Produkt dieser Nervenströme im Kopf einer Person entsteht, wieso in New York die Aktien auf Grund eines psychologischen Effekts fallen...

Sagt auch keiner.

Simplizität kennt natürlich seine Grenzen, trotzdem ist das reduzieren auf den größten gemeinsamen Nenner nun mal eine Grundtugend der Wissenschaft. Börsenbewegungen psychologisch zu erforschen kann ganz interessant sein, aber findet man da grundlegende Antworten? Eher nicht. Allgemeinbildung sollte auch auf grundlegendstem Wissen basieren. Spezialisierung hat seine Grenzen, vor allem in der Allgemeinbildung.
 
Grüne und SPD haben jetzt ereinbart, daß nach dem geplanten Strasstest für den Stuttgarter Bahnhof auf alle Fälle eine Volksabstimmung zu dem Projekt durchgeführt wird.
Das ist auch wohl das einzig richtige.
Zumal ich ja gespannt bin ob der Bahnhof diesen Stresstest auch wirklich besteht. Weil wenn nicht bedeutet dass so oder so zurück ans Zeichenbrett und dann wird er noch teurer da dann erneut Plan festgestellt werden muss.


Was ich mich frage ist, wer da alles abstimmen darf, und sollte die Endscheidung Pro ausfallen, ob dies auch von den Gegnern akzeptiert wird.
Ich denke mal das gesamte Land Baden-Würtenberg. Wobei wohl die Stuttgarter Stimmen eventuell meher gewichtet werden sollten da diese ja unter dem ganzen Baustress zu leiden haben, es ihr Bahnhof ist und sie auch zu einem ziemlich großen Teil an den Kosten Beteiligt sind.

Falls es nicht Landesweit kommt, sollten sie zumindest die gesamte Region einbeziehen. Sprich das gesamte VVS Netz. Oder zumindest die 4 Städte die mit an den Kosten beteiligt sind.

Und wenn die Entscheidung pro S21 ausfallen sollte, denke ich schon das die meisten so vernünftig sein werden und das Ergebnis akzeptieren werden. Auch wenn es danch bestimmt auch noch ein paar Demonstranten geben wird.
Die Regierung wird es dann sowieso akzeptieren, besonders die SPDdie sich ja nicht wirklich festlegen kann ob sie nun pro oder contra ist. Zumal sich die Grün-Rote Regierung dann sicherlich an den Schlichterspruch halten wird und daraus ein S21+ machen wird.
Und dann ist es für die Regierung auch egal wie viel das dann auch immer kosten wird. Da ja der Bürger entschieden haben wird und die Regierung nur dessen willen durchsetzt.
 
Simplizität kennt natürlich seine Grenzen, trotzdem ist das reduzieren auf den größten gemeinsamen Nenner nun mal eine Grundtugend der Wissenschaft.
Ich würde das nicht der Wissenschaft per se in die Schuhe schieben, auch in der Wissenschaft gibt es allgemeinere und detailliertere Realitätsbeschreibungen, das liegt eher an den begrenzten Fähigkeiten unseres menschlichen Gehirns.
Mal ganz davon abgesehen, dass die bloße Existenz der vielen verschiedenen Fachrichtungen und ihrer vielen verschiedenen Verzweigungen bereits ein Indiz dafür sein dürfte, dass "die" Wissenschaft sich nicht bloß mit einem gemeinsamen Nenner zufrieden gibt.
Die Tugend der Wissenschaft ist die Reproduzierbarkeit von Erkenntnis. Der Detailgrad dieser Erkenntnis kann dagegen je nach Ziel der Forschung sehr unterschiedlich ausfallen.

Börsenbewegungen psychologisch zu erforschen kann ganz interessant sein, aber findet man da grundlegende Antworten? Eher nicht.
Natürlich war das ein spezielles Beispiel aber ich glaube nicht, dass mit bloßer Physik jemals jemand auf die Idee kommen würde so etwas zu untersuchen und mit bloßer Physik überhaupt ein Fundament vorhanden wäre es untersuchen zu können.

Allgemeinbildung ist nicht nur das Grundlegenste der übrigen Wissenschaften, es ist auch das Fundament alle spezielleren Wissenschaft betreiben zu können. Schließlich bilden wir uns ganz pragmatisch betrachtet auf irgendein individuelles Ziel hin aus.
So wie die meisten Mathe nicht der Mathematik wegen betreiben sondern um sie auf anderes anwenden zu können sollte es auch Ziel der Allgemeinbildung sein ein Fundament zu schaffen am Ende entweder Generalist zu werden oder zumindest für jede Spezialisierung eine fundamentale Basis zu besitzen, sie sollte also über die Inhalte nur einer Disziplin hinausreichen.

Es darf außerdem auch die Frage erlaubt sein wozu wir Allgemeinbildung überhaupt benötigen oder ob es nicht reicht Spezialist eines Fachs zu werden, um letztlich die Summe aller vorhandenen Spezialisierungen zusammenzuführen und das ist dann die Realität?
Der große Bruder der Allgemeinbildung wäre dabei der Generalist. Und der Generalist hat nur eine Existenzberechtigung, wenn die Realität oder zumindest die derzeit erkennbare Realität mehr ist als die Summe allen bekannten Spezialwissens, zwischen den Disziplinen also irgendwo kein konsistenter oder für uns überschaubarer Übergang herrscht und diese Lücke irgendwie gefüllt werden muss, irgendwer auch das große Ganze betrachten können muss.
 
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Ich würde das nicht der Wissenschaft per se in die Schuhe schieben, auch in der Wissenschaft gibt es allgemeinere und detailliertere Realitätsbeschreibungen, das liegt eher an den begrenzten Fähigkeiten unseres menschlichen Gehirns.

Es liegt eher daran, dass die Natur an sich ganz einfach ist und sich nun mal so leicht reduzieren lässt, was nicht mit Qualitätseinbußen einhergehen muss.

Natürlich war das ein spezielles Beispiel aber ich glaube nicht, dass mit bloßer Physik jemals jemand auf die Idee kommen würde so etwas zu untersuchen und mit bloßer Physik überhaupt ein Fundament vorhanden wäre es untersuchen zu können.

Ich glaube allerdings, dass ohne Physik noch nicht mal sowas wie die Börse zu Stande gekommen wäre.

Es darf außerdem auch die Frage erlaubt sein wozu wir Allgemeinbildung überhaupt benötigen oder ob es nicht reicht Spezialist eines Fachs zu werden, um letztlich die Summe aller vorhandenen Spezialisierungen zusammenzuführen und das ist dann die Realität?

Um überhaupt entscheiden zu können in was man sich Spezialisiert ist eine grundlegende Allgemeinbildung Voraussetzung. Zu dem erleben interdisziplinäre Studiengänge wie die Nanowissenschaften gerade deshalb einen Aufschwung, weil Biologen, Physiker und Chemiker allesamt aneinander vorbeireden und es einer neuen Fachrichtung bedarf, um diesen babylonischen Formelsalat zu entwirren.
 
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