Ashaar Khorda
junger Botschafter
Wenn Du tatsächlich als Zielvorstellung und Lösung der Klimafrage kein politisches System vor Augen hast, das nach allen gängigen Kriterien als sozialistisch zu werten ist, dann habe ich Dir wirklich was unterstellt und muss mich entschuldigen. Es liest sich für mich allerdings so.
Das klingt dann aber eher nach einem "dein Problem".
Gemäß welcher arbiträren Definition von "Leistung" und "Verdienen" bitte? Deiner eigenen? Welche Maßstäbe werden denn angebracht? Aufgewandte Arbeitszeit? Getragene Verantwortung? Ausbildung?
Das sind natürlich ein paar Beispiele die darin einfließen können. Schließlich leben wir angeblich in einer Leistungsgesellschaft wovon wir natürlich in der Realität so ziemlich weit entfernt.
Hast Du natürlich das Recht auf Deine Einschätzung, das ist aber kein allgemeingültiger Standard, nach dem man irgendwelchen Gruppen das Recht auf ihre Existenz und ihr Eigentum absprechen könnte.
Und schon wieder hast du ein Problem mit dem Verständnis, da zeichnet sich langsam ein Bild ab.
Ich spreche niemanden etwas ab, sondern spreche bestimmten Gruppen in der Gesellschaft einfach nicht übermäßig viel zu.
Bin sogar sehr dafür dass mehr Menschen mehr für ihre Arbeit bekommen.
Und ja, das gilt erst recht nach "unten": Mit dem Argument, die Leute hätte es nicht verdient, kann man ohne klare Kriterien ziemlich jedem alles absprechen.
Einfach falsch, aber eine altbekannte angstmache.
Ah, ich verstehe. Es war also, wie üblich, kein "echter Sozialismus", man muss nur noch mal versuchen, dann klappt es bestimmt und wird auch total demokratisch.
Sozialismus ist an und für sich kein Politisches System. Und kann sehr wohl in einem demokratischen System funktionieren.
Weil kollektivistische Systeme, die auf der Ideologie der Einheit von Staat, Partei und Wirtschaft beruhen, da so viel Spielraum für demokratische Organisationsformen bieten. Sozialismus ist inhärent undemokratisch, autoritär und kollektivistisch - da kann man höchstens mildere Formen finden und es so "verwässern", dass wir bei der Sozialdemokratie landen, einem ganz anderen Steckenpferd.
Giebt genug aktuelle politische Ideen die mit dem Totalitären Systemen die im letzten Jahrhundert entstanden nicht's mehr gemein haben. Aber warum sich mit Themen beschäftigen wenn man sie verteufeln kann.
Verschwendung und Umweltverschmutzung müssen so teuer und unrentable werden wie nur irgendwie möglich und es braucht einen deutlich engeren rechtlichen Rahmen als bisher.
Das passiert seit Jahrzehnten nicht warum sollte es jetzt wie durch Zauberhand auf einmal geschehen? Vorallem noch gegen massiven Gesellschaftlichen und Wirtschaftlichen Wiederstand?
Es ist aber immer noch eine Marktwirtschaft, in der Konkurrenz und Entscheidungsfreiheit für Innovation und Wettbewerb sorgen und es keine Einheit von Wirtschaft und Staat zum Nachteil aller gibt.
Hast schon eine ziemlich romantische Vorstellung unserer "freien Wirtschaft" die doch am Ende des Tages nicht ganz so frei ist.
Die Argumente gegen Atomkraft sind vor dem Hintergrund der Klimakrise dann irrational, wenn man bedenkt, dass jetzt der Zeitpunkt ist, das Ruder beim CO2-Ausstoß herumzureißen, um schon bald eintretende furchtbare Folgen des Klimawandelns zu verhindern.
Der Zeitpunkt war schon vor einigen Jahrzehnten nun ist es genau genommen schon zu spät. Wir müssten weltweit in den nächsten Jahren auf Netto 0 kommen um eine weitere Verschlimmerung zu verhindern.
Aber anscheinend will die Mehrheit 'ne volle Breitseite.
Und jeder der ein realistisches Bild der Menschheit hat und ehrlich zu sich selbst ist weiß das Kind ist in den Brunnen gefallen.
Außerdem giebt es eine Vielzahl von Alternativen die schneller zu installieren, flexibler einzusetzen, billiger, sicherer, dezentraler und weniger anfällig sind.
Als Liberaler sind mir andere Menschen natürlich egal und ich denke nur an den Wohlstand im wohlhabenden Teil der Welt und deren wohlhabenden Schichten.
Du hast es erfasst, dass ist schön zu hören.
Ist nämlich schon arg lächerlich von Erhalt des Wohlstandes zu sprechen während wir noch nicht einmal ansatzweise einen vertretbaren globalen Wohlstand haben. Besonders wenn man mal bedenkt dass ein großer Teil unseres Wohlstandes von der Ausbeutung anderer Menschen und Gesellschaften herrühren.
Man lernt nie aus! Deswegen bin ich auch absolut nicht der Meinung, dass die Verbindung von Demokratie, Menschenrechten und sozialer Marktwirtschaft in Kombination mit Umweltschutz das Modell ist, an dem sich die ganze Welt orientieren sollte und das, wenn konsequent schon seit Entstehung global angewandt, viel Leid verhindert und die brutale Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich vermieden hätte.
Klingt für mich so konkret wie "Liebe, Frieden und Freiheit". Hab sowieso das Gefühl außer hohlen Phrasen sowie ewig gestrigen und verstaubten Ideen. Außerdem ist das aktuelle System (am krassesten in den USA) für ungleiche einkommensverhältnisse (Arm & Reich) verantwortlich. Die Schere geht immer weiter auseinander und die Lebenshaltungskosten steigen auch immer weiter in einem Maß indem die Einkommen eben nicht mehr hinterher kommen. Das ist die Realität für einen großen Teil der Bevölkerung.
Laut Medienberichten soll Präsident Putin erneut den Oberbefehlshaber der Truppen in der Ukraine ausgetauscht haben. Der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Waleri Wassilljewitsch Gerassimow soll den Oberbefehl in der Ukraine übernommen haben.
Vielleicht sollte die Russische Obrigkeit mal über einen personalwechsel auf dem Präsidentenstuhl nachdenken. Der Mann trieft vor Unfähigkeit und Angst.
Solange die Nachfolge aus der SPD kommen soll, ist das gehopst wie gesprungen. Högl hat zwar keinen schlechten Ruf bei der Truppe, aber mit so einem Saftladen wie der SPD im Rücken, sehe ich da schwarz für die Zeitenwende.
Die Bundeswehr ist genau so ein großer sauhafen in dem man vor einer ernerung auch erst einmal Ordnung gemacht werden muss. Da könntest du jeden reinsetzen und jeder würde scheitern.