Frankreich steht beim Gesundheitssystem und Lebensstandard nicht so viel schlechter da als Deutschland. Dennoch ist die Geburtenrate höher, was damit in Verbindung gebracht wird dass die Vereinbarkeit von Beruf und Famile drüben sehr viel leichter gelingt als bei uns.
(Nur zur Klarstellung: Das war von mir und nicht von Iron Fist.)
Laut der CIA hatte Deutschland 2012 ca 8,33 Geburten auf 1000 Einwohner und Frankreich 12,7.
Im Vergleich zum Spitzenreiter Niger mit 47,6 ist der Unterschied doch marginal.
Und auch abgesehen von der Demografie ist die Debatte in Deutschland doch völlig einseitig.
Die einzige Möglichkeit, die man hier sieht sind Krippen?
Schonmal drüber nachgedacht, dass vielleicht auch die Löhne eine Rolle spielen?
Ein Paar mit zwei arbeitenden Teilen bezahlt doch noch was extra damit beide weiter arbeiten können und das Kind betreut wird.
Ein Paar mit einem arbeitenden Teil kann sich das Geld für die Krippe sparen.
Da man in vielen Fällen mit nur einem Job aber keine Familie durchbringen kann, ist es da nicht logisch, dass man in den unteren Einkommensklassen eher als HartIV-Empfänger ein Kind kriegt als wenn man arbeitet?
Und dann beschwert sich die Politik, dass wir Generationen von Arbeitslosen schaffen, die es nicht anders kennen als, dass das Geld vom Amt kommt?