Tagespolitik allgemein

Es war nur eine Aufzählung der Gründe.
Und diese Gründe müssen beseitigt werden damit diese Partei aus den Landtagen und dem Bundestag fliegt.

Ist aber an sich ein Paradoxe Denkweise der Leute. Denn die Tatsache dass diese Partei von so vielen Leuten gewählt wird verhindert die Lösung von Problemen und verschärft diese auch noch.

Erst mal müssten die Leute erkennen das eine Stimme für die AFD zu keiner Mehrheitsfindung Beiträgt da niemand je mit der AFD (hoffentlich) Koalition eingehen wird.

Man erschwert es mit der Wahl der AFD nur und somit auch die Lösung eben dieser Probleme um so mehr.

Diese Partei wird jetzt nur noch von Panik getrieben werden, angst vor einem neuen rauswurf aus dem bundestag bei der nächsten wahl.

Die werden jetzt wieder ein paar AFD/CDU Talking points übernehmen und die Regierung noch weiter behindern als jetzt schon. Übung darin hat der Herr Lindner ja schon.

Die haben Lindner.
Die sind gestraft genug, da brauchen die nicht noch meinen Spott. ;)

Die Sind Lindner.
Und haben sich diese Strafe selbst auferlegt. Hat schon was von selbstgeiselung.
 
Nichts rechtfertigt eine Partei wie die AfD zu wählen.

Ihr immer mit eurem "nichts rechtfertigt"... :kaw: Ich finde die Partei zwar ebenfalls furchtbar und würde sie niemals wählen (hatte sogar mal einen Alptraum, genau das getan zu haben...brrr, war schlimm ^^), aber nichtsdestotrotz ist es schon allein deshalb "gerechtfertigt", die AfD zu wählen, weil in Deutschland Wahlfreiheit herrscht und diese Partei Stand jetzt immer noch verfassungsrechtlich zugelassen ist :zuck:Also was wollt ihr machen, außer den moralischen Zeigefinger zu erheben und die Wähler als Nazis zu verunglimpfen? Damit erreicht ihr diese Leute aber erst recht nicht, tragt also nicht wirklich dazu bei, dem momentanen Zulauf Einhalt zu gebieten.
Eigentlich bleibt nur zu hoffen, dass die AfD irgendwann so (offenkundig) extrem wird, dass sie verboten werden muss.
Nur kommt dann sicher sofort die AFD 2.0 in vermeintlich moderaterer Form... und der Spaß geht von vorne los :konfus:

Am wirkungsvollsten wird es wohl sein, im direkten Umfeld mit Leuten zu sprechen, die die AfD wählen, oder das vorhaben und sie im Gespräch zu überzeugen versuchen, dass es bessere Alternativen gibt. Dann hat man wirklich was getan, das die politische Landschaft Deutschlands auf lange Sicht positiv beeinflussen könnte.
Das Problem ist nur, niemand wird sich mit jemandem unterhalten wollen, von dem er von Anfang an als Nazi beschimpft wird...weshalb ich diese verhärteten Fronten auch so gefährlich finde. Sie verschärfen die Problematik der zunehmenden Extreme nämlich nur.
Ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine ^^
 
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Ihr immer mit eurem "nichts rechtfertigt"... :kaw: Ich finde die Partei zwar ebenfalls furchtbar und würde sie niemals wählen (hatte sogar mal einen Alptraum, genau das getan zu haben...brrr, war schlimm ^^), aber nichtsdestotrotz ist es schon allein deshalb "gerechtfertigt", die AfD zu wählen, weil in Deutschland Wahlfreiheit herrscht und diese Partei Stand jetzt immer noch verfassungsrechtlich zugelassen ist :zuck:Also was wollt ihr machen, außer den moralischen Zeigefinger zu erheben und die Wähler als Nazis zu verunglimpfen? Damit erreicht ihr diese Leute aber erst recht nicht, tragt also nicht wirklich dazu bei, dem momentanen Zulauf Einhalt zu gebieten.
Eigentlich bleibt nur zu hoffen, dass die AfD irgendwann so (offenkundig) extrem wird, dass sie verboten werden muss.
Nur kommt dann sicher sofort die AFD 2.0 in vermeintlich moderaterer Form... und der Spaß geht von vorne los :konfus:
Die AFD ist am stärksten in der Krise. Eigentlich dachte ich die würden durch Putins Krieg an Stimmen verlieren, da sie ja immer zu Putin standen , aber durch die Energiekrise konnten sie wieder punkten.
Die Krisen reißen irgendwie nicht ab in den letzten Jahren.
 
Ist aber an sich ein Paradoxe Denkweise der Leute. Denn die Tatsache dass diese Partei von so vielen Leuten gewählt wird verhindert die Lösung von Problemen und verschärft diese auch noch.

Erst mal müssten die Leute erkennen das eine Stimme für die AFD zu keiner Mehrheitsfindung Beiträgt da niemand je mit der AFD (hoffentlich) Koalition eingehen wird.

Man erschwert es mit der Wahl der AFD nur und somit auch die Lösung eben dieser Probleme um so mehr.

Ja das ist alles korrekt.
Du hast nur eine Sache vergessen: Den leuten fehlt die Zeit zum Atmen, also die Möglichkeit nachzudenken, weil ihr Kopf voll mit Sorgen und Ängsten ist.

Wir haben zwei Jahre Corona hinter uns und die zahlen steigen wieder.
Jetzt kommt dieser Krieg dazu und die Angst davor das dieser Krieg sich ausweitet, sogar in einem Atomkrieg endet.
Dann, wie eben geschrieben, die Inflation, die Angst vor den Heizkosten, die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust, das Gefühl das wir die Energiekonzerne noch reicher machen und man die reichen verschont und nur die Mittelschicht in die Pflicht nimmt bzw. man ihr das Gefühl gibt diese allein zu lassen.

Das alles nimmt den Leuten die Luft zum Atmen und die Möglichkeit nachzudenken.

Am krieg kann unsere Regierung nichts ändern, auch nicht die Tatsache das wir einen Putin haben von den keiner mehr genau einschätzen kann.

Was den Rest betrifft, die Kosten, das Gefühl das man uns vergessen hat, das Gefühl das wir alles alleine zahlen und die Energiekonzerne noch reicher werden, zu zeigen das man wirklich keinen alleine und abstürzen lässt, daran kann die Regierung arbeiten.

Sie schafft damit, z.b. mit einem sozialprogramm das wirklich alle in die Verantwortung nimmt, das die Menschen runterkommen, durchatmen können und sie fangen an wieder nachzudenken.

und dann tritt das ein was du gerade beschrieben hast. Aber vorher nicht: dafür sind die meisten zu überfüllt mit Sorgen und Ängsten.



[QUOTE="Ashaar Khorda, post: 1819239, member: 25409]
Die werden jetzt wieder ein paar AFD/CDU Talking points übernehmen und die Regierung noch weiter behindern als jetzt schon. Übung darin hat der Herr Lindner ja schon.

Die Sind Lindner.
Und haben sich diese Strafe selbst auferlegt. Hat schon was von selbstgeiselung.[/QUOTE]

So siehts leider aus.

@Pascaline:

Mit vorwerfen oder unterstellen hat es nichts zu tun wenn du die Wählerschaft der AfD als Nazis, rechtsextrem und rechts definierst.

Allein gestern hat es in Berlin, bei der Demo, 24 anzeigen gegeben weil diese sympathische Wählerschaft "Verfassungsfeindliche Symbole" offen zeigte. Zwei davon mit Hitlergruß.

Mit Feinden der Demokratie wird nicht verhandelt.
Man wehrt sich gegen sie.

Sonst können wir gleich die Macht an die übergeben.
 
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Die Krisen reißen irgendwie nicht ab in den letzten Jahren.

Ja, das kommt noch erschwerend hinzu und heizt diesem Krisenherd nochmal ordentlich ein.

@Pascaline:

Mit vorwerfen oder unterstellen hat es nichts zu tun wenn du die Wählerschaft der AfD als Nazis, rechtsextrem und rechts definierst.

Das hätte ich vor ein, zwei Jahren vermutlich auch noch so unterschrieben. Und grundsätzlich finde ich es auch richtig und geboten, die Umstände so anzupassen, dass wir nur noch Parteien zulassen, die humanistische Werte vertreten (wobei mir klar ist, wie schwammig das formuliert ist, aber sei's drum), und nicht umgekehrt die rechtliche Lage als statisches Konstrukt begreifen, dem wir unsere Politik anzupassen haben (welch üble Auswüchse das auch annehmen mag).
Denn so ist es ja nicht. In einer Demokratie haben wir ja die Möglichkeit, die Gesetze mit zu formen und dadurch auch Veränderungen anzustoßen. Eigentlich lebt eine Demokratie ja genau von dieser Form der progressiven Dynamik. Das sollte zumindest immer das Ziel bleiben.

Trotzdem hab ich in der Zwischenzeit die Erfahrung gemacht, dass die AfD-Wählerschaft keineswegs so homogen ist, wie es oftmals den Anschein erweckt, denn auch dort gilt wie überall: die Lauten und unangenehmen Gestalten fallen besonders stark auf, während die gemäßigten im Hintergrund quasi unsichtbar bleiben. Trotzdem sind sie da und stellen einen bedeutenden Anteil der Wählerschaft.
Und bei diesen Leuten hab ich durchaus die Hoffnung, dass Gespräche noch was bewirken können. Manche sind nämlich auch einfach nur "Opfer" ihres Umfeldes (bspw Erstwähler, die unkritisch das Gleiche wählen wie die Eltern, oder Freunde usw). Da ist also noch Potenzial zum Umdenken vorhanden. Die könnte man erreichen, indem man sie als Menschen anspricht (und nicht als braunes Pack ^^).

Mit Feinden der Demokratie wird nicht verhandelt.
Man wehrt sich gegen sie.

Wie gesagt: nicht verhandeln (Deutschland befindet sich ja glücklicherweise noch nicht im Krieg), sondern miteinander reden und im besten Fall auch überzeugen :)

Sonst können wir gleich die Macht an die übergeben.

Äh...hä? Wir leben doch in einer Demokratie.

Wir könnten der AfD doch als Kompromiss die Krim anbieten.......

ROFL ^^''
 
Mir ist die Tagesschau zum Wahlergebnis in Niedersachsen ungewohnt unangenehm aufgefallen, und zwar spezifisch ein Punkt im Interview von Weil und Hamburg durch Andreas Cichowicz. Als es um eine mögliche Koalitionsbildung ging, äußerte sich Cichowicz, der als Chefredakteur des NDR zu Neutralität verpflichtet ist, wie folgt: "Dann hoffen wir mal, dass es nicht noch zu einer Groko kommt am Ende." Bei Minute 09:07 bis 09:12.

Ich dachte zunächst, mich verhört zu haben, und habe die Sendung dann in der Mediathek nochmal aufgerufen, um sicher zu sein.


https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-53607.html

https://www.focus.de/politik/deutsc...auf-die-seite-von-rot-gruen_id_162314191.html

Das geht so nicht. Wenn Herr Cichowicz als Privatperson Rot-Grün favorisiert (dem Kontext nach aufgrund des Themas Atomausstieg), dann ist das natürlich kein Problem. Auch nicht, wenn er diese Meinung in einem Format kund tut, das nicht der allgemeinen Information dient. Aber in der Berichterstattung über den Wahlabend hat so eine Aussage nichts verloren und ist a) unprofessionell und b) Wasser auf den Mühlen jener, die dem ÖR eine linksgrüne Schlagseite unterstellen. Und ja, diese Schlagseite gibt es meinem Empfinden nach, sie ist allerdings bei Weitem nicht so schlimm oder stark, wie manchmal geraunt wird.

Zu dem mehr als bedauerlichen starken Aufstieg der AfD kann ich nur sagen, dass man als Wähler sehr genau weiß, wofür diese Partei steht. Fremdenhass, sozialer Ellbogen (Ausnahme vielleicht noch für ausgewählte "Reindeutsche"), Populismus, Putin-Treue, Corona-Geschwurbel und Co. sind kein Geheimnis und für viele Leute leider eben nichts, was sie zähneknirschend hinnehmen, sondern Punkte, die sie ausdrücklich bejahen. Das hat mit Ängsten und Belastungen wenig zu tun, mit Hass und Dünkel aber umso mehr. Wer sich davon abgrenzt und trotzdem AfD wählt, lebt in seliger Ignoranz - diesen Leute kann man vielleicht mit einem vernünftigen Gespräch aufzeigen, dass sie Extremisten befördern und sich ins eigene Fleisch schneiden, aber ob die Gemäßigten wirklich die "schweigende Mehrheit" stellen, wage ich dann doch zu bezweifeln.
 
Wer sich davon abgrenzt und trotzdem AfD wählt, lebt in seliger Ignoranz - diesen Leute kann man vielleicht mit einem vernünftigen Gespräch aufzeigen, dass sie Extremisten befördern und sich ins eigene Fleisch schneiden, aber ob die Gemäßigten wirklich die "schweigende Mehrheit" stellen, wage ich dann doch zu bezweifeln.

Ist doch egal, ob es die Mehrheit ist. Jeder AfD-Wähler, der dieser Partei absagt, ist ein Gewinn.
Und natürlich lebt ein Großteil der Wähler (nicht nur jene der AfD) höchstwahrscheinlich in seliger Ignoranz...oder zumindest in seiner eigenen kleinen Blase.

Diskutiert man hier jetzt ernsthaft schon wieder ob Wähler*innen einer nachgewiesenen verdachtsmäßig absolut rechtsextremen Partei dann wirklich auch rechtsextrem sind oder vielleicht ja doch gar nicht so schlimm? :konfus:

Ja, genau.
Vielleicht liest du meinen Beitrag einfach nochmal, bevor du gleich wieder lospolterst?
Es geht darum, was man gegen den stetig steigenden Zulauf dieser Partei aktiv unternehmen kann.
Oder schrieb ich irgendwo, die AFD sei ja eigentlich gar nicht so schlimm? Denn zeig mir diese Textpassage bitte.
 
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Wenn ich das frage:
Diskutiert man hier jetzt ernsthaft schon wieder ob Wähler*innen [...] wirklich auch rechtsextrem sind oder vielleicht ja doch gar nicht so schlimm?

beziehe ich mich auf das:
Trotzdem hab ich in der Zwischenzeit die Erfahrung gemacht, dass die AfD-Wählerschaft keineswegs so homogen ist, wie es oftmals den Anschein erweckt, [...]

und keine Ahnung wo du das dabei herausliest:
Oder schrieb ich irgendwo, die AFD sei ja eigentlich gar nicht so schlimm? Denn zeig mir diese Textpassage bitte.


Vielleicht liest du einfach noch mal, bevor du hier lospolterst. ;)
 
Ich komme nicht mit einer Unterstellung, sondern mit einer Feststellung. Wer nach zahllosen Entgleisungen der AfD und ihrer Mitglieder diese Partei noch wählt, ist entweder ein eiskalter Opportunist, grenzenlos naiv und deshalb absolut uninformiert oder ebenso braun wie diese blaue Truppe. Entweder ich marschiere mit Faschisten oder nicht. Entweder ich wähle ihre Partei oder nicht. Da gibt es einfach nach fast 10 Jahren nichts mehr zu diskutieren. :zuck:
 
Ich komme nicht mit einer Unterstellung, sondern mit einer Feststellung. Wer nach zahllosen Entgleisungen der AfD und ihrer Mitglieder diese Partei noch wählt, ist entweder ein eiskalter Opportunist, grenzenlos naiv und deshalb absolut uninformiert oder ebenso braun wie diese blaue Truppe. Entweder ich marschiere mit Faschisten oder nicht. Entweder ich wähle ihre Partei oder nicht. Da gibt es einfach nach fast 10 Jahren nichts mehr zu diskutieren. :zuck:

Amen.
 
Ich komme nicht mit einer Unterstellung, sondern mit einer Feststellung. Wer nach zahllosen Entgleisungen der AfD und ihrer Mitglieder diese Partei noch wählt, ist entweder ein eiskalter Opportunist, grenzenlos naiv und deshalb absolut uninformiert oder ebenso braun wie diese blaue Truppe. Entweder ich marschiere mit Faschisten oder nicht. Entweder ich wähle ihre Partei oder nicht. Da gibt es einfach nach fast 10 Jahren nichts mehr zu diskutieren. :zuck:

Doch, du hast mir unterstellt, ich würde (schon wieder :rolleyes: ) darüber diskutieren wollen, dass die AFD-Wählerschaft doch gar nicht so schlimm ist. OBWOHL ich von Anfang an klargemacht habe, nur einen bestimmten Teil der Wählerschaft zu adressieren, nämlich den, der diese Partei möglicherweise wirklich auf Grundlage von "grenzenloser Naivität und absoluter Unwissenheit wählt", oder weil sie bislang unreflektierte Mitläufer waren, oder schlichtweg auch falsch informiert. Diese Fälle gibt es nämlich, sonst wären sie mir wohl kaum untergekommen. Und mit denen kann man reden. Sofern sie nicht bereits indoktriniert und ideologisch komplett verblendet sind.
Denn im Grunde ist das Problem ja nicht, dass es diese Partei überhaupt gibt...sondern dass Menschen in Deutschland dazu bereit sind, sowas zu wählen. Weshalb man auch bei den Motiven dieser Leute ansetzen muss, wenn man die Partei schwächen möchte.

Aber vielleicht bin ich ja selbst grenzenlos naiv, dass ich das überhaupt für möglich halte.
 
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Die Argumente hätten vielleicht noch zu Lucke Zeit gezogen, aber zu heutiger Zeit ist das als würde man sagen man wüsste nicht wofür die NPD steht.

Wer heutzutage die AFD wählt ist entweder Rechtsextrem oder hat mit Rechtsextremismus einfach kein Problem.

Und da stelle ich mich nicht an deren Seite und halte Händchen sondern stehe ihnen gegenüber und zeige ihnen ihre Grenzen auf. Und das auch familiar oder I'm bekannten/Kollegen kreis da mache ich keine Kompromisse.
 
Doch, du hast mir unterstellt, ich würde (schon wieder :rolleyes: ) darüber diskutieren wollen, dass die AFD-Wählerschaft doch gar nicht so schlimm ist.

Vielleicht solltest du, ja, jetzt spreche ich dich und nur dich direkt an, nicht alles sofort auf deine Person beziehen? Wenn ich schreibe ob man das hier schon wieder diskutiert sind alle Diskutanten eingeschlossen.

Denn im Grunde ist das Problem ja nicht, dass es diese Partei überhaupt gibt...sondern dass Menschen in Deutschland dazu bereit sind, sowas zu wählen. Weshalb man auch bei den Motiven dieser Leute ansetzen muss, wenn man die Partei schwächen möchte.

Populismus ist halt simpel. Ob er von links oder von rechts kommt. Mal sind es die bösen Reichen und die großen Konzerne, mal sind es die schmarotzenden Ausländer und die geheimen Eliten. Gemeinsam haben beide nur, dass sie - wenn überhaupt - vermeintlich leichte Lösung für viel zu komplexe Probleme anbieten. Rattenfänger eben.


Oder schrieb ich irgendwo, die AFD sei ja eigentlich gar nicht so schlimm? Denn zeig mir diese Textpassage bitte.

Lucke, Petry und bald wird auch Weidel zu gemäßigt sein. Die Partei hat sich ganz klar in eine Richtung bewegt von rechts der CDU nach links der NPD. Wer mal für Luckes Ideale stand, hätte längst austreten müssen. Es ist (fast) niemandem verboten eine neue Partei zu gründen.
 
Mir ist die Tagesschau zum Wahlergebnis in Niedersachsen ungewohnt unangenehm aufgefallen, und zwar spezifisch ein Punkt im Interview von Weil und Hamburg durch Andreas Cichowicz. Als es um eine mögliche Koalitionsbildung ging, äußerte sich Cichowicz, der als Chefredakteur des NDR zu Neutralität verpflichtet ist, wie folgt: "Dann hoffen wir mal, dass es nicht noch zu einer Groko kommt am Ende." Bei Minute 09:07 bis 09:12.

Ich würde den Kommentar wohl eher darauf beziehen, dass beim letzten Mal nur die GroKo als Konzept übrig blieb, nachdem Grüne und FDP gewisse Konstellationen auf Anhieb ausgeschlossen hatten. Glücklich ist so eine Formulierung aber nicht. Das stimmt.

Lucke, Petry und bald wird auch Weidel zu gemäßigt sein. Die Partei hat sich ganz klar in eine Richtung bewegt von rechts der CDU nach links der NPD. Wer mal für Luckes Ideale stand, hätte längst austreten müssen. Es ist (fast) niemandem verboten eine neue Partei zu gründen.

Du hast Meuthen vergessen. Der fand die Faschisten in den eigenen Reihen anfangs auch ganz toll (genauso wie Lucke und Petry) und wurde dann von denen abgesägt.

Grüße,
Aiden
 
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