- Coruscant ? Mittlere Ebenen ? Azgeths Wohnung ? Mit Azgeth ?
Über ihnen hingen Schmerz und Leid. Beides schien Azgeth anzuziehen wie ein Magnet. Hilflos sah Chesara mit an, wie die dunkle Seite die Frau vor ihr weiter quälte. Sie wollte nicht von ihr ablassen und war noch nicht bereit aufzugeben. Hatte sie nicht in all den letzten Jahren eine gute Dienerin in Azgeth gefunden? Es war zu früh sie gehen zu lassen. Beinahe bildete sich Chesara ein diese Gedanken hören zu können. Sie standen unausgesprochen im Raum, während die Jedi ihrerseits darum kämpfte Azgeth nicht zu verlieren. Sie fühlte sich wie beim Tauziehen, nur mit dem Unterschied, dass Azgeth ? das Tau ? ihren eigenen Beitrag leisten konnte. Sie war diejenige, die den Ausgang des Duells beeinflussen konnte und niemand sonst.
Azgeth war wie eine Flamme, die im Wind flackerte und zu verlöschen drohte. Chesara wollte schützend ihre Hände um sie legen, doch sie fürchtete, sie damit zu bedrängen und ihr die Luft zum Atmen zu verwehren. Sie befanden sich nahe am Abgrund, kurz davor einen falschen Schritt zu machen. Azgeth?s Worte belegten es. Sie war schwach und sie zweifelte. Sie zweifelte an allem, an der Galaxis, an sich selbst und an Chesara ? vor allem an Chesara. Alle Farbe wich aus dem Gesicht der Jedi-Rätin, als Azgeth sie fragte, ob man ihr jemals etwas genommen hatte? etwas das ihr wichtig gewesen war, wichtiger als alles andere. Etwas, oder jemanden, das oder den sie mehr geliebt hatte als sich selbst, mehr als das eigene Leben. Unendlich. Azgeth glaubte es nicht, natürlich nicht. Eine solche Liebe zu empfinden war die Jedi sicherlich nicht fähig. Diesmal war es Chesara, die für einen Augenblick ins Leere starrte. Die Erinnerung war so übermächtig, dass es sie beinahe umzuwerfen drohte und sie sich am Randes ihres Bewusstseins fragte, ob es die dunkle Seite war, die ihre Finger im Spiel hatte, um ihr zu zeigen, dass auch sie Gefühle in sich getragen hatte, die sie auf eine falschen Pfad hätten führen können. Mirja. Ihre Lippen waren blass und in diesem Moment konnte sie Azgeths Schmerzen stärker nachvollziehen als zuvor. Azgeth hatte gelitten und sie litt noch immer. Sie hatte nicht das Glück gehabt jemanden zu treffen, der ihr half weiterzumachen. Stattdessen war sie verloren gegangen, irgendwo in der Dunkelheit. Sie war in den Abgrund gezogen worden, an dessen steilen, feuchten Wänden sie keinen Halt finden konnte um sich alleine wieder hinauf zu ziehen. Sie glaubte, Chesara könne nicht lieben? Wie konnte sie nur denken? tatsächlich denken?
Ohne wirklich zu hören, was Azgeth sagte, hörte Chesara die Sith erneut sprechen. Sie sagte etwas über den Tod. Sie wollte sterben. Ja, dies war ein Gedanke, den Chesara kannte. Sie hatte auch sterben wollen, damals. Sie hatte es sich gewünscht. Und heute? Heute war sie froh zu leben. Sie hatte getan, was sie Azgeth geraten hatte: sie hatte einen Fuß vor den anderen gesetzt. Weiter und weiter war sie gegangen, langsam, Schritt für Schritt durch die Wüste.
Erst als sie Azgeths halt suchende Finger an ihrem Kleid spürte, wurde Chesara wieder bewusst, dass die Sith noch immer kämpfte, mit sich und gegen sich selbst, aber auch für sich.
?Haltet durch, Azgeth.?
Flüsterte Chesara leise.
?Es ist die Sache wert.?
Die Verzweiflung um sie herum schien zuzunehmen und der Griff um ihre Arme verstärkte sich. Instinktiv wollte Chesara zurück weichen, fort von der Gefahr, doch dieser Gedanke währte nur für den winzigen Bruchteil einer Sekunde. Azgeth selbst war nicht die Gefahr, die Gefahr war die dunkle Seite und wenn sie diese besiegen wollten, mussten sie gemeinsam kämpfen. Die Sith zog Chesara näher an sich, hielt sich an ihr fest. Ihr Körper zuckte, gepeinigt von Folter und Schmerz.
?Schhhhh.?
Machte Chesara und legte ihre Arme um den starken Körper der Schwarzhaarigen.
?Kämpft weiter. Gebt nicht auf.?
Sie dachte an Ard, der ihr Rettungsanker gewesen war, als sie ihr Leben für verloren und beendet geglaubt hatte. Er hatte es geschafft sie zu erhalten und er hatte nicht einmal die Macht als Verbündeten gehabt. Er hatte ihr Hoffnung und Mut gegeben, ihr die Galaxis aus seiner Sicht gezeigt und er hatte tröstend seine Arme um sie gelegt, wenn sie geweint hatte. Chesara zog Azgeth fester an sich, als wolle sie einen schützenden Kokon um die Sith bilden.
?Ich weiß, was Ihr fühlt...?
Hauchte sie, kaum hörbar und strich Azgeth über den Rücken.
?Glaubt mir, ich weiß es.?
- Coruscant ? Mittlere Ebenen ? Azgeths Wohnung ? Mit Azgeth ?
Über ihnen hingen Schmerz und Leid. Beides schien Azgeth anzuziehen wie ein Magnet. Hilflos sah Chesara mit an, wie die dunkle Seite die Frau vor ihr weiter quälte. Sie wollte nicht von ihr ablassen und war noch nicht bereit aufzugeben. Hatte sie nicht in all den letzten Jahren eine gute Dienerin in Azgeth gefunden? Es war zu früh sie gehen zu lassen. Beinahe bildete sich Chesara ein diese Gedanken hören zu können. Sie standen unausgesprochen im Raum, während die Jedi ihrerseits darum kämpfte Azgeth nicht zu verlieren. Sie fühlte sich wie beim Tauziehen, nur mit dem Unterschied, dass Azgeth ? das Tau ? ihren eigenen Beitrag leisten konnte. Sie war diejenige, die den Ausgang des Duells beeinflussen konnte und niemand sonst.
Azgeth war wie eine Flamme, die im Wind flackerte und zu verlöschen drohte. Chesara wollte schützend ihre Hände um sie legen, doch sie fürchtete, sie damit zu bedrängen und ihr die Luft zum Atmen zu verwehren. Sie befanden sich nahe am Abgrund, kurz davor einen falschen Schritt zu machen. Azgeth?s Worte belegten es. Sie war schwach und sie zweifelte. Sie zweifelte an allem, an der Galaxis, an sich selbst und an Chesara ? vor allem an Chesara. Alle Farbe wich aus dem Gesicht der Jedi-Rätin, als Azgeth sie fragte, ob man ihr jemals etwas genommen hatte? etwas das ihr wichtig gewesen war, wichtiger als alles andere. Etwas, oder jemanden, das oder den sie mehr geliebt hatte als sich selbst, mehr als das eigene Leben. Unendlich. Azgeth glaubte es nicht, natürlich nicht. Eine solche Liebe zu empfinden war die Jedi sicherlich nicht fähig. Diesmal war es Chesara, die für einen Augenblick ins Leere starrte. Die Erinnerung war so übermächtig, dass es sie beinahe umzuwerfen drohte und sie sich am Randes ihres Bewusstseins fragte, ob es die dunkle Seite war, die ihre Finger im Spiel hatte, um ihr zu zeigen, dass auch sie Gefühle in sich getragen hatte, die sie auf eine falschen Pfad hätten führen können. Mirja. Ihre Lippen waren blass und in diesem Moment konnte sie Azgeths Schmerzen stärker nachvollziehen als zuvor. Azgeth hatte gelitten und sie litt noch immer. Sie hatte nicht das Glück gehabt jemanden zu treffen, der ihr half weiterzumachen. Stattdessen war sie verloren gegangen, irgendwo in der Dunkelheit. Sie war in den Abgrund gezogen worden, an dessen steilen, feuchten Wänden sie keinen Halt finden konnte um sich alleine wieder hinauf zu ziehen. Sie glaubte, Chesara könne nicht lieben? Wie konnte sie nur denken? tatsächlich denken?
Ohne wirklich zu hören, was Azgeth sagte, hörte Chesara die Sith erneut sprechen. Sie sagte etwas über den Tod. Sie wollte sterben. Ja, dies war ein Gedanke, den Chesara kannte. Sie hatte auch sterben wollen, damals. Sie hatte es sich gewünscht. Und heute? Heute war sie froh zu leben. Sie hatte getan, was sie Azgeth geraten hatte: sie hatte einen Fuß vor den anderen gesetzt. Weiter und weiter war sie gegangen, langsam, Schritt für Schritt durch die Wüste.
Erst als sie Azgeths halt suchende Finger an ihrem Kleid spürte, wurde Chesara wieder bewusst, dass die Sith noch immer kämpfte, mit sich und gegen sich selbst, aber auch für sich.
?Haltet durch, Azgeth.?
Flüsterte Chesara leise.
?Es ist die Sache wert.?
Die Verzweiflung um sie herum schien zuzunehmen und der Griff um ihre Arme verstärkte sich. Instinktiv wollte Chesara zurück weichen, fort von der Gefahr, doch dieser Gedanke währte nur für den winzigen Bruchteil einer Sekunde. Azgeth selbst war nicht die Gefahr, die Gefahr war die dunkle Seite und wenn sie diese besiegen wollten, mussten sie gemeinsam kämpfen. Die Sith zog Chesara näher an sich, hielt sich an ihr fest. Ihr Körper zuckte, gepeinigt von Folter und Schmerz.
?Schhhhh.?
Machte Chesara und legte ihre Arme um den starken Körper der Schwarzhaarigen.
?Kämpft weiter. Gebt nicht auf.?
Sie dachte an Ard, der ihr Rettungsanker gewesen war, als sie ihr Leben für verloren und beendet geglaubt hatte. Er hatte es geschafft sie zu erhalten und er hatte nicht einmal die Macht als Verbündeten gehabt. Er hatte ihr Hoffnung und Mut gegeben, ihr die Galaxis aus seiner Sicht gezeigt und er hatte tröstend seine Arme um sie gelegt, wenn sie geweint hatte. Chesara zog Azgeth fester an sich, als wolle sie einen schützenden Kokon um die Sith bilden.
?Ich weiß, was Ihr fühlt...?
Hauchte sie, kaum hörbar und strich Azgeth über den Rücken.
?Glaubt mir, ich weiß es.?
- Coruscant ? Mittlere Ebenen ? Azgeths Wohnung ? Mit Azgeth ?