A
Alzbeta
Gast
Die anderen haben ja schon (auch in meinem Sinne) geantwortet, aber ich will natürlich trotzdem noch etwas dazu schreiben.
Genau das, dass es gar keinen Unterricht geben kann, will ich ja auch vermieden haben. Deswegen bin ich ja so kritisch, dass Politik und Behörden über die Sommerferien bzw. schon seit Beginn der Pandemie ihre "Hausaufgaben" nicht gemacht haben (beispielsweise wenigstens für ausreichend Lüftungs- und Handwaschmöglichkeiten zu sorgen), und jetzt ein hochriskantes Spiel eines Regelbetriebs betreiben, dass uns möglicherweise extrem schnell um die Ohren fliegt und immer wieder für Schul- und Klassenschließungen sorgen wird.
Und wenn es richtig schiefgeht und die Schulen sich als Infektionstreiber erweisen, dann muss man wieder in eine richtig lange Schließung gehen, bis das Geschehen wieder "abgeklungen" ist.
Damit wäre den Eltern ja auch überhaupt nicht geholfen. Daher wäre meiner Ansicht nach ein Modell wie vor den Ferien besser, das eine größere Sicherheit für dauerhaft geregelten und planbaren Unterricht gewährleistet: In den höheren Klassen in verkleinerten Klassen wechselnd Präsenz- und Heimunterricht (natürlich mit aufgerüsteter Infrastruktur), in der Grundschule mit ihren festen Gruppen und wo man aufgrund der kürzeren Unterrichtszeiten auch besser entzerren kann, dauernder Präsenzunterricht. Und wenn ein Teil-Homeschooling politisch vorgegeben ist, dann ist die Politik auch gehalten, die Arbeitgeber dazu zu bringen, den betroffenen Arbeitnehmern Lösungen anzubieten.
Wichtig dabei aber natürlich, dass die Klassen klar getrennt bleiben und auch die Lehrer nur soweit unbedingt notwendig und dann mit den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zusammenkommen, damit man bei einer Infektion wirklich nur diese eine Klasse inkl. Lehrer in Quarantäne schicken muss.
Die eine Schule in Mecklenburg-Vorpommern musste ja deshalb komplett schließen, weil die infizierte Lehrerin mit anderen Lehrern Kontakt hatte - sie hatte noch nicht einmal unterrichtet! Vielleicht hat da so eine Konferenz stattgefunden wie man sie in dem verlinkten Video sieht...
Ja, aber das funktioniert nur, wenn man eine klare Trennung der Klassen hat (siehe oben) und dann ist das Testergebnis natürlich auch nicht von jetzt auf gleich da. Auch die Inkubationszeit bzw. die Zeit zwischen Ansteckung und dem Positiv-Werden des Tests muss man berücksichtigen. Unter eine Woche wird man da nicht kommen mit der Quarantäne.
Da hatten wir allerdings auch noch ein Infektionsgeschehen, das noch nicht von zu vielen Lockerungen, allgemein steigender Sorglosigkeit und Nachlässigkeit in Freizeit wie auch Beruf und den Reiserückkehrern angeheizt war (ich nenne bewusst die Partys und Demonstrationen nicht, denn die gab es bereits vorher, aber offenbar konnten die damals noch gültigen Maßnahmen und die Zurückhaltung der restlichen Bevölkerung das noch ausgleichen).
Mit den Zahlen, die wir jetzt in vielen Bundesländern haben, wird es wesentlich häufiger Fälle in Schulen geben, da sich weder Lehrer noch Schüler noch die jeweiligen Familien ansonsten zuhause einschließen wollen und können. Es werden also immer wieder Infektionen aus anderen Situationen in die Schulen eingeschleppt, auf die man dann reagieren muss.
Ich habe mich auch schon gefragt, ob es unterschiedliche Größen gibt. Ich habe eine FFP2-Maske für bestimmte Situationen, aber weil ich offenbar nicht genug Doppelkinn habe, schließt die nicht richtig ab. Ich versuche, sie mit einer Büroklammer enger zu machen, aber die rutscht beim Aufsetzen immer weg, so dass die Maske unter dem Kinn dann doch etwas offen ist.
Letztens habe ich ein Foto gesehen zum Thema Urlaubsrückkehrer, da war ein Junge mit so einer FFP2-Maske drauf, die komplett rumschlackerte. Das hätte man es auch gleich lassen können...
Frag doch einfach mal in der Apotheke oder einem Sanitätsgeschäft nach, ob die solche kleineren OP-Masken besorgen können. Sowas muss es ja eigentlich geben, da Kinder, die z.B. Krebsbehandlungen bekommen, auch solche Masken tragen müssen.
Micah
Es gibt tatsächlich auch Einwegmasken in Kindergröße. Leider sind die meisten erst wieder Anfang bis Mitte September lieferbar.
Ist auch nicht tragisch, aber ich hätte gerne etwas für den ersten Schultag gehabt.
Ich habe jetzt erstmal ganz leichte Tücher gekauft, die auch als Schal getragen werden können. Damit kommen sie sehr gut zurecht und können sich den Stoff bei Bedarf blitzschnell hochziehen.