Ich kann euren Ausführungen nicht folgen.
Fürs Protokoll: Ich habe so gut wie nie Gelegenheit, alle Filme einer Reihe zeitnah hintereinander zu schauen. Meistens wähle ich einen Film nach Gefühl aus; die Reihenfolge ist mir gar nicht wichtig.
Wenn mir eine Reihe noch neu ist, bemühe ich mich schon um die richtige Reihenfolge. Sobald die Story bekannt ist, schaue ich wild durcheinander, worauf ich gerade Lust habe.
Für mich ist daher auch nicht so extrem wichtig, dass eine Trilogie oder eine Filmreihe perfekt "rund" ist und jedes Detail logisch erklärt wird, sich Motive konstant wiederholen, Themen aufgegriffen werden usw.
Es muss einfach passen. "Herr der Ringe" und der "Pate" sind für mich z.b. total stimmig und gut zu einem schönen Paket verschnürt. Indy und Star Wars schwanken bei mir teilweise stark. Da muss ich erstmal kurz in mich hineinhorchen, welchen Teil ich mir (mit all seinen Schwächen und Stärken) ansehen will.
Oder Batman und die Marvel-Filme! Da komme ich nicht mehr so ganz mit und deshalb schaue ich mir den Kram jeweils als Einzelfilm an. Möchte ich heute lieber Michelle Pfeiffer als passiv-aggressive Catwoman sehen oder die tough-verletzliche Zoé Kravitz?
Ist mir dann total wurscht, in welchem Universum/Zeitlinie/Gesamtkunstwerk das stattfindet.
Wenn ein Film für mich nicht einzeln funktioniert, schaue ich ihn mir auch nicht mehr als Teil einer Reihe an.
Macht das Sinn? Egal, ich kaufe mir dann auf jeden Fall die Blue-ray von Indy 5, um mal auf das Thema zurückzukommen.
