Rollenspiele

New Jedi Order Kampagne - Abenteuer 35 "Im Zentrum des Sturms"

Die Galaxie versank im Chaos: Coruscant war unter dem Ansturm der Yuuzhan Vong gefallen, der Präsident des Senates - Borsk Fey'lya - tot und die Neue Republik auf einem ständigen Rückzug.
Anakin Solo, größte Hoffnung des Neuen Ordens war bei der Mission nach Myrkr in die Macht übergegangen und sein Bruder - Jacen Solo - vermisst.
Der Krieg schien hoffnungsloser als je zuvor...

Laní Ma, die Hauptstadt des Herbstplaneten, war von Baustellen übersäht. Der Wiederaufbau nach der Vierten Schlacht um Lanía war im vollen Gange und die Flüchtlingsfrage beantwortet: während die Straßen der Raumhafenmetropole wieder begehbar waren, wurden auf den weiten Ebenen außerhalb der Stadt überwachte Camps hochgezogen und organisiert. Die Lage verbesserte sich für alle Beteiligten.

Lediglich die Czerka Arms Repräsentantin Tania Vesley mußte ihren Kampf führen und das vor Gericht. Dort sollte sie sich für die Hinrichtung hunderter Shun Da Flüchtlinge während des letzten Kampfes um die Stadt verantworten und ich versuchte, als Jedi Watchman eine möglichst faire Verhandlung zu ermöglichen, während meine Freundin Shinaka als Anwältin der Angeklagten diente.
Wir plädierten auf eine angemessene Strafe unter Anbetracht der ganzen Wohltaten, die Vesley in den letzten Jahren und besonders im Yuuzhan Vong Krieg für Lanía und seine Bevölkerung durchführte. Im Grunde wollten wir damit nur bewirken, daß sie nicht gesteinigt oder sonstwas würde.
Mit im Ratssaal, wo zwei der Ratsvorsitzenden die Rolle der Richter einnahmen, waren die Presse, Vertreter des Volkes, ein Beobachter von Czerka Arms, der extra angereist war und die meisten Schüler unserer kleinen Jedi Enklave.
Lediglich Hem Katha, den Mrriakh erst vor kurzem zum Schüler genommen hatte und Karrika (die immer noch verzweifelt versuchte, ihr Lichtschwert zusammen zu bauen) waren nicht mit von der Partie und auch Master Mrriakh hatte andere Dinge zu tun: er half in den Flüchtlingslagern mit seinen Heilkünsten.

Viro verfolgte die Verhandlung gespannt und mit seinem Datapad in der Hand, ich kämpfte mit meinem Aufmerksamkeitsvermögen, Shur-Do war einigermaßen bei der Sache, Chu-Na war nahe vor dem Wegdösen und Leece, das 12-jährige Shun Da Mädchen, das Shinaka nach der Schlacht als Schüler unter ihre Fittiche genommen hatte, war schon lange an Chu-Nas Seite ins Land der Träume übergegangen.

Doch Shinaka schaffte es... mit einem einmaligen Plädoyer überzeugte sie die versammelten Rechtssprecher davon, daß Vesley zwar einen unverzeihlichen Fehler begangen hatte, davor aber genügend Hilfe geleistet hatte und die aktuelle Lage sie in eine dermaßen große Panik versetzt hatte, daß ein Todesurteil nicht angemessen sein sollte.
Mit einer hohen Geldstrafe und einem ewigen Exil für die ehemalige Czerka Repräsentantin wurde die Verhandlung geschlossen und alle Beteiligten nahmen das Urteil an.

Da das Urteil sofort vollstreckt werden sollte, begleiteten wir Vesley aus dem, nun von Medien überströmten Amtsgebäude und fuhren sie in einem gesicherten Speeder zum Raumhafen. Sie bedankte sich nocheinmal bei uns und als wir ihrer Fähre nachblickten, sagte Leece, daß sie Hunger hatte und dieses seltsame Fleischgericht mit der unheimlichen Soße haben wolle, vor der uns jeder gewarnt und von der Mrriakh diesen dynamischen Stuhlgang bekommen hatte. Auch auf unsere Reaktion hin blieb sie bei ihrem Entschluß und wir machten alle große Augen, als sie das Zeug wirklich vertrug und sogar noch Nachtisch haben wollte.
Wir entschieden uns, das Mrriakh zu erzählen (der immer recht angepieselt war, wenn man ihm von der ihm mundenen Soße berichtete und er nicht wieder tagelang am Klo verbringen und dort dann während der Durchfallperiode alle seine Lieblingscomics mit diesem Nudelauflauf-essenden Felinx durchlesen wollte) und merkten, daß wir selbst auch Hunger hatten.

Also kehrten wir in einem Shun Da Restaurant ein und kaum waren wir mit unserem Mahl fertig, piepste auch schon mein Comlink. Eine Lieferung für uns war am Raumhafen angekommen, wir sollten sie abholen o_O
Wir hatten aber nix bestellt. Vielleicht Mrriakh? Wir schauten einfach nach... nach einem kleinen Disput zwischen mir und dem Hafenmeister fanden wir unter den vielen schon ausgeladenen Gütern unser Paket: einen großen, in Kunststoff eingepackten Klotz, den Shinaka mit ihrem Machtblick begutachtete und uns dann erstaunt fragte, was wir mit einem skelett-artigen Droiden anstellen wollen würden.
Ich versuchte verdutzt die Verpackung zu öffnen, wurde dann von Viro belehrt, daß man das am besten am Verschluß machen sollte (sehr aufmerksam, kleiner Klugscheißer!) und schon standen wir vor einem 2 Meter großen Kampfdroiden, der das Aussehen eines Yuuzhan Vong hatte. Keine Nachricht oder Beilagzettel waren vorhanden und so entschieden wir, das Teil einfach mal zu aktivieren.

Mit einem Ruck kam der Droide in Aktion und auf unsere Frage, wer er sei, stellte er sich als Yuuzhan Vong Hunter Droid 1-35A vor, der von Jedi Master Luke Skywalker zu unserer Unterstützung geschickt worden sei.
Wir wunderten uns alle, schon alleine, weil der Droide mit etwas mehr Persönlichkeit als gewöhnlich ausgestattet war... was Karrika wieder sehr gut gefiel. Spätestens, als wir den Raumhafen mit unserem neuen "Spielzeug" verließen und 1-35A kundtat, daß ihm meine Beine gefielen, wußte ich, daß mir der Orden hier keinen Gefallen getan hatte -.-°

Karrika hingegen schloß schnell einen engen Bund zu "Sel", wie sie ihn nannte (1-35 auf den Kopf gestellt o_O) und als auch Mrriakh wieder in meiner Residenz ankam, beratschlagten wir uns, tauschten die neuesten Ereignisse aus oder brüteten (in Hems Fall) einfach nur vor uns hin und Leece war schon wieder in ihrem Sessel eingeschlafen.
Dennoch entschlossen wir uns zu einem abendlichen Ausflug in eine benachbarte Siedlung, um dort zu Abend zu speisen (Shinaka wollte ja nicht kochen ^^), machten einige Scherze über Sel als herzlosen Droiden, Mrrikah als feigen Trianii, Karrika als kleines Mädchen von Agamar, die auf dem verzauberten Planeten Oos auf einer bösen Dathomiri gelandet war und nun ihre roten Schuhe trug und stritten uns, wer die böse Hexe aus dem Westen sein durfte (Mrriakh verschwand dann entnervt aus dem Raum) und konnten beim Essen dann auch gleich beobachten, wie die Bevölkerung auf Sel reagieren würde.
Das Experiment klappte wunderbar, keiner hatte Angst vor der Blechbüchse und Mrriakh überlegte sich ernsthaft, ob er es sich leisten könnte, den nächsten Tag auf dem Töpfchen zu bleiben und dafür jetzt die berühmte Soße zu schlabbern... der Abend war lang und Shinakas späterer Versuch, einige Hinweise von der Macht auf die nächsten Monate zu bekommen wieder choatisch und erfolglos.

We're off to see the Jedi, the wonderful Jedi of Oos!


Neun Tage später waren Shinaka und Sel gerade in der Stadt auf Patroille, als die Miraluka Meisterin in einem der Händlerviertel eine beunruhigende Entdeckung machte: einer der Menschen in der Straße war kein Mensch, sondern ein Yuuzhan Vong in einer Ooglith Maske. Schöne Bescherung!
Auch Sel wurde nach Shinakas Hinweis auf den Vong aufmerksam, schritt aber nicht sofort ein, als Shinaka ihren Plan erleuterte. Sie wollte sehen, was der Infiltrator vorhatte. Durch die Macht verstärkt hörte sie, wie der Vong bei einem Shun Da ein Hinterzimmer für "ihn und seine Freunde" anmietete und sich dann auf seinen Weg machte. Sel sollte zurückbleiben und uns verständigen, während Shinaka in großer Distanz den Agenten verfolgen wollte (eigentlich wollte sie zuerst, daß Sel ihn verfolgt, aber der Droide merkte an, daß er dann doch aus der Menge stechen würde... Punkt für ihn).

Ich wurde also gerade beim Training gestört, meine beiden Schüler mußten sich von ihrem Strategiespiel hochraffen und alle anderen auch ihre Sachen liegen lassen und Karrika flog uns im Eiltempo per Rising Phoenix nach Laní Ma, wo sie uns direkt über den Straßen aus dem Raumschiff springen liess... in einem von mir angegebenen Netzmuster, das uns die Suche nach weiteren Infiltratoren erleichtern würde. Leece blieb bei Karrika, die die Phoenix auf dem Raumhafen parkte.

Mittlerweile war Shinaka jedoch weiterem Ärger über den Weg gelaufen. Der Vong, den sie auch durch die Häuser in der Macht wahrnehmen konnte, hatte kurzzeitig zwei Duros passiert, die jedoch keine Duros waren, sondern ebenfalls Vong in bio-technologisch erstellten Masken... anscheinend konnten sie nun auch andere Spezies nachstellen.
Anscheinend hatten die Vong kurze Zeichen ausgetauscht, die beiden Neuankömmlinge eilten jedenfalls Shinaka entgegen, die sich noch in eine dunkle Gasse drücken wollte. Zu spät... die Duros-Vong zückten ihre Waffen - einer eine kurze Version der Amphistaffs und der andere drei Thudbugs - und griffen dann sofort an. Die Jedi konnte die Vong ohne Probleme auf Distanz entwaffnen (ist schon gut, wenn Vong-Gift die Verbindungsschwierigkeiten zwischen Vong und Macht fast komplett auflöst!) und während die meiste Zivilisten spätestens jetzt die Flucht ergriffen und auch ein Vong kehrt machte und in einer anderen Straße verschwand, erschlug Shinaka einen der Angreifer mit ihrem Lichtschwert.
Der verwundete Ooglith Masker zog sich zurück und zeigte den entsetzten Schaulustigen, daß wieder Vong in der Stadt waren...

Shinaka informierte uns andere sofort, daß sie einen Vong eleminiert hatte und sie nun auch in Form einer neuen Spezies unterwegs waren und wir entschlossen uns, uns bei der Kreuzung der Hauptstraße und einem der Zugänge zum Volksplatz zu treffen.

Shinaka, Mrriakh und ich waren als erste am Treffpunkt und bekamen so auch mit, wie weiter im Norden der Stadt Krawalle starteten... leider konnten das andere Jedi aus sehr viel weniger Distanz auch betrachten: Karrika und Leece, die vom Raumhafen nach Süden liefen, wurden von Hem abgefangen und die drei durften mit ansehen, wie sich ein erboster Mob durch die Hauptstraße schob und ein Mensch aus einem Lokal geworfen wurde, der das Ziel der Aggressionen war.
Die Shun Da (und einige andere Spezies) schrien nach dem Tod des "Vong Attentäters", wobei für die Jedi leicht einzusehen war, daß es sich hier eben nicht um einen Vong, sondern wirklich um einen Menschen handelte.
Karrika und Hem schritten augenblicklich ein, während Leece von Hem hinter einigen Tonnen plaziert wurde. Zuerst wollten die Selbstjustizler noch um die Jedi herumlaufen, nachdem Karrika aber schon einige mit ihrem Stun Baton und der Energiepeitsche kampfunschädlich gemacht hatte und auch Hem seine Position vor dem am Boden kauernden Menschen verteidigte und jemand mit einer Disruptor Pistole (nein, kein Laser!) auf Hem schoß, der die Waffe aber zu sich zog und verbittert in seiner Hand zerquetschte, besann sich die Masse und schlug dann eher auf den Duros-ähnlichen Neimoidian Hem ein, der Karrika zurief, sie solle sich den Menschen schnappen und weglaufen.
Die junge Codru-Ji Schülerin versuchte noch, ihrem Mitstreiter beizustehen, scheiterte aber bei einem Machtstoß und brachte das primäre Opfer aus der Schußbahn. Und das nicht zu früh, denn hinter ihr sammelte sich die Macht und Hem brach aus der Masse der Körper hervor, schleuderte alle von ihm weg und kam dann wieder auf dem Boden auf, da er kurze Zeit in der Luft geschwebt zu sein schien. Ein spektakuläres Schauspiel... Karrika war beeindruckt.
Sie schnappten sich Leece und eilten, einen Bogen schlagend, in Richtung Treffpunkt davon.

Wir vernahmen währenddessen dumpfe, schwere Schüsse aus der Richtung des Südtores und Sel meldete sich mit der Aussage, er hätte einen der Yuuzhan Vong erledigen können und wenig später gab uns Viro bescheid, daß er Sel über den Weg gelaufen sei und bald an der Kreuzung ankommen würde...

...doch dann war ein Schrei aus einer der naheliegenden Straßen zu hören und mir wurde Schlecht, die Macht ballte sich in mir und ich bekam nur nebenher mit, daß auch Shinaka etwas gespürt hatte... Shur-Do war etwas zugestoßen. Ich konnte ihn in der Macht nichtmehr greifen.

Ich lief los, meine beiden Freunde mir hinterher.
Am Ort des Geschehens angekommen sahen wir einen enttarnten Vong über der Leiche meines älteren Schülers stehen, seinen Amphistaff in einem verhöhnenden Salut erhoben und mit einem grausamen Grinsen auf dem Gesicht.
Shinaka hatte den Amphistaff schnell aus seinem Griff gerissen und mit einem Sprung stand ich vor dem Mörder und schlug ihm den Kopf vom Leib.
Zitternd ging ich vor Shur-Do auf die Knie und schloß ihm die Augen, während meine beiden Freunde zu mir rannten und hilflos neben mir standen. Shinaka beugte sich zu mir nach unten und gab mir den Trost, den ich gerade brauchte, während Mrriakh mit der Macht meine Gefühle abtastete, seit Hem Kathas Amoklauf immer auf Anflüge der Dunklen Seite gefasst.
Doch nur Trauer füllte mich aus, aber auch diese konnte ich in neutrale Entschlossenheit umwandeln...
Chu-Na kam in diesem Moment am Schauplatz an und auch er hielt entsetzt und bedrückt inne...

...doch das mußte verschoben werden, denn schon fühlten wir Gefahr. Gefahr für Karrika, Hem und Leece.

Auch sie spürten, wie sie verfolgt wurden. Aber nicht von wütenden Shun Da, nein. Etwas geiferndes und boshaftes schlug seine Krallen auf die funkensprühenden Kopfsteinpflaster der Straße und lief parallel zu ihnen, sie in die Enge treibend.
Die drei Schüler und ihr menschlicher Begleiter schlugen einen Haken und eilten mit neuem Adrenainschub ins Zentrum der Stadt.

Wir liefen auf unserem Sprint zu unseren Schülern Viro und Sel über den Weg und kaum hatten wir Hem, Karrika und Leece abgefangen, hörten wir auch schon das Schnaufen und die schleifenden Krallen am harten Straßenbelag.
Schnell gaben wir den Menschen in die Obhut des Kampfdroiden und sagten, er solle auch Leece und Viro in Sicherheit bringen, was er auch tat. Leece war einfach noch zu jung und unerfahren, während Viro zwar ein guter Jedi Schüler, aber nicht unbedingt der Kämpfer war.

Der Rest blieb auf der durch das Chaos verwüsteten Straße stehen und wartete auf den Angreifer, der spürbar näher kam.
Viro kontaktierte nochmal seinen Meister, daß sie weitere Unruheherde ausgemacht hatten und die Stadtwache gerade dabei war, einige Menschen und Duros vor aufgebrachten Shun Da zu schützen und fragte, inwieweit er sich denn nun einmischen sollte. Mrriakh sagte ihm, er solle den Stadtwachen so gut wie möglich unter die Arme greifen und Sel würde mit seinen Sensoren eh Vong Infiltratoren erkennen können. Viro gab durch, daß er verstanden hätte, beendete die Kommunikation und wieder warteten wir lange Sekunden.
Und dann schob sich eine lange, sabbernde Schnauze um die Ecke des Gebäudes... wir hatten schon von diesen Bestien gehört, die extra zur Jagd auf Jedi gezüchtet wurden und wegen deren Eleminierung Anakin Solo und andere Teammitglieder der Myrkr-Mission ihr Leben lassen mußten: Voxyn.
Das achtbeinige Tier startete urplötzlich in hoher Geschwindigkeit auf uns zu und ließ einen gellenden Schrei erklingen, der Mrriakhs und Karrikas Trommelfelle einriß. Die beiden Jedi taumelten schmerzdurchströmt und aus Karrikas Ohren tropfte Blut.
Dann kamen aber wir in Bewegung. Hem, Shinaka und ich sprangen nach vorne und schlugen auf das Tier ein, während auch Karrika ihr Glück versuchte und Chu-Na mit seiner Klinge nichtmal in die Nähe des Voxyns kam. Mrriakhs Versuch, das Tier mit Hilfe von Malacia in eine übelkeitsverstärkte Betäubung zu versetzen, schluf fehl.
Der peitschenähnliche Schwanz der Bestie verfehlte Shinaka nur um Haaresbreite und als es Hem gelang, eine lange Wunde in die Flanke des Tieres zu reißen, sprühte giftiges Blut in alle Richtungen. Chu-Na, Hem, Shinaka und Karrika stolperten keuchend zurück und ich stieß mit der Macht nach dem Voxyn, der schwer gegen eine Wand geschleudert wurde. Shinaka gab einen kraftvollen Machtstoß hinterher, der dem Tier das Genick brach und es blieb, nocheinmal in einem mißglückten Machtwurf Shinakas über den Boden schabend, im Staub und dem ätzenden Blut seines Körpers liegen.

Der Kampf war zuende und wir leckten unsere Wunden. Karrika und Mrriakh konnten nichts hören und die anderen versuchten, ihre angeschlagenen Lungen und Haut von dem aggressiven Blut zu reinigen.
Plötzlich waren wieder die dumpfen Schüsse aus Sels Armkanone zu hören und Mrriakhs Comlink piepte, was er in seinem Zustand nicht wirklich mitbekam. Als Shinaka ihm das Gerät aus dem Gürtel fischte und den Anruf annahm, war das Piepen auch schon wieder verstummt. Das Display zeigte, daß der Anruf von Viro kam, er meldete sich aber nicht, als Shinaka einen Rückruf versuchte.

Dann eine Erschütterung in der Macht! Mrriakh taumelte, spürte das Sterben seines Schülers und als er seinen Namen keuchte, spurtete ich, mit der Unterstützung meiner cybernetischen Beine und der Macht auf ein Vielfaches der normalen menschlichen Laufgeschwindigkeit beschleunigt los, während meine Kameraden ebenfalls in diese Richtung eilten, Mrriakh nun auch durch die Macht mit weiten Sprüngen hetzend.

Als ich einen kleinen Platz erreichte, wurde ich schon mit gewaltigen Blasterschüssen hinter eine Mauer in Deckung gedrängt und dort in Schach gehalten. Sel schoß auf mich!!
Die anderen kamen nach einigen Sekunden auch an und Shinaka bestätigte unsere schlimmsten Befürchtungen mit Hilfe ihres Machtblickes: ein sterbender Yuuzhan Vong, mehrere tote Stadtwachen und Zivilisten lagen auf dem kleinen Stadtplatz, darunter die Leiche von Viro und die von Leece. Über allem stand Sel, unser YVH Droide und schoß aus allen Rohren auf unsere Position. Dann stellte er das Feuer ein und ging auf uns zu.

Diese Feuerpause war die beste Gelegenheit, die wir bekommen konnten und ich sprang mit einem mächtigen Satz über die Mauer, während Chu-Na und Hem auf den Droiden zuliefen, vereinten Shinaka und Karrika ihre Kräfte und schlugen mit Machtstößen auf die Tötungsmaschine ein und Mrriakh levitierte den leblosen Körper seines Schülers zu sich.
Ich versuchte, über Sel zu springen, er fing mich aber mitten im Sprung ab, ergriff mein Cyberbein und schlug mich mit gehöriger Wucht auf den Boden, eröffnete dann erneut das Feuer aus nähester Distanz in Richtung meines Gesichtes. Ich konnte den tödlichen Schüssen mit einer Rolle zur Seite ausweichen und auch Hem und Chu-Na sprangen gewandt zur Seite, als der Droide seine Waffe auf sie richtete.
Und dann sammelte Shinaka all ihre Kräfte und vollbrachte das fast unmögliche: sie schaffte es, den Aktivierungsschalter des Droiden mit der Macht umzulegen und stotternd fuhren die Systeme Sels herunter.

Ich stand auf und trat den immer noch stehenden Droiden um, während Mrriakh und Shinaka ihre toten Schüler in die Arme nahmen. Brutale Schußwunden waren in ihren kleinen Körpern zu sehen... Sel hatte sie getötet. Aber warum? Er war au unserer Seite!
Chu-Na fand die Antwort: ein kleiner Zylinder war an der Schädelbasis des Droiden angebracht, der Ähnlichkeit mit Highcheck-Systemen des Geheimdienstes hatte. Sel war gehackt worden.
Die Stadtwache, die nun auch am Tatort angekommen war, fand bei einem der getöteten Shun Da weitere dieser Zylinder, die Shinaka und ich dann an uns nahmen.
Der Yuuzhan Vong und der Shun Da mit den Zylindern wiesen Lichtschwertwunden auf... Viro schien sich noch gut verteidigt zu haben, bevor er dem Angriff des umprogrammierten Droiden erlag.

Während Karrika die Leichen unserer Schüler mit dem Speeder zu meinem Haus fuhr, untersuchten wir die Menschen und Duros, die von den Behörden beschützt wurden und gaben dann durch die Medien bekannt, daß es keinerlei weitere Vong Infiltratoren mehr gab.
Die Panik ebbte ab und die Lage beruhigte sich. Sel aktivierten wir erstmal nicht... aus Sorge, das feindliche Programm könnte noch aktiv sein. Der einzige, der dies hier hätte überprüfen können, war Viro. Doch diese Möglichkeit war nun für immer versiegt.
 
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Wegen Zeichenbeschränkung...

Fortsetzung vom letzten Posting:




Am Abend standen wir vor den Einäscherungshaufen unserer Schüler und nahmen Abschied von ihnen. Shur-Do, der mit seiner ruhigen und besonnen Art hervorstach. Viro, der für sein Alter dermaßen viel wußte und uns mit seiner neunmalklugen Art immer wieder den letzten Nerv raubte. Leece, die erst seit wenigen Monaten bei uns war und im Krieg ihre Eltern verloren hatte. Noch so jung...

In der Tiefe unserer Herzen spürten wir, wie unsere Schüler eins mit der Macht wurden und sich in ihrem letzten Schritt ins Licht gegenseitig umarmten und sie uns zulächelten, wir sollten keine Angst haben.
Und vom Rande des Waldes entschleiderte sich eine andere Präsenz in der Macht... Lanía war gekommen, den Toten die letzte Ehre zu erweisen.
Während die Hitze der Flammen die Tränen auf unseren Gesichtern trockneten, funkelten die Sterne im klaren Himmel über der Steppe.


Am nächsten Tag ernannten wir Karrika und Hem zu Rittern. Wir Meister hatten uns besprochen und die ganze Aktion mit der Rettung des Menschen vor dem Mob und der Flucht vor dem Voxyn als einer Abschlußprüfung würdig erklärt. Ohne die Zustimmung des Rates gaben wir den beiden Schülern den Ritterschlag und Hem Katha, der in den letzten Monaten immer wieder psychologisch von Mrriakh wegen seinem kleinen Ausflug auf die Dunkle Seite unterstützt worden war und Karrika, die wir noch als Wyrwulf kannten, traten ihre Rolle als Beschützer des Friedens und der Freiheit an.

Karrika und Hem machten sich einige Tage später auf, um Kontakt mit dem Orden aufzunehmen (was in Bezug auf Karrika meinen, aber vor allem Mrriakhs Nerven in Zukunft doch recht gut tun sollte) und die junge Jedi nahm den immer noch deaktivierten Sel mit, um ihn zur Systemüberprüfung vorzulegen. Sie hoffte, Sel dann als dauerhaften Begleiter beantragen zu können. Auch gab sie nun zu guterletzt doch noch nach fast zwei Jahren des Probierens und Tüftelns den Bau ihres Lichtschwertes auf. Sie hatte noch versucht, mit Hilfe von alten Aufzeichnungen des Ordens eine Lichtpeitsche zu konstruieren, was aber ebenfalls fehlschlug. Es hatte einfach nicht sein sollen. Zudem hatte sie Shinaka auch beiseite genommen, um ihr das Lichtschwert unseres verstorbenen Miester Scarns zu übergeben, as sie nun mit Stolz, aber auch einer gewissen Last der Verantwortung trug.

Leider waren auch andere unserer Freunde und Lehrer aus dem Orden seit dem Anfang des Konfliktes den Anriffen der Vong und ihrer Verbündeten erlegen: Mesunté, Lidra, T’gar Opoc und Master Neral Lentes waren tot.
Der Krieg war noch lange nicht zuende...




Ein sehr aktionlastiges und emotionales Abenteuer. Der Tod unserer Schüler, den Aufstieg anderer Schüler zu ausgebildeten Rittern und der zermürbende Kampf gegen einen unaufhaltbar scheinen Gegner fordert seinen Tribut.
Dennoch gab es auch viel Spaß (und Spam) und wenn wir bedenken, daß jetzt nur noch 5 Abenteuer vor uns liegen und zudem dies das letzte Kapitel war, das sich um Lanía dreht, sehen wir mit Spannung den kommenden Geschehnissen entgegen.
 
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Jetzt bin ich doch wirklich geschockt das Viro gestorben ist. :eek: Ich hab den irgendwie gemocht. :( Aber es zeigt mal wieder due Verletzlichkeit der Helden, was man ja auch in den NJO Büchern sieht. Von daher passt das jetzt gut zu der Buchreihe. :)
 
Tja, der Verlust der Schüler wird sicher auch in den nächsten Abenteuern ein zentrales Thema sein... die Charaktere haben da noch einiges zu knabbern.


Ich hab mich mal heute hingesetzt und Pics für zwei meiner wichtigsten NPCs (auf meine stümpferhafte Art und Weise im Umgang mit diesem Medium) angefertigt... sind aber nur meine Ideen, wie diese Charaktere aussehen, kann sich jeder seine eigenen Vorstellungen machen ^^°

Man beachte den Hut... da weiß man gleich, woher Aularin ihren Geschmack hat :braue
 

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Um ehrlich zu sein bin ich auch schon auf der Suche nach einem solchen Teil :D

Mich würde interessieren, wie ihr euch die Charaktere vorstellt... wie schauen Scarn und Daikyn bei euch aus?



EDIT: heute habe ich mit Romy im KFC den letzten noch ausstehenden Charakter für die SW Treasur Hunter Runde gebastelt... einen Defel Einbruchsspezialisten, der mein Team wegen seinen physischen Künsten (durch enge Gänge winden, alte Schlösser öffnen, in Sith-Fallen geschubst werden) ergänzen wird.

Ich schätze, daß die ganze Sache Mitte bis Ende Januar ins Rollen kommen sollte :)



EDIT 2: habe am letzten Bericht noch einiges ergänzt... nun steht auch Mrriakhs Lieblingslektüre in der Beschreibung und weitere Details wie der eingesetzte Disruptor des Shun Da Mobs nehmen ihren Platz in der Geschichte ein ^^°
 
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New Jedi Order Kampagne - Abenteuer 36 "Das Nest"

Einige Monate lagen hinter dem Tod unserer Schüler Viro, Shur-Do und Leece und dem Ritterschlag von Karrika und Hem Katha. Ruhe war auf Lanía eingekehrt und dieses mal schien die Ruhe wirklich fortbestehen zu können... keine neuen Yuuzhan Vong Angriffe zerrissen den Frieden in diesem Teil des Chommell Sektors und der Krieg gegen die extragalaktischen Invasoren hatte sich zum Teil eh gewendet: die zurückgeschlagene Neue Republik hatte die ersten großen Siege gegen die Vong gewonnen und die Bewohner der Galaxis schöpften neue Hoffnung.

Aularin und ihr Schüler Chu-Na hielten weiter auf dem Herbstplaneten Stellung, während Shinaka für zwei Monate verschwand, um ihren Klon "Seven" zu besuchen, die sich immer noch aufopferungsvoll um Shinakas Mutter kümmerte, und dann noch einige Zeit bei Aularin verbrachte, dann aber vom Orden gebeten wurde, sich ein mit ihnen in Kontakt zu setzen.
Mrriakh war aufgebrochen, um den Notleidenden auf anderen Welten zu helfen und Karrika hatte als Ritter eh erstmal das Weite gesucht, den virus-verseuchten YVH Droiden Sel mitgenommen (der von Tendrando Arms auch sofort eingezogen wurde, um nach weiteren Gefahren im überschriebenen Programm zu forschen) und sich den Elitejäger-Schwadronen der Jedi angeschlossen, die sie nach kurzer Zeit aber auch schon nichtmehr wirklich haben wollten... Karrika und ihr Charm halt ;)

Und so trug es sich zu, daß sich Shinaka, Mrriakh und Karrika auf Mon Calamari wiedertrafen. Während sich Mrriakh und Karrika wieder bestmöglichst ignorierten (die konnten sich immer noch nicht wirklich leiden) und die drei auf einem der Balkone einer schwimmenden Metropole standen und der aufgehenden Sonne zuschauten, wurden sie von Master Kyle Katarn in einen kleinen Raum gerufen. Ein Holobild zeigte sofort, was das Problem war: Späher der NR hatten ein Sh'rip Sh'pa Saatschiff ausgemacht, das für das Vongforming eroberter Planeten zuständig war. Das Schiff war aber fern ab der derzeitigen Gebiete der Vong unterwegs und es gab auch keinerlei Berichte über neu gefallene Welten... die ganze Sache war doch höchst alarmierend und so schickte Katarn die drei los, um mit der Rising Phoenix nach dem Rechten zu sehen.
Als sich die Jedi weiter beratschlagten und Katarn sie dann etwas ungeduldig vor die Tür setzte, nahm Karrika am Steuer des altgedienten Schiffes Kurs auf die Koordinaten, die den Jedi als Ziel gesagt wurden und sprangen unverzüglich in den Hyperraum.

Während der Reise versuchte sich die Miraluka Seherin Shinaka erneut in der Meditation, sah in der Macht aber leidiglich das "jetzt", wenn auch nicht das "hier"... ihren Vater, ihre Mutter und sogar Aularins Enklave. Wenigstens ging es denen anscheinend gut.

Nach 4 Stunden war der Flug zu ende und sowohl die Weitstrecken-Sensoren der Phoenix, als auch Shinakas vongsensible Machtsicht erkannten nach kurzer Suche sofort das über 800 Meter lange Schiff, das mit geringer Geschwindigkeit durch den leeren Raum trieb.

Wegen der starken Bewaffnung des Sh'rip Sh'pa war ein Angriff ausgeschlossen, dennoch berechnete die Crew der Phoenix den Kurs des Vong-Schiffes und erkannten das höchstwahrscheinlichste Ziel des Fluges: Hourii...
Mrriakhs Gesichtsausdruck wechselte von "angespannt" zu "entsetzt". Er hatte die Trianii-Kolonie Hourii vor vielen Jahren verlassen, um dem neuen Orden unter Skywalker beizutreten und war von seiner Familie mehr oder weniger mit einem "wenn du jetzt gehst, brauchst du garnichmehr zurück kommen" verstoßen worden.

Dennoch erkannte er die Pflicht, die er als Jedi inne hatte und mit einem gewissen Maß an Unmut und der Verwunderung und Neugier seiner Begleiter, nahmen sie das neue Ziel in Angriff.
Die Berechnungen sagten, daß sie kurz vor dem Vong-Schiff ankommen würden und die Kolonie noch warnen könnten, eventuell sogar eine Evakuierung durchführen könnten, wenn auch nur mit Hilfe anderer Schiffe, da Hourii mehr als einhundert Familien beherbergte.

Nach zwei Tagen war auch dieser Spruch überstanden, während dem sich Mrriakh zum Nachdenken in die Einsamkeit seiner Kabine zurückgezogen hatte und nun durch die große Sichtscheibe des Raumschiffes den Geburtsplaneten betrachtete, den er vor so langer Zeit hinter sich gelassen hatte.
Immer noch war Hourii ein unwirtlicher Planet, eisig, windig und sauerstoffarm, wenn auch (und das war für Mrriakh neu) jetzt Regen fiel und somit die ersten Schritte zur Umformung in eine lebensfreundliche Welt eingeleitet worden waren... wenn die Vong den Kolonisten nicht einen Strich durch die Rechnung machen würden!

Nach einer kurzen Grußbotschaft von der Kolonie via Com wurde die Phoenix auf einen beleuchteten Landeplatz dirigiert und ein Trianii Männchen empfing, eingehüllt in einen Regenmantel zum Schutz gegen den wilden Sturm, die drei Jedi und brachte sie ins Trockene der Plastik-Container, die als Behausungen für die Siedler dienten.
Der Trianii (der nur mit Mrriakh redete und auch kein Basic verwendete), fragte kurz bei Mrriakh nach, was denn los sei, klärte auf Mrriakhs Nachfrage bezüglich seiner Familie den Jedi Heiler auf, daß diese hier noch lebte, versprach eine Versammlung aller Betroffenen und lies die drei dann erstmal eine halbe Stunde im Gang des Containers warten. Shinaka erkundete die Umgebung mit ihrer Machtsicht und entdeckte sogar alle Kolonisten an einem Ort (nein, nicht dem Reaktor! :p)... sie hatten sich in einem großen Saal im selben Container versammelt, in der sich nun auch die drei Jedi aufhielten. Gut gut...

Als der Trianii Mrriakh (und Anhänge) zu sich winkte und die Flügeltüren des Saales öffnete, erkannten die Jedi, daß es sich hier um eine Art Halle für Gottesdienste handelte. Sitzbänke und geschnitzte Statuen der hier verehrten Göttinen schmückten das Innere und im Zentrum des ganzen warteten die Trainii Familien auf die uneingeladenen Gäste. Und daß sie uneingeladen waren, ließen sie die Jedi auch wirklich spüren...

Die großen Weibchen standen mit verschrenkten Armen und mißfallenden Blicken vor ihren Familien, wo eingeschüchterte Väter die Kinder in den Armen hielten und alle nur darauf warteten, was Mrriakh wohl zu sagen hätte.
Als sich der Trianii Jedi räusperte und mit seiner Warnung vor einem bevorstehenden Vong Angriff begann, sah er zu allem Übel auch noch seine Mutter und dahinter seinen Vater und... zwei kleine Kätzchen, die er garnicht kannte. Anscheinend hatte er in seiner Abwesenheit Geschwister bekommen. Das machte die Sache für ihn auch nicht besser.

Seine Warnung stieß zudem auf taube Ohren, da die Weibchen seiner Erzählung zwar glaubten, die ganze Sache aber mit "unsere Göttin wird uns nicht verlassen" und "unser Glaube wird uns schützen" abtaten und Mrriakh nach kurzer Zeit dazu überging, mit der Macht seine Worte in den Verstand seiner Gegenüber einsickern zu lassen. Langsam wurde die ganze Gruppe nervös und die Weibchen versprachen, die ganze Angelegenheit zu überdenken. Letztendlich waren eh nur noch elf Familien auf Hourii, der Rest hatte sich anscheinend schon wieder zum nächsten Kolonieplaneten oder zurück nach Trian auf den Weg gemacht.

Die Versammlung löste sich auf und Mrriakh (und dahinter auch Karrika und Shinaka) standen plötzlich Mrriakhs Mutter Ceenda gegenüber, die ihn zwar umarmte (was ihn sichtlich überraschte) und ihn zum Essen einlud, dafür aber doch recht kühl und den Nicht-Trianii geradezu feindseelig gegenüber war.
Mrriakhs Vater Turraa begrüßte merklich freudiger seinen Sohn, die beiden Schwestern Mreed und Mreen hingegen hatten scheinbar eher Angst vor ihrem großen Bruder, den sie noch nie zuvor gesehen hatten.

Alle machten sich in den Wohn-Kontainer von Mrriakhs Familie auf (und entdeckten dabei, daß es anscheinend schon kleine Pflanzen zwischen den Steinen gab, was ein großer Fortschritt war), wo Mrriakh seine Mutter bat, in Anwesenheit der anderen Jedi doch bitte Basic zu sprechen, was die Hausherrin aber strickt ablehnte. Sie bezeichnete Karrika und Shinaka sogar als Haustiere, was Mrriakh nun garnicht gefiel und als Shinaka von der kleinen Mreed einen Plastik-Fighter an den Kopf geworfen bekam (Karrika war gekonnt dem Spielzeug ausgewichen) und die beiden Mädchen kichernd und glucksend davonrannten, Shinaka aus Spaß aber per Macht das Plastik-Raumschiff hinterherfliegen ließ und Mrriakhs Mutter das Ganze alles andere als witzig fand, verschwand sie wütend in die Küche und zitierte ihren Mann baldigst nach.

Die Stimmung war katastrophal bis apokalyptisch. Nur Mrriakhs Vater redete heimlich Basic mit den Jedi.

Dann deckte Mrriakhs Mutter einen extra Tisch für Karrika und Shinaka in einer kleinen Ecke des Raumes und Mrriakh deckte ohne zu fragen das Besteck auf den normalen Tisch, was die Sache auch nicht gerade verbesserte und als dann doch noch alle gemeinsam vor dem Eintopf saßen und die Trianii (religiös, wie sie nunmal so sind) ein Gebet sprachen, mußte Mrriakh das auch noch glatt mit einem "May the Force be with you!" unterstreichen, was Mreed natürlich gleich nachäffte und Mreen lauthals loskicherte.

Dann klingelte es an der Türe und Mrriakhs Vater nutzte die Gelegenheit, um sich aus dem emotionalen Gewittersturm zurückzuziehen. Am anderen Ende des Türbildschirms war der Trianii, der die Jedi auf Hourii empfangen hatte und dieser gab kurz angebunden bescheid, daß sich "der Rat" entschieden hatten, wegen der Absturzstelle nochmal eine Versammlung einzuberufen. Ceenda sollte dann auch kommen.

Mrriakh fragte nach, was denn genau diese Absturzstelle sein sollte, wurde aber nur mit Zitaten aus der Heiligen Schrift bombadiert, was ihm nicht sonderlich nützte und er das auch anmerkte. Er meinte, daß dies vermutlich kein Zeichen der Göttin sei, sondern der Angriff der Invasoren.

Eine wutschnaubende Ceenda verbat sich solchen Unsinn mit erhobener Stimme und als sie nach einer längeren Pause unterkühlt ihren Sohn fragte, warum er seine Göttin vergessen hatte und daß Alurr ihn nie vergessen hätte und Mrriakh dann mit einem "danke" konterte, war die Sache sprichwörtlich gegessen: Mrriakh, Shinaka und Karrika wurden vor die Türe gesetzt und ein von Mreed gebrabeltes "Mey de Footh be with u!" sorgte für den endgültigen Tobsuchtsanfall der Mutter.
Mrriakh war nur froh, daß seine beiden Schwestern nicht auch noch machtsensitiv waren und er somit nicht "dazugehörte". Seine Fantasien, daß er nur adpotiert sei, waren ein schöner Zufluchtshafen ;)

Aber gut, die Jedi wollten eh diese Absturzstelle untersuchen, von der eben die Rede war. Aber zuerst wollten sie noch den Rat befragen, den sie in dem eben besichtigten Saal suchten. Da war er aber nicht... lediglich dieser "Mädchen-für-alles" Trianii, der gerade etwas sauber machte.
Mrriakh befragte ihn kurz, welche Art von Absturzstelle denn nun gemeint sei und als er erzählt bekam, daß ein Komet aus den alten Schriften auf Hourii aufgeschlagen sein sollte, breitete sich bei den Jedi ein nicht so gutes Gefühl aus.

Sie zogen mit der Phoenix los und gelangten nach wenigen Minuten zu einem großen Krater. Dort gelandet entdeckten sie schnell, daß sich seltsames Moos und Flechten um die Landekufen des Schiffes schlangen und starteten vorsichtshalber wieder, um ein paar hundert Meter weiter weg erneut zu parken.
Dann machten sie sich auf, um die Umgebung zu inspezieren. Das seltsame Moos hatte für Shinaka eindeutig Vong-Ursprung und als sie mit der Macht den Boden des Kraters auslotete, entdeckte sie darin das vergrabene Saatschiff mitsamt machtsensitiver Präsenz. Also war wirklich ein Yammosk auf dem Schiff, wie die Jedi zuvor schon befürchtet hatten... ein Weltenhirn, das die Umwandlung Houriis steuern sollte.
Shinaka entdeckte aber noch etwas: drei Vong hinter einem kleinen Bergkamm, die anscheinend in einer kleinen Felsenschlucht etwas suchten. Die Gelegenheit für einen kleinen Hinterhalt seitens der Jedi.

Die drei schlichen sich an und beobachteten zwei Krieger, die einen Shaper begleiteten, der wiederum etwas mit seiner angewachsenen Krabbenhand von einem größeren Felsen kratzte... und dann rutschten unter Shinakas Füßen einige Steine weg und die Vong wirbelten kampfbereit herum!
Der Kampf war blutig und schnell vorbei: während Shinaka Thud- und Razorbugs mit der Macht aus der Luft griff und Karrika einen der steinharten Käfer gegen die Brust gedonnert bekam, schaffe es Mrriakh, einen geworfenen Amphistaff direkt in die Schulter einzustecken. Shinaka wich einigen Fingerspeeren des Shapers aus und konnte dann einen umgeleiteten Razorbug in den Rücken des Fliehenden katapultieren, der sich schnell ins Fleisch des schreienden Vongs fraß.
Ein Tsaisi (kurzer Amphistaff) des einen Vong Kriegers schaffte es, nachdem der Krieger einen Angriff vorgetäuscht hatte), Karrika mit einem gezielten Giftspucker am Auge zu treffen, die junge Jedi hatte aber Glück, da das Gift nur an ihrem Augenlied aufkam. Ihre Kameraden kamen ihr schnell zu Hilfe und die Krieger waren schnell besiegt. Keuchend und im Sterben lagen die Vong im Staub von Hourii... surrende Lichtschwertklingen taten den Rest.

Karrika half Mrriakh mit seinem immer noch im Fleisch verankerten Ampfhistaff, dessen Gift dem Trianii zum Glück nicht viel ausgemacht hatte. Der plötzliche Ruck hingegen machte ihm ziemlich viel aus und er fiel auch mit einem lauten Gulp in Ohnmacht.

Nachdem Mrriakh von Shinaka wieder aus dem Reich der Träume geholt worden war, verarztete er die Wunden und vom Gift gereizten Hautstellen und Shinaka untersuchte noch kurz die kristaliene Substanz, die der Shaper zuvor ins Auge gefasst hatte. Dann entschieden sich die Jedi, zurück zum Krater zu gehen, um sich dort um den Yammosk zu kümmern.

Auch auf dem Weg konnten die Jedi wieder einige Neuentdeckungen machen: das Moos hatte sich weiter ausgebreitete. Der Kraterboden hatte sich angehoben und somit war deutlich, daß der Yammosk sehr aktiv war. Die paar Staubkörnchen des Kristalls, das Shinaka bei der Untersuchung an ihrer Hand mitgetragen hatte und die jetzt abfielen, erhöhten die Wachstumsrate des Mooses dermaßen, daß man regelrecht beim Hochsprießen zusehen konnte. Beängstigend und endlich war auch klar, warum die Vong diesen Planeten für ihre Pläne wollten... zuvor war diese Frage nämlich unbeantwortet geblieben.

Also war schnelles Handeln angesagt und die Jedi schnitten sich am Kraterboden eine Öffnung in den Stein und die Vong-Schiffswand und kamen unbeachtet in einer großen Kammer an. Beim machtunterstützten Fall konnte Karrika nicht wirklich mit Ruhm um sich werfen und beinahe hätte sie sich auch einen Knöchel verstaucht, dennoch standen die Jedi nun in einem kleinen Pool aus Nährflüssigkeit, in der ein zwei Meter großes Gehirn schwamm... wirklich eine Art Yammosk, wenn auch ein sehr kleiner. Seltsame Kreatur.

Shinaka ging auf das Wesen zu, das fragend mit seinen feinen Tentakeln nach den Neuankömmlingen tastete und schlug ihr Lichtschwert tief in das schwammige Fleisch der Kreatur, die einen gellenden Schrei in der Macht ausstieß und dann langsam zerfloß. Das ging leichter, als die Jedi das zu hoffen gewagt hatten und so untersuchten sie auch noch die muskel-ähnlichen Türen, die aus der großen Kammer in das Innere des Schiffes führten. Shinaka konnte eh keine weitere Gefahr in Form von anrückenden Vong in ihrer Vong-Macht spüren... seltsam.

Als Karrika und Mrriakh eifrig die Struktur einer der Türen untersuchten, die eher an einen Schließmuskel, als an alles andere erinnerte, spürte Shinaka aber dann doch etwas... ein starkes Beben, das sich unter ihr bemerkbar machte und große Stücke aus der Decke über ihr brach. Mit einem schnellen Satz brachte sie sich in Sicherheit... nur um ihre verwirrten Kameraden anzuschauen, die immer noch vor der Türe standen. Es gab kein Beben und auch keine Fallenden Deckenplatten.
 
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Doppeposting wegen Zeichenbeschränkung ^^

Fortsetzung vom letzten Posting...




Doch eine solche Vision sollte nicht leicht genommen werden und so zogen sich die Jedi eiligst zurück und sprangen mit Hilfe der Macht (Karrika brauchte auch zusätzlich noch etwas Hilfe von Mrriakhs Macht ^^) aus dem eben säuberlich geschnittenen Loch und als sie den Kraterhang hinaufliefen, fing der Boden nun wirklich an zu beben. Keinen Deut zu früh kamen sie an der Phoenix an und Karrika startete die Triebwerke, während Mrriakh und Shinaka bemerkten, daß eine Com-Nachricht auf sie wartete.

Ein Trianii-Weibchen bat um Hilfe, da die Kolonie nun doch endlich direktes Ziel der Vong geworden war und einige Bewohner in die Tythrom-Zuchtstationen geschliffen worden waren. Es wußte jetzt zwar keiner der Jedi, was ein Tythrom war (auch Mrriakh nicht), dafür war ihnen aber klar, daß das ganze ja so hatte kommen müssen und nun hatten die Kolonisten den Salat.
Mrriakh lies sich die Koordinaten zu den Nestern durchgeben und Karrika nahm darauf Kurs.
Nach kurzer Zeit kam die Phoenix an einer Bergkette an, in die ein kleines Container-Modul eingelassen war... der Eingang zum Nest.

Vor dem Eingang parkte ein Vong-Equivalent zu einem Speeder (ein großer, fliegender Rochen), der aber Karrikas Schüssen aus den Bordkanonen nichts entgegenzusetzen hatte und auch die beiden Vong Insassen gingen in der Explosion aus heißem Plasma und kochendem Fleisch unter.
Nach der Landung vergewisserte sich Shinaka davon, daß auch wirklich die Trianii in den Tunnel nach unten geführt werden, der sich in den Berg erstreckt. Ja, von einem Vong Krieger getrieben, bewegten sie sich langsam ins Innere der Höhle.
Ein weiterer Vong schob oben im Eingangsbebäude wache.

Shinaka, Mrriakh und Karrika betraten den Container, nun die Miraluka Seherin als kampfkräftigste Jedi, da Aularin nicht mit von der Partie war.
Der Vong wartete grinsend auf sie und als die drei Jedi angriffen, konnte er sich zwar einige Hiebe lang gut zur Wehr setzen, erlag dann aber einem Achselhöhlentreffer Mrriaks (wenn das Aularin wüßte, das würde die niiie glauben! o_O).

Shinaka spürte, wie sich der zweite Vong bereits wieder auf den Weg nach oben machte und als er die Jedi sah, griff er sofort zu seinen Razorbugs. Während er noch nach oben hechtete, riß Shinaka einen der Käfer aus seiner Verankerung an der Rüstung und schleuderte ihn zurück in das Gesicht des gurgelnden und sterbenden Kriegers, der die zurückgelegte Strecke im Tunnel wieder nach unten rutschte.

Bravo... so schnell kann das gehen. Dennoch waren die Jedi etwas vorsichtig, als sie sich in die Höhlen vortasteten... und das mit Grund. Denn schon schob sich ein schwerfällig Tier mit kristallienen Vong-Auswüchsen aus einem der Gänge und kam schnuppernd auf die drei zu. Anscheinend waren dies die Tythrom, die mittlerweile (durch den Geschwindigkeitsschub der eben erkundeten Substanz) mit den Vong-Saaten verbunden hatten und nun als mutierte Monstren durch die alten Zuchtstation wankten. Shinaka wollte zwar das gevongte Tythrom geschickt umgehen, Mrriakh plädierte jedoch für eine Erlösung der gequälten Kreatur.
Also schritten die Jedi mit gezündeten Lichtschwertern auf das Biest los, Karrika wurde aber fast von den Pranken des nun doch recht schnellen Tieres aufgerissen und unter dem aufgebäumten Leib zerquetscht. Das tiefe Brummen der Bestie lies die Wände erzittern und als sich Mrriakh an Shinaka vorbei quetschte, um auch einen Angriff gegen die Plattenpanzerung zu starten, konnte er das Tier tödlich verletzen, was aber nur dazu führte, daß er zwischen dem Kadaver und der Wand eingequetscht war.

Und dann sprangen zwei weitere Tythrom aus den Schatten. Ein erwachsenes Tier, ebenfalls mit Vong-Saat überwuchert, daß den Kadaver seines Kameraden erklomm und Mrriakh fast den Kopf abbiß und eine kleine Tythrom-Larve, die mit nur rudimentären Beinstummeln einen Satz unter Karrikas Lichtschwertschwung durchführte und sich in ihrem Bauch verbiß.
Hier durchbrach dann eine Lautsprecherdurchsache den Kampflärm: die Kolonie sei unter Angriff! Ach... ganz was neues -.-
Mit einem Machtstoß beförderte Shinaka das große Tythrom ans andere Ende der unterirdischen Kammer, riß dann die immer noch wie einen Egel hafteten Tythrom-Larve von Karrika (die zum Glück nicht vor Schmerz in Ohnmacht fiel) und schleuderte sie dem großen Tythrom hinterher.
Mrriakh gab der Larve noch einen Machtstoß hinterher und die große Bestie, auf dessen Kopf das lebende Geschoß nun direkt zuflog, verschlang seinen kleinen Kollegen mit einem großen Haps. Prima, einer weniger...

Der Mutant rappelte sich wieder auf und machte sich wieder auf den Weg zurück zu den Jedi, als Shinaka mit riesiger Anstrengung einen der Stützpfosten und die Höhlendecke über den Tythrom herunterriß und das Tier begrub. Der Kampf war zuende.

Mrriakh wühlte sich hinter dem Kadaver hervor und Karrikas Bauchwunde wurde mit der Macht behandelt, als plötzlich das klägliche Miauen der entführten Trianii zu hören war. In einem weiteren Raum kauerten die Gefangenen und flüchteten dankbar an die Oberfläche, als die Jedi ihnen erzählten, daß die Luft nun rein sei.
Dennoch erkundeten die drei Ritter noch den Rest der Anlage, der nach dem Einsturz noch zugängig war und entdeckten vor dem Rest der verschüchterten Tythrom Herde noch fünf Tiere, die sich gerade in Schmerzen krümmten, als die Vong-Saat durch ihre Haut brach. Auch hier machten die Lichtschwerter der Jedi kurzes Spiel und als sie dann wieder im Freien bei der Phoenix ankamen, sahen sie, wie die befreiten Trianii immer noch am Eingang der Zuchtstation standen und in Richtung Kolonie starrten... dort zogen dicke Rauchwolken gen Himmel.

Es dauerte nicht lange, alle ins Schiff zu verladen und schon beim Überfliegen der zum Teil durch Plasmabeschuß eingeschmolzenen Wohn-Container waren Leichen in den Gassen zu sehen... erstaunlicherweise aber zum Großteil Vong-Leichen.
Die Jedi sahen gerade noch, wie ein kniender, kraftloser Vong durch einen Blasterschuß hingerichtet wurde und auf dem Landefeld wartete das große Weibchen, mit dem sich Mrriakh bei der Ankunft angelegt hatte... dunkles Blut ronn von ihren Krallen. Die Vong hatten nicht mit der Widerstandskraft der Trianii gerechnet, sich überschätzt und waren kläglich gescheitert.

Das Weibchen sagte Mrriakh stolz, daß sie Recht gehabt und Alurr sie beschützt hätte und als Mrriakh sagte, daß dies nichts mit einer Göttin zu tun hatte, da die Jedi schließlich zur richtigen Zeit den Yammosk besiegt und andere Pläne vereitelt hätten, antwortete sie, daß dies natürlich auch der Plan der Göttin Alurr gewesen sei.

Ja, Shinaka und Karrika fanden Trianii Weibchen etwas seltsam, wobei Mrriakh jetzt endlich direkt aufzeigen konnte, warum er alle anderen Spezies seltsam fand... und er als Männchen eben nicht so der Oberheld war ^^

Mrriakh machte wütend kehrt und wäre fast hier und jetzt abgeflogen.
Doch er entschied sich um, machte kehrt und fragte das Weibchen nach dem Wohlbefinden seiner Familie... die wußte aber nichts über mögliche Opfer unter Mrriakhs Verwandten.
Kaum bei dem Wohn-Container angekommen, sah er aber zu seiner Erleichertung, daß alle wohlbehalten waren und als Ceenda ihrem Sohn sagte, daß ihr Glauben sie beschützt hatte und Mrriakh dann einfach nichtmehr streiten wollte, ging er an seiner Mutter und den immer noch schüchternen Schwestern vorbei, knuddelte nochmal seinen Vater und eilte dann zurück zu Phoenix, wo seine Gefährten schon warteten.

Im war gerade einfach nichmehr nach Trianii, Religion oder Hourii, den Rest würde die Regierung von Trian erledigen und primär galt es jetzt, Master Skywalker von allen Vorfällen zu berichten.

Nach einem weiteren Kontrollflug (Shinaka tasteten nochmal alles mit der Macht ab) und der Einäscherung der Vongpflanzen beim eingesackten Krater durch die Bordgeschütze der Phoenix, setzten die Jedi Kurs auf "weg von Hourii" und sprangen in den Hyperraum...


Und nun die Geschichte aus der Sicht von Aularin:

"Wo sind denn alle? Is' ja schon irgendwie öde hier, alleine mit Chu-Na. Naja... dann... hm... ich glaub', ich mach' mir mal 'nen Tee. Ja, das werde ich tun."





So, das war Abenteuer #36 aus unserer immer mehr dem Ende entgegensteuernden NJO Kampagne... endlich mit noch mehr Trianii, gevongformten Tierlies und fast sterbenden Jedi (Karrika hätte es echt beinahe erwischt). Dafür fand ich fies, auf was für Ideen die Spieler gekommen sind, um meine schön ausgesuchten Gegner zu plätten. Das ist Betrug! Schiebung!

Am nächsten Samstag wird die Geschichte weitergehen mit: "Schritt ins Ungewisse"...


Im Anhang übrigens noch ein aktuelles Bild von Mrriakh :kaw:
 

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Soso...mal wieder ein Shaper. ;)

Sehr schönes Abenteuer. Hat mir gefallen mal näheres über dir Trianii zu erfahren (ist doch besser es "live" zu erleben, als sich ne abstrakte Zusammenfassung durchzulesen).
Aularins Tag war auch sehr interessant. Welchen Tee hat sie dich denn gemacht? :D
 
Und diesmal konnten wir sogar mal richtig einen Plan der Vong vereiteln, der eine Gefahr für die Galaxie dargestellt hätte... richtig untypisch, das Ganze :braue
Mrriakh hat die Sache mit seinen Leuten jetzt nicht sooo gefallen... liegt vermutlich daran, daß er nicht wirklich zurückkommen wollte.

Und das war ein Kräutertee aus der Daranda Dor Region, belebend und dennoch sanft und wohltuend :D ;)
 
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Wobei das arme, arme Aularilein eigentlich ganz froh war, mal ne längere Auszeit zu nehmen und nicht ihren beknackten Freunden hinterher jagen zu müssen.
Wirklich schade ist nur, daß Aularin jetzt auf keiner Trianii Kolonie Mission dabei war... die erfährt immer nur aus dritter Hand, wie dämlich diese Miezekatzen sein können :p


Was geht denn bei euch so alles zum Thema RPG ab? Neue Kampagnen, neue Testspiele? Neue Ideen? Sagt an, sagt an... ich bin ja hier kein Alleinunterhalter (ansonsten würde ich gerne von Sparki bezahlt werden :D).
 
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Was geht denn bei euch so alles zum Thema RPG ab? Neue Kampagnen, neue Testspiele? Neue Ideen? Sagt an, sagt an... ich bin ja hier kein Alleinunterhalter (ansonsten würde ich gerne von Sparki bezahlt werden :D).

Meinen letzten UA-Spielbericht habe ich verlinkt. Und in D&D ist meine Runde nur froh einem Piratenübergriff lebend davongekommen zu sein. (Ich hab allerdings in letzter Zeit einige Sitzungen verpast und ein paar sind auch nicht wirklich zu stande gekommen.)

Die Indie-Geschichte... naja, irgendwie läuft das zwar, aber ich hab auch da nicht wirklich Zeit. (Muss mich endlich mal durch "Don't Rest your head" in verbindung mit Regeln-Klärenden Meisternotizen kämpfen....)

Hmm... und mein aktuelles Regelwerk in Form einer Lektüre heißt "Opus Anima". Also nicht wirklich sooo viel gerade los bei mir.
 
2 Leute aus meiner Klasse haben jetzt vorgeschlagen auch mal unter uns zu zocken (eigentlich schon ein zufall dass man in der klasse 2 wildfremde menschen trifft die genauso bekloppt sind wie man selber ^^), aber ich glaube daraus wird nichts. Den einen von den beiden kann ich kaum ausstehen und ich bin mir sicher wir würden uns bei meiner Spielweise ziemlich schnell in die Haare kriegen.
Wir hatten uns zwar eigentlich schon auf eine Firefly-Kampagne geeinigt (was ich ja eigentlich schon seit eeeeewigkeiten gerne mal spielen würde) aber jetzt habe ich erfahren, dass die beiden keinen großen wert auf story und charakterentwicklung legen sondern eher aufs kämpfen und ich glaube nicht, dass ich das gut heißen kann. Von daher glaube ich nicht, dass aus unserem vorhaben etwas wird. vielleicht ist es gut so fürs klassenklima ^^
 
Meinen letzten UA-Spielbericht habe ich verlinkt.

...schon gelesen :D Ist da eigentlich mal ein Ende abzusehen? Inwiefern ist die Sache im Kopf des Meisters bereits abgeschlossen?

Und in D&D ist meine Runde nur froh einem Piratenübergriff lebend davongekommen zu sein.

Everything's better with pirates! :cool:

Hmm... und mein aktuelles Regelwerk in Form einer Lektüre heißt "Opus Anima". Also nicht wirklich sooo viel gerade los bei mir.

Dann erzähl mal was über Opus Anima :D

2 Leute aus meiner Klasse haben jetzt vorgeschlagen auch mal unter uns zu zocken (eigentlich schon ein zufall dass man in der klasse 2 wildfremde menschen trifft die genauso bekloppt sind wie man selber ^^), aber ich glaube daraus wird nichts. Den einen von den beiden kann ich kaum ausstehen und ich bin mir sicher wir würden uns bei meiner Spielweise ziemlich schnell in die Haare kriegen.

Mit Leuten zu spielen, die man eigentlich nicht leiden kann, endet imo zwangsläufig in einer Katastrophe... eben weil man sich nicht entspannen und das sagen kann, was man wirklich will. Sind ja doch recht "intime" Dinge dabei... ob du zB irgendwelchen yaya'schen Bettgeschichten vor Leuten äußern könntest, die dir unsympatisch sind? Ich weiß nicht...

Wir hatten uns zwar eigentlich schon auf eine Firefly-Kampagne geeinigt (was ich ja eigentlich schon seit eeeeewigkeiten gerne mal spielen würde) aber jetzt habe ich erfahren, dass die beiden keinen großen wert auf story und charakterentwicklung legen sondern eher aufs kämpfen und ich glaube nicht, dass ich das gut heißen kann. Von daher glaube ich nicht, dass aus unserem vorhaben etwas wird. vielleicht ist es gut so fürs klassenklima ^^

Oh, Hack & Slay Gamer... damit konnte ich mich noch nie anfreunden. Kampf ist zwar in vielen (und bestimmt nicht allen) Systemen ein Aspekt, aber eben nicht der primäre... also überleg dir das lieber dreimal ^^
 
Mit Leuten zu spielen, die man eigentlich nicht leiden kann, endet imo zwangsläufig in einer Katastrophe... eben weil man sich nicht entspannen und das sagen kann, was man wirklich will. Sind ja doch recht "intime" Dinge dabei... ob du zB irgendwelchen yaya'schen Bettgeschichten vor Leuten äußern könntest, die dir unsympatisch sind? Ich weiß nicht...

Ja bisher hab ich das Rollenspiel auch eher so erlebt, dass man einen Aspekt seines eigenen Charakters im Spiel widerspiegelt. Und wenn man dass dann mit Leuten spielt, die das nicht verstehen oder sich darüber lustig machen oder sich aufregen, dass man wieder mal so gehandelt hat wie der Charakter nun mal handeln würde kann das nur schlecht ausgehen.
Es ist nett darüber zu reden was für lustige Spiele man plant, aber umsetzen werde ich sie in dieser Gruppe auf jeden Fall nicht... Ist ja nicht so als ob ich auf sie angewesen wäre, habe ja eh eine unschlagbar coole Gruppe zum Spielen *schleim* :D
 
Apropos... wir müssten da noch einen Slayer Charakter für dich designen. Vielleicht klappt das ja auch mal demnächst, da brauchen wir halt vor allem Lain zu. Wenn du Sylvester Zeit haben solltest, könnte man ja mal was da starten... oder wann anders. Oder so. Hab auch noch Legacy Comics für dich *g*
 
also sylvester eher nicht, da mach ich was mit der wg, aber ich hatte evtl. vor am nachmittag oder so vorbeizuschaun, falls ihr da überhaupt schon loslegt.

laubi und ich haben bei unseren schwärmereien sowieso festgestellt dass wir dieses jahr auf jeden fall auch nochmal ne strider-runde zocken müssen.
in der weihnachtszeit könnten wir uns ja auch einfach mal so zusammensetzen und filmchen gucken oder so und nebenbei nen charakter ausarbeiten... einige ideen habe ich ja bereits
 
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