Seth Caomhin
Baron von Wolfenstein
Vom Linkruck hört man doch genauso. Ich erinnere mich jedenfalls daran dieses Wort schon ziemlich oft gehört zuhaben.
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Vom Linkruck hört man doch genauso. Ich erinnere mich jedenfalls daran dieses Wort schon ziemlich oft gehört zuhaben.
Immer wenn es irgendwo nen Rechtsruck gibt, (warum hört man eigentlich umgekehrt nie von einem Linksruck?) frage ich mich, wann eine entsprechende Partei in Deutschland auftritt und sich nach oben arbeitet.
Wir haben in Deutschland nunmal andere Verhältnisse, da kann man sich mit einer rechten Partei nunmal nicht auf die gleiche Weise hocharbeiten. Da kommen dann direkt die Medien, der Verfassungsschutz, die etablierten Parteien usw. ... zwischen verfassungsrechtlich postulierter und gelebter Meinungsfreiheit gibt es ebene einen Unterschied. Es ist nunmal so, dass man in Deutschland sehr sensibel reagiert, wenn es um rechte Parteien geht, selbst wenn sich diese klar von den Brownies distanzieren. Vielleicht ist das irgendwann mal möglich, wenn man mit den Jahren immer mehr Distanz zur der Zeit des Nationalsozialismus gewinnt.
Persönlich hoffe ich das sich niemals eine Distanz zum Nationalsozialismus, Kommunismus und sonstigen dergleichen Systemen aufbaut.
Ich hoffe auch drauf das sie niemals eine Rechtepartei wirklich hier etablieren wird - selbst die liberalste (im sinen von weltoffen) rechte Partei kommt mit den Prinzipen und Werten auf die dieser Staat gegründet wurde auf keinen gemeinsamen Nenner.
Was die Meinungsfreiheit betrifft... nun ich denke es ist ein unterschied ob man dinge gut begründet vorträgt, oder mit den Ängsten von Menschen spielt und diese für seine politische Ziele schürrt. Selbst in der Franz. Verfassung, nach der Revolution, stand schon das die Meinungsfreiheit dort endet wo sie beleidigend wird und beginnt zu hetzen.
Immer wenn es irgendwo nen Rechtsruck gibt, (warum hört man eigentlich umgekehrt nie von einem Linksruck?)
frage ich mich, wann eine entsprechende Partei in Deutschland auftritt und sich nach oben arbeitet.
Clyde schrieb:Ich hoffe auch drauf das sie niemals eine Rechtepartei wirklich hier etablieren wird - selbst die liberalste (im sinen von weltoffen) rechte Partei kommt mit den Prinzipen und Werten auf die dieser Staat gegründet wurde auf keinen gemeinsamen Nenner.
Clyde schrieb:Selbst in der Franz. Verfassung, nach der Revolution, stand schon das die Meinungsfreiheit dort endet wo sie beleidigend wird und beginnt zu hetzen.
Jedihammer schrieb:Doch, man sprach schon öfters von einem Linksruck.
Jedihammer schrieb:Was die Rechtspopulisten im Ausland angeht, so haben sie sich meist, sobald sie in der Regierung waren, als Pragmatiker bewiesen und sind mit dem Strom geschwommen.
Tja allerdings ist es eben so eine Sache mit den Rettungsschirmen, und EU Beschlüssen allgemein da diese eben von allen EU Staaten Ratifiziert werden müssen. Wenn sich Finnland da weigert sieht es was das angeht ziemlich schlecht für den Euro aus. Besonders wenn dann noch ein paar Länder mehr einen solchen Rettungsschirm brauchen.Auch nach dem Sieg bzw. dem guten Abschneiden der "Wahren Finnen" ist wohl kaum aus Austreten Finnlands aus der Euro-Zone oder gar der EU zu erwarten.
Auch in Dänemark ist der mit dem Eintreten der Venstre in die Regierung erwartete Unrechtsstaat ausgeblieben.
Tja allerdings ist es eben so eine Sache mit den Rettungsschirmen, und EU Beschlüssen allgeimen da diese eben von allen EU Staaten Ratifiziert werden müssen. Wenn sich Finland da weigert sieht es was das angeht ziemlich schlecht für den Euro aus. Besonders wenn dann noch ein paar Länder mehr einen solchen Rettungsschirm brauchen.
Griechenland, Irland, Portugal, Spanien wenn da noch mehr Euroländer dazu kommen besteht da durchaus eine Gefahr für den Euro.
Das ist aber so, mit der Zeit ergibt sich das von alleine. Teilweise braucht es aber nicht mal ein großes Paket an Jahrzehnten, die SED-Nachfolgepartei sitzt immerhin mit je 29 Sitzen in den Landtagen von Sachsen-Anhalt und Brandenburg, die anderen Bundesländer nicht einbezogen. Scheinbar reichten über 40 Jahre Realsozialismus nicht, hm?
Konservativismus ist rechts, und auch wenn sich die für diese Zielgruppe geschaffene Partei zuweilen mit ihrem Profil etwas schwertut, kann man sie doch als recht etabliert bezeichnen.
Sollen wir uns jetzt die Franzosen als Vorbild nehmen? Also von einer guten Begründung habe ich bei der Abschlachtung der Royalisten in der Vendee nicht viel gesehen, auch Robespierre ging damit recht lax um; wobei der Macherhalt natürlich als guter und vor allem nachvollziehbarer Grund angesehen werden kann.
Mit Hoffnungen und Ängsten arbeiten übrigens alle Berufspolitiker, irgendwie muss man ja schließlich gewählt werden.
Halte ich für keine gute Grundlage. In dem Modell könnte ja jeder einfach sagen er wäre beleidigt worden um eine Diskussion zu unterbinden.
Abgesehen von irgendwelchen Volksverhetzern, Holokaustleugnern und sonstigen scharfmachern, die eh jeglicher Diskussionsgrundlage entbehren haben wir doch in der Regel einen offnen Meinungsaustausch in D.
Sarrazin trat erst letztens wieder bei Sat1 auf und war doch auch sonst recht präsent. So zutun als würde er die Vorzüge der Meinungsfreiheit nicht genießen weil er eine andere Meinung vertritt als die allgemeingültige, nein davon kann keine Rede sein.
Da kann ich dir leider schlecht eine Antwort geben. Ich bin Wessi und habs nicht so mit dem Realsozialismus (oder einer andern politischen Ideologie, dafür mich alle nur sich selbst, aber nie dem Menschen dienen)
Aber evtl gehen 40 Jahre Diktatur wirklich nicht spurlos an einem vorbei. Anders kann ich mir die zuneigung zu extremen und undemokratischen Parteien wie der NPD, im osten, nicht erklären.
Ich persönlich bin ehr anderen Dingen zugeneigt als dem Konservativen.
Mit Nationalgefühl, oder dem christentum vermag ich nicht viel an zufangen - ebenso wenig mit einer andern Religion.
Ich bin ein anhänger der demokratie, der freiheit, des humanismus.
Und Konservative, wie alle politischen richtungen, haben das Talent Dinge sehr einseitig zu betrachten und einen hang zur intoleranz was nicht ihrer Meinung entspricht.
[...]
Im übrigen habe ich von der Verfassung geredet, nicht davon was einige Machtgiere extremisten draus gemacht haben.
Und genau die, die mit Ängsten arbeiten, Angst vor andern Menschen, Angst vor andern Religionen, Angst vor dem und dies, genau die sind die Politiker die ich nicht wähle und niemals wählen werde.
[...]
Was man am Beispiel Sarrazzin eindrucksvoll gesehen hat. In Deutschland genießt man die Vorzüge der Meinungsfreiheit nur solange wie man der Political Correctness huldigt und die Meinung hat welche als allgemeingültige gilt..
Clyde schrieb:Die Grundlage steht aber mehr oder weniger so in unserm Grundgesetz und bisher hat sie doch wunderbar funktioniert.
Abgesehen von irgendwelchen Volksverhetzern, Holokaustleugnern und sonstigen scharfmachern, die eh jeglicher Diskussionsgrundlage entbehren haben wir doch in der Regel einen offnen Meinungsaustausch in D.